Rennen um Parteivorsitz und Downing Street

Boris Johnson auf dem Weg zum neuen britischen Premier - Klarer Sieg in erster Wahlrunde

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Boris Johnson: Nach seinem Sieg in der ersten Wahlrunde ist er Favorit im Rennen um den Tory-Vorsitz - und damit auch für das Amt als britischer Premierminister. 

Klarer Sieg für umstrittenen Politiker: Im Rennen um den Tory-Vorsitz und das Amt des Premierministers in Großbritannien hat Boris Johnson die erste Wahlrunde für sich entschieden. 

Der britische Ex-Außenminister Boris Johnson ist als klarer Sieger aus der ersten Runde zur Wahl des neuen Vorsitzenden der regierenden Tory-Partei hervorgegangen. Im ersten Wahlgang am Donnerstag stimmten 114 von 313 Tory-Abgeordneten im britischen Unterhaus für Johnson. Drei Bewerber für den Parteivorsitz schieden bei der Abstimmung aus, damit sind jetzt noch sieben Kandidaten im Rennen.

Die Tory-Abgeordneten wählen in den kommenden Wochen jeweils dienstags und donnerstags, bis das Feld auf zwei Kandidaten geschrumpft ist. Zwischen diesen beiden entscheiden sich dann die rund 160.000 Parteimitglieder. Der neue Vorsitzende soll bis Ende Juli gekürt sein.

Boris Johnson: Regelmäßig sorgt er für Wirbel in der britischen Politik

Premierministerin Theresa May war am Freitag offiziell als Parteichefin zurückgetreten, nachdem sie in ihrer Partei seit Monaten keinen ausreichenden Rückhalt für ihren Brexit-Kurs erhalten hatte. Nach den britischen Gepflogenheiten wird der Vorsitzende der Regierungspartei automatisch auch Premierminister.

Boris Johnson hatte zuletzt für reichlich Schlagzeilen gesorgt. Rund um den Brexit äußerte er eine Forderung, die in der EU für große Irritation sorgte. Und so läuft das Verfahren in England zur Wahl des neuen Parteichefs - es kann reichlich Überraschungen geben.   

afp/dpa/rpp

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