Tonnenschwerer Sprengkörper

Bombenfund in Minden: Verspätungen im Fernverkehr der Bahn

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In Minden wurde ein Bllindgänger aus dem zweiten Weltkrieg gefunden.

Nach dem Fund einer tonnenschweren Weltkriegsbombe am Mittwoch im westfälischen Minden müssen Bahnreisende im Fernverkehr wohl doch nicht mit Behinderungen rechnen.

Minden - Die Räumung sei um eine Stunde auf 22.00 Uhr verschoben worden, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Abend mit. Deshalb sei lediglich der Regionalverkehr auf der Schiene unterbrochen.

Ursprünglich war auch geplant, den Mindener Hauptbahnhof für die Bombenentschärfung zu räumen. „Das ist jetzt doch nicht notwendig“, so der Sprecher. Reisende sollten sich am besten online erkundigen, ob es bei ihrer Verbindung Einschränkungen gibt. Der Fernverkehr unter anderem Richtung Hannover ist laut Bahn nach aktuellem Stand nicht betroffen.

In Minden war am Nachmittag bei Erdarbeiten ein 1000 Kilogramm schwerer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Rund 3400 Menschen müssen ihre Arbeitsplätze und Wohnorte verlassen, sagte eine Sprecherin des Kreises Minden-Lübbecke am Mittwoch. Der Fundort liege in der Nähe der Weser, des Mittellandkanals und des Bahnhofs. An der Fundstelle soll ein Schrottplatz entstehen.

Erst Ende Dezember wurde im brandenburgischen Oranienburg eine Bombe gefunden. Für die Entschärfung mussten knapp 12.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden.

dpa

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