Ursache weiter unklar

Ein Toter bei Explosion in Mehrfamilienhaus - Identität des Toten nun klar 

In einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg im Harz kam es am Freitagvormittag zu einer Explosion. Dabei wurden mindestens 15 Personen verletzt. Eine Person starb.

  • In Blankenburg im Harz kam es am Freitagvormittag zu einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus
  • Bei der Explosion wurden mindestens 15 Personen verletzt.
  • Der Mieter der Wohnung, in der sich die Explosion ereignete, starb.

Update vom 14. Dezember, 12.18 Uhr: Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg steht nun fest, wer bei dem Unglück starb. Bei dem Toten handelt es sich um den 78 Jahre alten Mieter der Wohnung. Das konnte nun abschließend bestätigt werden, teilte die Polizei am Samstag mit.

Warum es zu der Explosion kam, ist dagegen weiterhin ungeklärt. Es ist zwar bekannt, dass die Wohnung nicht mit Gas geheizt wird. Die Polizei geht dennoch weiterhin davon aus, dass Gasflaschen die Ursache für die Explosion waren. In der Wohnung seien auch entsprechende Geräte gefunden worden. Weitere Ermittlungen sind nun für Montag angesetzt.

In einem Wohnhaus in der Nähe von Leipzig hat sich eine heftige Explosion ereignete. Die Feuerwehr machte eine furchtbare Entdeckung.

Ein Toter bei Explosion in Mehrfamilienhaus - jetzt ermittelt die Kripo

Update 18.17 Uhr: Es sind neue Details zur Explosion in Blankenburg bekannt geworden. Das Wohnhaus sei per Fernwärme versorgt worden, wie Bürgermeister Breithaupt sagte. Die Energieversorgung sei in allen Wohnungen verfügbar gewesen. Ob in der betroffenen Wohnung vor der Explosion trotzdem mit Gas aus Flaschen geheizt wurde und es dabei zu dem Unglück kam, muss noch geklärt werden. 

Die Explosionsursache beschäftigt nun auch offiziell die Kriminalpolizei. Es sei ein Verfahren wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion eingeleitet worden, teilte die Polizei im Harz am Freitagabend mit. Neben Kriminalisten aus Magdeburg seien auch die Experten der Tatortgruppe des Landeskriminalamts in die Ermittlungen eingebunden.

Die Ermittlungen vor Ort wurden dadurch erschwert, dass nach der Explosion der Zustand der Brandwohnung unklar war. Am Nachmittag prüfte das Technische Hilfswerk die Statik und stützte das Gebäude mit Holzbalken ab. Im Anschluss sollten die Ermittler in die Wohnung zurückkehren, um sie weiter zu untersuchen, hieß es.

Die Bewohner des Wohnblocks kommen zunächst bei Bekannten und Verwandten unter. Für eine Familie wurde eine Notunterkunft bei einem Wohnungsunternehmen gesucht, wie Bürgermeister Breithaupt sagte. In einer nahe gelegenen Schule sei zudem eine Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet worden.

Die betroffenen Wohnblocks werden vermutlichwochenlang unbewohnbar bleiben, wie der Geschäftsführer der Blankenburger Wohnungsgesellschaft, Thomas Kempf, sagte. Grund dafür seien notwendige Arbeiten an der Fernwärmeleitung, die überprüft und instandgesetzt werden müsse. Das könne mehrere Wochen in Anspruch nehmen. In der Zwischenzeit werden die betroffenen Hauseingänge der Plattenbauten nicht mit Wärme versorgt. Derzeit sind den Angaben zufolge auch Wasser und Strom abgeklemmt.

Ein Toter bei Explosion in Mehrfamilienhaus - Bürgermeister spricht von „Bild der Verwüstung“

Update 16.45 Uhr: Die Polizei in Blankenburg hat die Aussage, dass in der Wohnung des Opfers Weltkriegsmunition gefunden wurde, revidiert. Es sollen lediglich Flüssiggascontainer und Heizkörper gefunden worden sein. Was das Opfer damit machen wollte, ist jedoch nicht bekannt. Die Fernwärme des Mehrfamilienhauses funktionierte und die Verwendung von zusätzlichen Heizgeräten war den Mietern untersagt. Die genaue Ursache für die Explosion ist jedoch weiterhin unbekannt. 

Genauere Angaben hat die Polizei nun auch zu den Verletzten gemacht. 15 Personen seien verletzt worden, darunter vier Einsatzkräfte, die eine Rauchvergiftung erlitten. Bei der einzigen schwerverletzten Person könnte es sich möglicherweise um die Frau des Opfers handeln, in dessen Wohnung sich die Explosion ereignete. Statiker untersuchen momentan noch das Haus, um festzustellen, ob die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können.

Blankenburg: Ein Toter bei Explosion in Mehrfamilienhaus - Polizei findet Flüssiggascontainer 

Update 13.48 Uhr: Das Mehrfamilienhaus, in dem sich am Freitagmorgen eine Explosion ereignete wurde nach Angabe der Rettungskräfte nicht mit Gas geheizt, sondern mit Fernwärme. Auch wenn die Explosionsursache noch nicht bestätigt werden kann, rückt diese Tatsache die in der Wohnung gefundenen Flüssiggas-Container in ein besonderes Licht. Die Polizei hat darüber hinaus die Zahl der Verletzten erneut nach unten korrigiert. Die Beamten sprechen inzwischen von 13 Verletzen

Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt sprach im Zusammenhang mit der Explosion in dem Mehrfamilienhaus von einem „Bild der Verwüstung“. 

Sachsen-Anhalt/Blankenburg: Explosion in Mehrfamilienhaus - Polizei bestätigt ein Todesopfer

Update 12.16 Uhr: Bei dem Mann, der bei einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg ums Leben gekommen ist, handelt es sich nach Informationen der Polizei um einen 78-jährigen Mieter. Die Wohnung des Toten war demnach auch der Ort der Explosion. Dort fanden die Beamten mehrere Flaschen Flüssiggas und Weltkriegsmunition. Ob die Explosion durch das Flüssiggas oder die Munition ausgelöst wurde, ist aber noch nicht bestätigt. 

Darüber hinaus gibt es aber auch eine gute Nachricht. Die Polizei hat die Zahl der Verletzten nach unten korrigiert. Mittlerweile spricht die Polizei nicht mehr von 25 Verletzten, sondern lediglich von 15. Wie der Zustand der zum Teil schwerverletzten Opfer der Explosion ist, wurde jedoch nicht bekannt gegeben. 

Polizei bestätigt einen Toten bei Explosion in Mehrfamilienhaus - mindestens 25 Verletzte

Update 10.43 Uhr: Bei der Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg im Harz ist mindestens eine Person ums Leben gekommen. Das bestätigte Kreisbrandmeister Lohse gegenüber dem mitteldeutschen Rundfunk. Mindestens eine weitere Person werde im Moment noch vermisst, so Lohse weiter. 25 weitere Personen wurden bei der Explosion, deren Ursache im Moment noch unklar ist, zum Teil schwer verletzt und in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. 

Explosion in Mehrfamilienhaus in Blankenburg: Angrenzende Grundschule ebenfalls evakuiert

Erstmeldung vom 13. Dezember 2019: 

Blankenburg - In Blankenburg im Harz wurden bei einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus mindestens 25 Personen verletzt, das berichtete die örtliche Polizei am Freitag. „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es noch mehr werden“, so der Polizeisprecher Uwe Becker. Die Explosion soll sich kurz vor 9.00 Uhr morgens ereignet haben. Das betreffenden Mehrfamilienhaus wurde anschließend evakuiert. Eine Kita und eine Grundschule, die sich in der Nachbarschaft des Hauses befanden, wurden ebenfalls geräumt. Die Kinder wurden in anderen Einrichtungen untergebracht oder den Eltern übergeben.  Verletzte gab es in den Einrichtungen keine. 

Bei einer Explosion in einem Reihenhaus im bayerischen

Ansbach war im November ein Mann ums Leben gekommen

, wie

merkur.de*

berichtet.

Blankenburg: Nach Explosion in Mehrfamilienhaus - mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz

Wie der mdr berichte, geht die Leitstelle auch davon aus, dass es bei der Explosion in Blankenburg im Harz Tote geben könne. Die örtlichen Rettungskräfte seien in großer Zahl vor Ort (ca. 160 Personen). Mehrere Rettungshubschrauber bringen die Schwerverletzten zu diesem Zeitpunkt in die naheliegenden Krankenhäuser. Die Ursache für die Explosion und die Schwere der Verletzungen sind nach Angabe der Polizei noch unklar. 

Eine Explosion ereignete sich zuletzt auch in St. Jodok in Tirol. Bei dem Vorfall in einem Supermarkt wurden neun Menschen verletzt

Weitere Infos folgen in Kürze . 

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

fd/dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Matthias Bein

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