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Bericht: Autofahrer rammt Tor der US-Botschaft in Seoul und will Asyl

Ein Autofahrer hat nach Medienberichten das Einfahrtstor zur US-Botschaft in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul mit der Absicht gerammt, um in den USA aufgenommen zu werden.

Seoul - Eine Beifahrerin sei bei dem Vorfall verletzt worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Donnerstag. Der 48 Jahre alte Fahrer habe mehrmals „Helft mir, helft mir“ gerufen, als die Polizei den demolierten Wagen unter Kontrolle gebracht habe. Er habe „Probleme mit Nordkorea“ und wolle das Land verlassen. Der Mann wurde festgenommen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Der Mann sei nach Angaben der Polizei nicht betrunken gewesen, als er seinen Wagen in das Tor gefahren habe, hieß es. Er habe als Beruf Staatsbeamter angegeben. Das amerikanische Botschaftsgelände in der Innenstadt von Seoul wird rund um die Uhr stark bewacht. Das Gebäude liegt an einer viel befahrenen Straße.

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Wikileaks-Gründer Julian Assange lebt seit Jahren in der Botschaft Ecuadors in London. Zuletzt wurden ihm alle Kommunikationsverbindungen abgeschnitten.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP / JUNG YEON-JE (Archiv)

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