Im Schwarzwald

Bergwacht warnt: Lawinengefahr weiter hoch

Feldberg - Nach Lawinenunglücken mit zwei Toten im Schwarzwald haben Polizei und Bergwacht Wintersportler zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.

Durch den hohen Schnee in den Bergen herrsche akute Lawinengefahr, teilten sie in Freiburg mit. Wanderer und Skifahrer dürften präparierte Pisten und Wege nicht verlassen. Besser sei es, die Höhenlagen des Schwarzwaldes ganz zu meiden.

Bei zwei Unglücken am Feldberg und am nahe gelegenen Berg Herzogenhorn im Südschwarzwald waren am Freitag ein 20 Jahre alter Mann und eine 58 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Sie waren bei Lawinenabgängen verschüttet worden. Den Angaben zufolge war es eines der schwersten Lawinenunglücke im Schwarzwald seit Jahrzehnten.

Die Bergwacht hatte mit einem Großaufgebot nach den beiden Verschütteten gesucht. Als sie jeweils nach knapp zwei Stunden aus den Schneemassen befreit werden konnten, war es jedoch zu spät. Sie starben noch am Unglücksort. Lawinenopfer haben nach Angaben der Bergwacht nach 20 Minuten kaum noch eine Überlebenschance. Eine weitere Person hatte sich bei dem Unglück mit leichten Verletzungen selbst retten können. Die Angehörigen wurden psychologisch betreut.

Die Region rund um den 1493 Meter hohen Feldberg ist das höchste Mittelgebirge Deutschlands. Sie gilt als besonders lawinengefährdet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Kommentare

Meistgelesen

Das Wacken Open Air 2017 ist vorbei - Die große Bilanz
Das Wacken Open Air 2017 ist vorbei - Die große Bilanz
Nutella, Ü-Eier, Duplo: Diebe klauen Laster mit 20 Tonnen Schokolade
Nutella, Ü-Eier, Duplo: Diebe klauen Laster mit 20 Tonnen Schokolade
Überschwemmungen in Sierra Leone: Mehr als 500 Tote befürchtet
Überschwemmungen in Sierra Leone: Mehr als 500 Tote befürchtet
Baum stürzt auf religiöse Prozession - Tote und Verletzte
Baum stürzt auf religiöse Prozession - Tote und Verletzte
Betrunkener Rentner setzt sich ans Steuer - und macht das hier 
Betrunkener Rentner setzt sich ans Steuer - und macht das hier