Keine Bombe gefunden

Bedrohungslage aufgehoben - Hafenterminal in Charleston wieder freigegeben

Im Hafen der Stadt Charleston im US-Bundesstaat South Carolina war wegen einer „potenziellen Bedrohung“ durch eine radiologische Waffe ein Hafenterminal evakuiert worden. Inzwischen gab die Küstenwache Entwarnung.

Angeblich gebe es den Verdacht, dass in insgesamt vier Containern eines Schiffes sogenannte „schmutzige Bomben“ lagern könnten. Dabei handelt es sich um einen konventionellen Sprengsätze, durch deren Explosionen radioaktives Material freigesetzt wird. Wie die Nachrichtenseite News2 berichtet, seien alle Mitarbeiter des Hafens in Sicherheit gebracht worden.

+++AKTUALISIEREN+++

9.45 Uhr: Die US-Küstenwache gibt per Twitter Entwarnung: „Die Einsatzkräfte bestätigten, dass am Hafen keine Bedrohung vorliegt. Der Terminal wird wieder geöffnet, die Sicherheitszone ausgesetzt.“

9.43 Uhr:

Wie der Sender ABC mitteilte, gebe es keine glaubhaften Informationen für das Vorliegen einer sogenannten „schmutzigen Bombe“. Gemeint ist damit ein herkömmlicher Sprengsatz gemischt mit radioaktivem Material, das durch die Explosion verteilt wird. Es handelt sich dabei um keine Atombombe. 

Der Lokalsender WCSC berichtete unter Berufung auf Einsatzkräfte, bislang sei keine Strahlung festgestellt worden. ABC zitierte einen Mitarbeiter der Küstenwache, dass ein Verschwörungstheoretiker auf YouTube vor einer schmutzigen Bombe auf dem Schiff gewarnt hatte. Man sei übervorsichtig, deshalb werde die Behauptung untersucht.

9.07 Uhr: Die US-Küstenwache bestätigt auf ihrer Homepage, dass am Hafen von Charleston eine potentielle Bedrohung in einem Container entdeckt wurde. Auf Twitter hält sie die Bevölkerung über die Lage auf dem Laufenden: „Eine Sicherheitszone wurde rund um das betreffende Schiff eingerichtet, während Vollzugsbeamte die Bedrohung untersuchen.“

Rubriklistenbild: © dpa

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