Angeklagter gestand unter Tränen

Vater schüttelte Baby zu Tode: So lautet das Urteil

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Der 28-jährige Angeklagte am 06. April beim Prozessbeginn im Landgericht Braunschweig.

Braunschweig - Weil sein Baby einfach nicht aufgehört hatte, zu schreien, schüttelte ein Vater aus Wolfsburg es zu Tode. Jetzt fiel das Urteil.

Ein Vater aus Wolfsburg, der sein Baby zu Tode geschüttelt hat, muss vorerst nicht ins Gefängnis. Das Landgericht Braunschweig verurteilte den 28-Jährigen am Freitag wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer zweijährigen Haftstrafe, die aber zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Der Mann hatte die Tat beim Prozessauftakt unter Tränen gestanden. Auch bei der Urteilsverkündung weinte der Angeklagte. Der Vater hatte seinen dreieinhalb Monate alten Jungen im vergangenen September heftig geschüttelt, weil das Kind nicht aufgehört hatte, zu schreien. Der Junge war am Tag danach im Krankenhaus gestorben.

dpa

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