Explosion und Schusswechsel

Australische Polizei erschießt mutmaßlichen Geiselnehmer

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Eine Frau, die der Mann mehr als eine Stunde in einem Wohnhaus festgehalten hatte, konnte befreit werden. Foto: Christine Mcginn

Nach dem Bericht eines Fernsehsenders hatte der Mann in einem Anruf behauptet, im Auftrag der Terrororganisationen Islamischer Staat (IS) und Al-Kaida zu handeln.

Melbourne (dpa) - In der australischen Millionen-Metropole Melbourne hat die Polizei einen mutmaßlichen Geiselnehmer erschossen. Eine Frau, die der Mann mehr als eine Stunde in einem Wohnhaus festgehalten hatte, konnte befreit werden.

Im Eingangsbereich des Gebäudes war zuvor die Leiche eines weiteren Mannes entdeckt worden. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar. Drei Polizisten wurden bei der Aktion verletzt.

Augenzeugen berichteten von einer Explosion und einem längeren Schusswechsel. Die Polizei prüfte nach eigenen Angaben, ob es möglicherweise einen Bezug zum Terrorismus gibt. Nach dem Bericht eines Fernsehsenders hatte der Mann in einem Anruf behauptet, im Auftrag der Terrororganisationen Islamischer Staat (IS) und Al-Kaida zu handeln. Zur Identität der beiden Toten machte die Polizei zunächst keine Angaben.

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