Nach Mord an 58 Menschen

Attentat in Las Vegas: Munitionshändler angeklagt

+
Da von der Polizei veröffentlichte Foto zeigt das Täter-Zimmer im Mandalay Bay-Hotel in Las Vegas. Foto: Las Vegas Metropolitan Police

Las Vegas (dpa) - Ein Mann, der dem Attentäter von Las Vegas Munition verkauft haben soll, muss sich vor Gericht verantworten. Die Polizei wirft dem Mann vor, er habe keine Lizenz für die Produktion und den Verkauf dieser Geschosse gehabt.

Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, fand die Polizei Fingerabdrücke des Beschuldigten auf Patronen, die der Schütze Stephen Paddock mit in sein Hotelzimmer in Las Vegas gebracht hatte.

In der Nacht zum 1. Oktober hatte Paddock (64), ein bis dahin unauffällig lebender Spieler, von seinem hoch gelegenen Hotelzimmer aus das Feuer auf ein Musikfestival mit 20 000 Besuchern eröffnet. Er erschoss 58 Menschen. Abschließend tötete er sich laut Polizei selbst. Das Motiv ist noch immer unklar.

Der Munitionshändler soll Paddock 720 Patronen verkauft haben. Er soll am 15. Februar für eine erste Anhörung vor Gericht erscheinen, wie die "Los Angeles Times" berichtete. Im Falle eines Schuldspruchs drohen ihm bis zu fünf Jahre Gefängnis.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

30-Jähriger weigert sich zuhause auszuziehen - so urteilte ein Richter

30-Jähriger weigert sich zuhause auszuziehen - so urteilte ein Richter

Dieb (13) wird von Kaufhaus-Detektiv erwischt - dann passiert etwas Schreckliches

Dieb (13) wird von Kaufhaus-Detektiv erwischt - dann passiert etwas Schreckliches

Spektakuläre Aufnahmen! Tornado über Deutschland gefilmt

Spektakuläre Aufnahmen! Tornado über Deutschland gefilmt

Sind das die dümmsten Dealer der Welt? 67 Kilo Haschisch an Polizei ausgeliefert

Sind das die dümmsten Dealer der Welt? 67 Kilo Haschisch an Polizei ausgeliefert

„Ganzer Ort abgesoffen“ - Heftige Unwetter wüten in Deutschland 

„Ganzer Ort abgesoffen“ - Heftige Unwetter wüten in Deutschland 

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.