Nach Terroranschlag

Attentäter von Stockholm zu lebenslanger Haft verurteilt

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Blumen hängen an einem Zaun vor dem Einkaufszentrum "Åhléns City" in Stockholm. Für den Terroranschlag muss ein IS-Anhänger lebenslang ins Gefängnis.

Der islamistische Attentäter von Stockholm, der im April 2017 mit einem Lkw fünf Menschen getötet hatte, ist wegen "Terrorismus" zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Stockholm - Der aus Usbekistan stammende Rachmat Akilow sei des Mordes in fünf Fällen und des versuchten Mordes in 119 Fällen schuldig, urteilte ein Gericht in der schwedischen Hauptstadt am Donnerstag.

Nach der Verbüßung der lebenslangen Haftstrafe - in Schweden beträgt diese durchschnittlich 16 Jahre - soll Akilow abgeschoben werden. Es sei dem Islamisten darum gegangen, "so viele Menschen wie möglich zu töten", erklärte das Gericht.

Akilow hatte während des Prozesses gestanden, am 7. April 2017 mit einem gestohlenen Lkw in der Innenstadt von Stockholm durch eine Einkaufsstraße gerast zu sein. Neben drei Schweden, darunter ein elfjähriges Mädchen, wurden ein Brite und eine Belgierin getötet. Zehn Menschen wurden verletzt. Der Usbeke wurde kurz nach dem Anschlag festgenommen.

Akilow, der 2014 als Flüchtling nach Schweden eingereist war, hatte am Abend vor der Tat nach eigenen Angaben der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) einen Treueeid geleistet. Hintermänner des IS hätten ihm die Erlaubnis zu dem Angriff gegeben, sagte er.

Die schwedischen Ermittler suchen weiterhin nach den Hintermännern des Anschlags, zu dem sich bisher keine Organisation bekannt hat.

afp

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