Aussagen bleiben geheim

Anklagen im Freiburger Missbrauchsfall? „Wird kein halbes Jahr vergehen“

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Im Freiburger Missbrauchsfall soll schon bald der Prozess beginnen. 

Im Fall des jahrelang missbrauchten Jungen aus Freiburg ist laut Angaben der Staatsanwaltschaft recht bald mit den möglichen Anklagen zu rechnen. Weitere Informationen zu den Vernehmungen wollte sie dagegen nicht machen. 

Freiburg - Im Freiburger Missbrauchsfall macht die Staatsanwaltschaft keine Angaben zu den Vernehmungen der acht Tatverdächtigen. Das habe etwas mit Ermittlungstaktik zu tun, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag in Freiburg. Mit den möglichen Anklagen sei aber recht rasch zu rechnen. Haftsachen würden stets beschleunigt bearbeitet. „Da wird kein halbes Jahr vergehen“, sagte der Sprecher. Die Fälle müssten nach einem halben Jahr dem Oberlandesgericht zur Haftprüfung vorgelegt werden. Geplant sei, die Fälle weitgehend getrennt anzuklagen.

Ein Neunjähriger wurde den Ermittlungen zufolge von seiner 47 Jahre alten Mutter und deren 39-jährigem Lebensgefährten über das Internet Männern aus dem In- und Ausland gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen. Er wurde demnach von mehreren Tätern wiederholt und an mehreren Orten in und um Freiburg missbraucht und vergewaltigt. Die Taten sollen sich von 2015 bis Herbst 2017 ereignet haben.

dpa

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