Romina aus Kiefersfelden

Als Kind gehänselt: 27-Jährige schwitzt sich mega-fit

Als Romina Hausbeck ein Kind war, wurde sie in der Schule gehänselt. Heute staunen Menschen über die durchtrainierten Body der 27-Jährigen. 

Kiefersfelden - Romina Hausbeck erinnert sich nicht gerne an den Schulsport. Damals gab es von den Mitschülern fiese Sprüche. „In der Schule wurde ich super oft gehänselt wegen meiner zu dünnen Figur“, erzählt Romina gegenüber tz.de*. „Das machte mich sehr unsicher und mit der Zeit schüchtern.“ Die Frau aus Kiefersfelden (Bayern) war schon im Kindesalter sehr sportlich und dadurch dünner als ihre Mitschüler. 

So sah Romina in der Kindheit aus. Sie wurde oft gehänselt, weil sie zu dünn sei. 

Doch mit 19 Jahren sollte sich ihr Leben ändern: “Ich entdeckte zufällig Poledance – damals noch nicht so bekannt. Ein Sport, bei welchem die Bodymaße egal sind.“ Romina trainierte hartnäckig und bewies Disziplin. Ich habe mich sofort in den Sport verliebt“ - mit spürbaren Konsequenzen: „Als ich die ersten Veränderungen an mir sah, wuchs mein Selbstbewusstsein.“ Ihr Geheimnis ist Durchhaltevermögen: „Ein Sport, der jeden einzelnen Muskel aktiviert, die Koordination, Ausdauer und auch das Selbstbewusstsein steigert“, erzählt Romina stolz. 

Romina trainierte und erzielte mit Poledance sichtbare Erfolge: Die Muskeln wurden mehr.

Ihre Leidenschaft hat die 27-Jährige mittlerweile sogar zu ihrem Beruf gemacht. Nach langwierigen Trainerausbildungen, vielen Workshops und Seminaren eröffnete Romina sogar ihr eigenes Studio in Kiefersfelden, ist jetzt international zertifizierte Poledance-Trainerin. 

In ihrem Studio unterrichtet sie vier bis fünf Tage die Woche. Bisher nur Frauen. Aber das kann sich gerne ändern, geht es nach der Chefin, die Jahre für ihre Ausbildung brauchte.

Bisher tanzen bei Romina nur Frauen an der Stange. 

„Ja, das war echt super hart. Unglaublich wie sich mein Körper dadurch noch mehr veränderte“, erzählt Romina. „Zack, war mein Sixpack steinhart, die Schultern flexibel und mein gesamter Rücken stark.“

In der Schwangerschaft unterrichtete sie noch bis zum 7. Monat und trainierte selbst bis zum 8. Monat.

Als die 27-Jährige Anfang des Jahres schwanger wurde, nahm sie 17 Kilo zu und reduzierte das Training. „Heute, fünf Monate nach der Geburt meines Kindes, habe ich mein altes Gewicht zurück und trainiere zwei Mal pro Woche für zwei bis drei Stunden.“

Im Studio sind eigentlich alle Altersklassen vertreten. Zwischen 17 und 56 Jahren erzählt Romina.

Für alle, die Poledancing nicht ernst nehmen, hat Romina noch eine Botschaft: „Zuerst erlernt man die Technik, baucht dadurch die Kraft und Flexibilität aus. Doch danach kann man im Tanz sein Inneres nach Außen tragen, quasi seine Seele zum Tanzen bringen.“ Die Kiefersfeldenerin ist heute super zufrieden - dank des Sports. „Ich denke, ich bin süchtig und meine Kundinnen sind ebenfalls Poleaholics.“

Vier Monate nach der Geburt waren die Pfunde schon wieder fast runter. 

Ähnlich wie Romina fühlte sich auch die Ebersbergerin Sandra Lehner sehr unwohl in ihrem Körper. Die 20-Jährige nahm im Fitnessstudio 20 Kilo ab und trainierte sich zum Po-Wunder. Ihre Geschichte und mehr Fotos gibt es hier

Sandra Lehner nahm 20 Kilo ab und trainiert beinahe täglich im Fitness. 

Sie haben durch Sport oder Fitness auch eine Verwandlung hinter sich? Erzählen sie uns Ihre Erfolgsgeschichte. Hier können Sie uns kontaktieren. 
mk

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes. 

Rubriklistenbild: © Privat

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