Hoffnung auf Überlebende schwindet

94 Leichen nach Erdbeben in Taiwan geborgen

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Die Familien der Opfer nahmen in traditionellen religiösen Zeremonien Abschied von den Toten.

Tainan - Nach dem schweren Erdbeben in Taiwan besteht kaum noch Hoffnung Überlebende zu finden. Der letzte Überlebende wurde vor vier Tagen aus den Trümmern geborgen. Seither werden nur noch Leichen gefunden.

Sechs Tage nach dem Erdbeben im Süden Taiwans ist die Zahl der geborgenen Toten auf 94 gestiegen. Allein 92 kamen durch den Einsturz eines 16-stöckigen Wohnblocks in der Stadt Tainan ums Leben.

In den Trümmern des umgestürzten Hauses werden noch mindestens 30 Menschen vermisst, wie die taiwanesische Nachrichtenagentur CNA berichtete. Die Bergungsarbeiten dauern an, doch gibt es kaum Hoffnung, noch Überlebende zu finden.

Seit Montag sind keine Überlebende mehr aus den Trümmern gerettet worden. Am Morgen wurde ein eingeschlossener Hund lebend gefunden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt, ob Pfusch am Bau oder strukturelle Veränderungen der Grund sind, warum das Haus dem Erdbeben der Stärke 6,4 am vergangenen Samstag nicht standhalten konnte.

CNA

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