Geduldsprobe

2000 Menschen sitzen nach Unfall auf Autobahn fest

+
Spezialisten pumpen auf der A1 bei Münster Titandioxid aus dem Tank des verunglückten Lkw in den Tank eines Ersatz-Fahrzeugs. Foto: Guido Kirchner

Kein Vor und kein Zurück auf der A1: Rund 2000 Menschen müssen nach einem Unfall stundenlang in ihren Fahrzeugen ausharren. Während sie auf ein Nadelöhr warten, verteilen Feuerwehrleute Getränke und Snacks.

Münster (dpa) - Nach einem schweren Unfall bei Münster haben rund 2000 Menschen stundenlang auf der Autobahn festgesessen. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte.

Der Stau löste sich gegen 19.00 Uhr wieder auf, nach und nach fuhren die Autos am Unglücksort vorbei. Etliche Lastwagen steckten am frühen Morgen aber noch fest.

Am frühen Nachmittag war ein Tanklastwagen auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren. Die beiden Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der mit einem chemischen Farbstoff beladene Lkw stand so unglücklich auf der A1, dass die vielbefahrene Strecke in Richtung Ruhrgebiet völlig gesperrt werden musste.

Nachkommende Autos konnten weder an der Unfallstelle vorbeigeführt noch anders abgeleitet werden, sagte der Feuerwehrsprecher. Ein erster Versuch, den Lkw auf den Haken zu nehmen, scheiterte. Daher entschlossen sich die Rettungskräfte, den Tankbehälter leer zu pumpen. Schädliche Stoffe waren nicht ausgetreten.

Kommentare

Meistgelesen

Mann nach Sex mit Schülerin (13) in Berlin vor Gericht
Mann nach Sex mit Schülerin (13) in Berlin vor Gericht
Hamburger Polizei fängt entlaufene Rinder im Elbtunnel
Hamburger Polizei fängt entlaufene Rinder im Elbtunnel
Wie schrecklich! Kölner Zoo muss Elefantenbaby einschläfern
Wie schrecklich! Kölner Zoo muss Elefantenbaby einschläfern
Kölner verabredet sich mit Frau zum Sex und erlebt böse Überraschung
Kölner verabredet sich mit Frau zum Sex und erlebt böse Überraschung
Waldbrände in Portugal: Zweites Großfeuer eingedämmt
Waldbrände in Portugal: Zweites Großfeuer eingedämmt