Umgekippt und ausgebrannt

14 Tote bei nächtlichem Busunfall in Russland

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Ein Foto, das vom Katastrophenschutzministerium der Russischen Föderation zur Verfügung gestellt wurde, zeigt das ausgebrannte Wrack des Passagierbusses bei Kasan. Foto: Uncredited/Russia Emergency Situations Ministry press service/AP

Ein Überlandbus in Russland brennt nach einer Kollision völlig aus, viele Menschen sterben. Das Unglück stürzt eine Region in Trauer, in der beim Confed Cup gerade noch fröhlich Fußball gespielt wurde.

Kasan (dpa) - Bei einem schweren Busunglück in Russland sind in der Nacht zum Sonntag 14 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich Behördenangaben zufolge kurz nach Mitternacht Ortszeit etwa 1000 Kilometer östlich von Moskau bei der Stadt Sainsk in der Teilrepublik Tatarstan. Der Bus sei mit einem Schleppverbund aus zwei Lastwagen kollidiert, umgekippt und völlig ausgebrannt. Nur das Metallgerippe des Busses blieb erhalten, wie Fotos des russischen Zivilschutzes zeigten.

Zwölf Verletzte mussten in Krankenhäusern behandelt werden, wie örtliche Medien berichteten. Der Busfahrer wurde im Krankenhaus unter Polizeischutz gestellt, um Racheakte von Hinterbliebenen zu verhindern. Ermittler nahmen die Chefin der Busfirma ebenso wie den Fahrer des Lastwagens fest.

In der muslimisch geprägten Teilrepublik wurde wegen des Unglücks Trauer ausgerufen und der örtliche Feiertag Sabantui abgesagt. Die tatarische Hauptstadt Kasan war in den vergangenen zwei Wochen eine der Spielstätten des Confederation Cups gewesen, die deutsche Mannschaft hatte dort in der Gruppenphase 1:1 gegen Chile gespielt.

Bei zwei weiteren Autounfällen im Süden Russlands in den Gebieten Stawropol und Krasnodar wurden insgesamt acht Menschen getötet. In beiden Fällen seien die Fahrer zu schnell gefahren.

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