Bremerhaven

13 Verletzte bei Feuer in Mehrfamilienhaus

Bremerhaven - Bewohner retteten sich mit Sprüngen aus den Fenstern, auch Kleinkinder mussten in Sicherheit gebracht werden: In Bremerhaven hat ein Mehrfamilienhaus gebrannt.

Bei einem Wohnungsbrand in Bremerhaven sind 13 Menschen verletzt worden, einige von ihnen schwer. Bewohner des Hauses retteten sich nach Feuerwehrangaben mit Sprüngen aus den Fenstern. Bei ihrem Sprung aus dem ersten Stock verletzten sich eine Frau und zwei Mädchen schwer. Sie kamen mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus. Die anderen Verletzten erlitten überwiegend Rauchvergiftungen.

Das Feuer war am Montagabend aus zunächst unbekannter Ursache ausgebrochen und erst in den Morgenstunden gelöscht worden, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte.

Anwohner des zweigeschossigen Mehrfamilienhauses berichteten, dass vor dem Eintreffen der Feuerwehr einige Kleinkinder aus den Fenstern des ersten Obergeschosses herabgelassen und auf der Straße aufgefangen wurden. Bei dem Eintreffen der Rettungskräfte hatten nahezu alle Bewohner das Gebäude verlassen. Lediglich ein Mann und ein Junge mussten von den Einsatzkräften aus dem Haus befreit werden.

Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten die ganze Nacht an. Gegen 6.00 Uhr am Dienstagmorgen sei der Einsatz abgeschlossen worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Teilweise waren die Decken des Hauses eingestürzt, so dass ein Betreten nicht mehr möglich war. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Archivbild)

Kommentare

Meistgelesen

Betrunkener Rentner setzt sich ans Steuer - und macht das hier 
Betrunkener Rentner setzt sich ans Steuer - und macht das hier 
Überschwemmungen in Sierra Leone: Mehr als 500 Tote befürchtet
Überschwemmungen in Sierra Leone: Mehr als 500 Tote befürchtet
Müllwagen kippt auf Auto und löscht komplette Familie aus 
Müllwagen kippt auf Auto und löscht komplette Familie aus 
Tragödie: Eltern wollen Kinder retten und ertrinken selbst
Tragödie: Eltern wollen Kinder retten und ertrinken selbst
Einsatzkräfte gucken in fahrendes Auto - und machen große Augen
Einsatzkräfte gucken in fahrendes Auto - und machen große Augen