Bluttat in Paderborn

Vater mit Messer lebensgefährlich verletzt – ist sein Sohn schuldfähig?

In Paderborn (NRW) griff ein 34-jähriger Mann seinen eigenen Vater an (Symbolbild).
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In Paderborn (NRW) griff ein 34-jähriger Mann seinen eigenen Vater an (Symbolbild).
  • Dario Teschner
    vonDario Teschner
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Nach der Bluttat in Paderborn könnte es nun zum Prozess kommen: Ein Sohn hatte seinen Vater mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Ist er schuldfähig?

Paderborn (NRW) – Mit einem Messer soll ein 34-jähriger Mann seinen eignen Vater (61) niedergestochen haben. Das Opfer trug bei der Bluttat in Paderborn lebensgefährliche Verletzungen davon und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Sohn soll als mutmaßlicher Täter nun zur Verantwortung gezogen werden.

StadtPaderborn
Bevölkerung148.126
BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)

Nach Bluttat in Paderborn (NRW) – Staatsanwaltschaft erhebt wohl keine Anklage

Die Bluttat in Paderborn (NRW) soll sich am Sonntag (3. Mai) in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Mühlenheide im Stadtteil Elsen ereignet haben. Der Mann habe versucht, den 61-jährigen Mann mit einem Messer zu töten, teilte die Staatsanwaltschaft Paderborn vor rund vier Monaten in einer Pressemitteilung mit. Bei der Tat wurden auch eine Nachbarin (40) und ihr Sohn (4) verletzt.

Gegen den 34-jährigen Sohn wurde Haftbefehl erlassen, nachdem er in Paderborn (NRW) seinen Vater mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben soll. Der Mann saß zunächst in Untersuchungshaft. Anschließend kam er in ein psychiatrisches Krankenhaus.

Prozessbeginn nach Bluttat in Paderborn (NRW): Mann mit Messer lebensgefährlich verletzt – Ist sein Sohn schuldfähig?

Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zu der Bluttat in Paderborn-Elsen sind nun offenbar abgeschlossen, wie Radio Hochstift am heutigen Mittwoch (16. September) berichtete. Gegen den Beschuldigten soll aber wohl keine Anklage erhoben werden. Stattdessen habe die Behörde eine Antragsschrift im Sicherungsverfahren erhoben, hieß es in dem Hörfunkbeitrag.

Möglicherweise war der Sohn während der Bluttat in Paderborn (NRW) schuldfähig. Geht es nach der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung soll der 34-jährige Mann in der Psychiatrie weiter behandelt werden und vorerst nicht zurück ins Gefängnis. Ende Oktober startet am Landgericht der Prozess gegen den Beschuldigten. (*Owl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

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