Gerichtsverhandlung

Eigene Tochter sechs Jahre lang missbraucht – Urteil gegen Vater gefallen

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Der Vater einer 14-jährigen Tochter muss jetzt ins Gefängnis. Er hat sein Kind sexuell missbraucht. (Symbolbid)

Ein 43-Jähriger musste sich wegen des schweren sexuellen Missbrauchs an seiner eigenen Tochter vor Gericht verantworten. Jetzt wurde der Mann verurteilt. 

  • Ein Prozess wegen sexuellen Kindesmissbrauchs ging in Münster zu Ende. 
  • Vor Gericht stand ein 43-Jähriger aus Metelen. 
  • Der Mann hat sich an seiner leiblichen Tochter vergangen. 

Münster – Nach zahlreichen Verhandlungstagen fiel nun das Urteil gegen einen 43-Jährigen. Der Mann hat seine leibliche Tochter in 18 Fällen schwer sexuell missbraucht. Das Mädchen ist heute 14 Jahre alt. Der Missbrauch hatte über einen Zeitraum von sechs Jahren im Elternhaus in Metelen (NRW) stattgefunden. 

Münster: Vater hat Tochter über sechs Jahre lang missbraucht

Der Prozess gegen den Vater startete im vergangenen Dezember in Münster. Der Mann aus Metelen hat zugegeben, dass er seine Tochter sexuell missbraucht hat. Dabei nutzte er mitunter perverse Sex-Praktiken, wie eine Ermittlerin vor Gericht in Münster aussagte. So wollte der 43-Jährige seine Tochter schützen und vor den Gefahren des Geschlechtsverkehrs warnen, wie msl24.de* berichtet. 

Seine Taten filmte der Angeklagte. Die Aufnahmen seien für den Gebrauch seiner Tochter bestimmt gewesen. Der Mann hatte bei dem Prozess in Münster betont, dass das Mädchen nie "Nein" gesagt habe. Der Vater war damals verhaftet worden, nachdem die 14-Jährige in der Schule auffälliges Verhalten zeigte und sich das Jugendamt einschaltete. 

Urteilsverkündung in Münster: Vater bekommt lange Haftstrafe

Bei der Verkündung des Urteils am Donnerstag (13. Februar) wurde zum Schutz des Opfers die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Daher ist nur das Strafmaß bekannt, nicht jedoch die Begründung der Richter. Der 43-Jährige muss nun für acht Jahre ins Gefängnis. In einem ähnlichen Fall fiel ebenfalls ein Urteil: Ein 26-Jähriger aus Münster hat mehrere Kinder in einem Feriencamp missbraucht. Den Lehramtsstudenten erwartet ebenfalls eine mehrjährige Haftstrafe. 

Vor dem Landgericht wird derweil ein anderer Prozess verhandelt: Ein Hotel-Manager aus Münster soll seine Ex-Frau angezündet haben, wie msl24.de* ebenfalls berichtet. Der 36-Jährige bestreitet den versuchten Mord jedoch bislang. 

Der Fall, der in Münster verhandelt wurde, sorgte für Aufsehen. Noch mehr Medieninteresse gab es an einem Prozess, der vor wenigen Monaten zu Ende ging: In Lügde wurde dem Haupttäter hundertfacher Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz vorgeworfen. Es folgte eine hohe Haftstrafe.

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Kürzlich wurde ein anderer Missbrauchsfall behandelt. Ein Mann soll im Kreis Warendorf seine Stieftochter missbraucht haben.

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