Zwei Opfer aus Gütersloh (NRW)

Geisterfahrer verursacht dramatischen Unfall auf A99: Vier Tote

  • Sven Haverkamp
    vonSven Haverkamp
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Auf der A99 kam es zu einem schweren Unfall, bei dem vier Personen starben – darunter zwei Menschen aus Gütersloh (NRW). Verursacher war ein Geisterfahrer.

Gütersloh/München – Am Dienstagabend kam es auf der A99 bei Hohenbrunn nahe München zu einem schweren Unfall. Der Polizei wurde gegen 22 Uhr ein Falschfahrer gemeldet, der auf dem Fahrstreifen in Richtung Salzburg unterwegs war. Doch bereits kurz darauf endete die Geisterfahrt abrupt, als der Wagen frontal mit einem weiteren Fahrzeug zusammenkrachte, wie owl24.de* berichtet.

Stadt Gütersloh
Einwohner100.861
BundeslandNRW
Auf der A99 starben vier Menschen bei einem Unfall durch einen Geisterfahrer.

Zwei Männer aus Gütersloh sterben bei Unfall auf A99

Zwei Männer aus Gütersloh (34 und 43 Jahre alt) waren zeitgleich mit dem Geisterfahrer auf der A99 unterwegs und fuhren auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Salzburg. Etwa in Höhe der Anschlussstelle Hohenbrunn kam ihnen der Wagen entgegen. An dessen Steuer saß ein 32-jähriger Rumäne, bei dem Beifahrer handelte es sich um einen ebenfalls aus Rumänien stammenden 50-Jährigen.

Als beide Autos – ein Audi und ein VW Sharan – auf der A99 ineinander krachten*, starben sowohl die Insassen des Wagens aus Gütersloh als auch die beiden Männer aus Rumänien. Mehrere Notärzte waren ebenso im Einsatz wie Rettungshubschrauber und die Feuerwehr. Diese musste die Personen aus den völlig zerstörten Autowracks befreien, jedoch blieben jegliche Reanimationsversuche erfolglos.

Eines der Autowracks nach dem schweren Unfall auf der A99.

Männer aus Gütersloh sterben bei Unfall – A99 sechs Stunden gesperrt

Viele Details des Unfalls auf der A99 (merkur.de* berichtet), bei dem zwei Personen aus Gütersloh* tragisch ums Leben kamen, sind noch ungeklärt. So steht aktuell noch nicht fest, ob der Geisterfahrer Alkohol oder Drogen zu sich genommen hatte. Laut der Polizei gab es darauf keine Hinweise. Unklar ist auch, wie lange der 32-Jährige bereits in falscher Richtung auf der Autobahn unterwegs war. Dies sollen nun ein ausführliches Gutachten und eine Sichtung der Verkehrskameras klären.

Nach dem Unfall musste die A99 zunächst in beide Richtungen gesperrt werden. Die Polizei befürchtete, dass unter Schock stehende Personen unkontrolliert auch auf die Gegenfahrbahn laufen könnten. Nach einer Stunde wurde die Bahn jedoch wieder freigegeben. Die Sperrung in Richtung Salzburg dauerte insgesamt etwa sechs Stunden und konnte erst gegen 3.45 Uhr wieder aufgehoben werden. (*Owl24.de, merkur.de und wa.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.)

Rubriklistenbild: © picture alliance/Michael Schmelzer/vifogra/dpa

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