Bundespolizei ermittelt

Dortmund: Mann schleuste Flüchtlinge aus Syrien für 500 Euro über die Grenze

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Die Bundespolizei hat einen Mann aus Dortmund festgenommen, der syrische Flüchtlinge für 500 Euro über die Grenze geschleust haben soll.
  • vonDennis Liedschulte
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Ermittlungen der Bundespolizei in Bayern und ein Tipp aus Passau haben für die Festnahme eines 32-jährigen Mannes in Dortmund gesorgt. Dahinter könnte eine größere Geschichte stecken

Dortmund - Das könnte, wie RUHR24.de* berichtet, eine größere Geschichte sein. Der Bundespolizei aus Nordrhein-Westfalen und Bayern ist ein Ermittlungserfolg gegen eine vermutlich größere Schleuserbande gelungen. Ein Verdächtiger kommt aus Dortmund (mehr Blaulicht-News aus Dortmund auf RUHR24.de).

StadtDortmund
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OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)

Dortmund: Bundespolizei NRW nimmt 32-jährigen Schleuser mit - Ursprung der Ermittlungen in Bayern

„Es könnte sich um eine größere Organisation handeln“, sagt Daniel Gibis von der Bundespolizei Bayern aus Passau in Anbetracht der Festnahmen. Einer der Drahtzieher der Organisation könnte der 32-jährige Mann aus Dortmund sein, der die Flüchtlinge aus Syrien für 500 Euro über die Grenze geschleust haben soll.

Die Ermittlungen ins Rollen brachte eine Aktion der Bundespolizei Bayern am 31. Oktober. Die Beamten konnten in Bayern, im Bereich Lackenhäuser (Landkreis Freyung-Grafenau) - circa 50 Kilometer von Passau entfernt - eine Schleusung verhindern.

Bundespolizei Bayern vereitelt illegalen Grenzübertritt - Schleuser in Dortmund festgenommen

Die syrischen Schleuser wurden festgenommen. Fünf Landsleute wurden aufgrund einer unerlaubten Einreise nach Österreich zurückgewiesen. Sie hatten für die Fahrt nach Deutschland 500 Euro gezahlt

Ein 32-jähriger Schleuser ist von der Bundespolizei NRW in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei Bayern festgenommen worden.

Die Ermittlungen der Bundespolizei Bayern starteten und führten die Beamten auch nach Dortmund. Die Bundespolizei NRW nahm am 3. Dezember einen Syrer fest, der als Drahtzieher der Schleusung am 31. Oktober gilt. Er steht in Verdacht, an weiteren Aktionen beteiligt zu sein.

Bundespolizei Bayern vermutet größere Schlesuer-Organisation - Drahtzieher wohlmöglich aus Dortmund

Am Donnerstag (3. Dezember) durchsuchten Polizeibeamte der Bundespolizei NRW die Wohnung des Mannes. Er sitzt nun in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Dortmund.

Video: Auf Schleuser-Jagd an der österreichischen Grenze: „Wer sich nicht vorbereitet...“

„Über Routen der Schleuser, größe der Organisation oder weitere Details können wir aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht sprechen“, sagt Daniel Gibis von der Bundespolizei Bayern gegenüber RUHR24.de. Schon im April 2020 gelang der Bundespolizei in Hagen und Dortmund ein Schlag gegen eine andere Schleuserbande.

Im Frühling 2020 hat es einen großen Einsatz der Bundespolizei gegeben, an der sogar Spezialeinheiten beteiligt waren. Die Schleusungen, die im Zusammenhang mit den Festnahmen im April standen, gingen nach Angaben der Bundespolizei über die sogenannte Balkanroute. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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