Die Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus/NRW: Neue Zahlen für Dortmund +++ Drosten warnt vor Gefahren für 2021

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  • Victoria Maiwald
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    Daniele Giustolisi
  • Florian Forth
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  • Lena Zschirpe
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  • Malin Schneider-Pluppins

Die Corona-Zahlen in NRW steigen weiter. In ganz Deutschland gelten nun ab Montag Kontaktbeschränkungen. Der Live-Ticker mit Zahlen zur Corona-Pandemie.

  • Die Coronavirus-Pandemie* erlebt die zweite Welle – und schlägt teilweise noch heftiger zu als im Frühjahr 2020.
  • Im Live-Ticker informiert RUHR24.de* über die neuesten Zahlen und Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen.
  • In NRW haben nahezu alle Städte und Kreise den kritischen Inzidenz-Wert von 50 überschritten und gelten somit als Risikogebiet. Ab Montag gelten daher bundesweite Kontaktbeschränkungen.

Update, Sonntag (1. November), 20.55 Uhr: Dieser Ticker wird ab sofort nicht mehr aktualisiert. Alle News zum Coronavirus in NRW gibt es ab sofort in unserem neuen Live-Ticker*.

Update, Sonntag (1. November), 16.16 Uhr: In Oberhausen dürfte es heute einige überraschte Menschen gegeben haben. Denn der 7-Tages-Inzidenz-Wert der Stadt soll laut Angaben des RKI auf 66,9 gesunken sein. Noch am Mittwoch hatte dieser 123,4 betragen und war seitdem stetig gesunken – bis auf 85,4 am Samstag.

Allerdings gab die Stadt Oberhausen heute auf ihrer Homepage bekannt, dass es sich beim Wert 66,9 um einen Fehler handele. „Aufgrund von technischen Schwierigkeiten können derzeit die Daten an das Lagezentrum Gesundheit (LZG) nicht vollständig übermittelt werden. Der dort für Oberhausen heute (1. November) veröffentlichte Inzidenzwert von 66,9 ist daher nicht korrekt“, teilte die Stadt mit.

Coronavirus in NRW: Inzidenz-Wert in Oberhausen steigt wieder an

Stattdessen liege der Inzidenz-Wert laut eigener Aufzeichnung bei 108,7 und hat sich somit wieder erhöht. An der Behebung der technischen Probleme werde derzeit gearbeitet.

Update, Sonntag (1. November), 15.49 Uhr: Am Dortmunder U wird derzeit ein großes Zelt aufgebaut*. Das hat mit der Corona-Pandemie zu tun. So soll der Ort am Wahrzeichen der Stadt nämlich künftig eine Hilfe und Anlaufstelle für viele Menschen sein.

Update, Sonntag (1. November), 15.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Gesamtzahlen aufgeschlüsselt nach den Bundesländern aktualisiert. Die Zahl der Neuinfizierungen in NRW ging im Vergleich zu den Vortagen, als diese stets über 5000 betrug, zurück.

Laut Angaben des RKI haben sich 3637 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Das bedeutet erneut den Höchstwert aller Bundesländer, wobei NRW auch das bevölkerungsreichste Bundesland ist.

Update, Sonntag (1. November), 12.41 Uhr: Eigentlich sollten doch mittlerweile so ziemlich allen Menschen die Regeln aufgrund der Corona-Pandemie bewusst, doch in der Nacht zum Sonntag gab es im Rhein-Erft-Kreis einige Unverbesserliche.

Wie die Polizei mitteilt, verstieß ein Betreiber einer Gaststätte in Bergheim gegen die Sperrstunde, 25 Personen wurden dort angetroffen. In einem Veranstaltungssaal in Pulheim waren es sogar 100 Personen, die eine Hochzeit feierten. Genehmigt waren allerdings nur 50 Gäste, sodass 50 Personen einen Platzverweis erhielten. Sowohl der Veranstalter der Hochzeit als auch der Gaststätten-Betreiber erhielten eine Anzeige.

Coronavirus in NRW: Polizei löst Rave-Party mit 40 Personen auf

Zudem traf die Polizei in Frechen 40 Personen in einem Waldgebiet in einer Unterführung der Kohlebahn an, die dort einer professionellen Rave-Party teilnahmen. Die Einsatzkräfte fanden eine Nebelmaschine, ein Stromaggregat und ein DJ-Pult. Auch hier bekamen die Teilnehmer einen Platzverweis, die Veranstalter erhielten ebenso eine Anzeige.

Update, Sonntag (1. November), 11.30 Uhr: Auch auf den Schlaf und unsere Psyche hat die Corona-Pandemie Auswirkungen. Insbesondere der bevorstehende Lockdown macht vielen Menschen zu schaffen. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie man etwas besser durch die psychisch belastende Corona-Zeit kommt und wo man sich Hilfe* holen kann.

Coronavirus in NRW: Herne vermeldet zweithöchsten Inzidenzwert

Update, Sonntag (1. November), 11.16 Uhr: Wie bereits vermeldet, stieg der Inzidenz-Wert in Herne weiter, von 246,1 auf 250,6. Die Stadt Herne vermeldet am Sonntagmorgen 43 weitere positive Coronavirus-Fälle. Insgesamt 1535 Personen haben sich damit bereits in der Ruhrgebietsstadt mit dem Virus infiziert.

Herne liegt damit landesweit auf dem zweiten Platz der traurigen Liste der Städte mit dem höchsten Inzidenzwert. Nur die Stadt Duisburg weist noch einen höheren Wert auf (256,1). Bundesweit gehörten Herne und Duisburg laut dem täglichen Lagebericht des RKI vom Samstag sogar unter den zehn Städten mit dem höchsten Wert Deutschlands.

Update, Sonntag (1. November), 10.29 Uhr: Im Grunde war es leider nur noch eine Frage der Zeit: Das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen gilt nun als Risikogebiet. Mittlerweile haben alle Städte- und Landkreise den Inzidenz-Wert von 50 überschritten.

Zuletzt galt noch der Kreis Soest als eine Art letztes gallisches Dorf, doch mit der Aktualisierung der Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat sich das geändert. Der Kreis hat laut RKI nun einen Inzidenz-Wert von 51,4, gestern stand dieser noch bei 48. Für das gesamte Bundesland gilt nun ein Inzidenz-Wert von 147,27. Eine Übersicht liefert unsere aktuelle Corona-Karte mit Inzidenzwerten aller Städte und Kreise in Deutschland und NRW*.

Coronavirus in NRW: Drei Städte nähern sich der 300er-Marke – die traurigen Spitzenreiter

Stadt/Kreis7-Tages-Inzidenz
Duisburg256,1 (gestern: 246,4)
Herne250,6 (gestern: 246,1)
Remscheid245,2 (gestern: 229)

Update, Sonntag (1. November), 8.03 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet heute bundesweit 14.177 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Am Samstag waren es noch rund 19.000 Infektionen. Da am Wochenende weniger getestet wird, sind die Zahlen erfahrungsgemäß jedoch geringer. Insgesamt sollen gestern 29 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben sein.

Vorwurf zur Corona-Politik: Aktionismus statt überlegtes Handeln

Update, Samstag (31. Oktober), 21.29 Uhr: Jetzt gibt es Hausverbot für Angela Merkel und Olaf Scholz. Die legendäre Polit-Kneipe „Ständige Vertretung“ (StäV) will der Kanzlerin, dem Finanzminister und weiteren Spitzenpolitikern kein Kölsch mehr servieren. Das ist die Reaktion auf die erneute Schließung der Gastronomie, wie die dpa berichtet.

Die erneute Zwangsschließung sei eine Katastrophe für die Gastronomie, sagte Geschäftsführer Jörn Peter Brinkmann der Deutschen Presse-Agentur am Samstag und warf der Bundesregierung bei ihrer Corona-Politik Aktionismus statt überlegtes Handeln vor.

Update, Samstag (31. Oktober), 19.45 Uhr: Wer an Allerheiligen an diesem Sonntag (1. November) einen Friedhof besucht, muss im Kreis Recklinghausen einen Mundschutz tragen und Abstand zu anderen Besuchern einhalten. Damit solle das Ansteckungsrisiko möglichst gering gehalten werden, sagte ein Sprecher der Stadt Datteln.

Coronavirus in NRW: Kreis verpflichtet zum Mundschutz auf Friedhöfen

Er wies darauf hin, dass der Besucherandrang an Allerheiligen und an Allerseelen am Montag (2. November) höher sei als sonst. Große Friedshofstore sollen geöffnet werden, damit die Menschen auch beim Betreten der Anlage Abstände einhalten können. In der derzeit gültigen Coronaschutzverordnung des Landes gibt es keine speziellen Vorgaben zu Friedhöfen, der Kreis Recklinghausen erlässt die Mundschutz-Pflicht dennoch als Vorsichtsmaßnahme, wie die dpa berichtet.

Update, Samstag (31. Oktober), 17.24 Uhr: Wann kommt endlich der Impfstoff gegen das Coronavirus? Diese Fragen stellen sich viele Menschen derzeit. Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, macht laut der Rheinischen Post (Bezahlinhalt) Hoffnung auf eine baldige Zulassung.

„Sollten die klinischen Phase-3-Prüfungen erfolgreich verlaufen, könnte mit ersten Zulassungen Anfang 2021 gerechnet werden“, so Klaus Cichutek. Der Präsident des Instituts aus Langen in Hessen führt auch die Gründe für seine Behauptung an.

Coronavirus in NRW: Rückschläge bei Impfstoff-Entwicklung seien normal

So sind zwar Rückschläge bei der Entwicklung aufgetreten, doch das sei laut Klaus Cichutek nicht ungewöhnlich: „Bei Impfung von einer großen Anzahl von Probanden sind Ereignisse während einer Studie, wie bekanntgeworden, zu erwarten.“

Allerdings sei bei einer Zulassung nicht sofort eine Verfügbarkeit für die gesamte Bevölkerung gegeben. „Wie lange insgesamt dann die Durchimpfung dauert, hängt neben der bereits in Planung befindlichen Logistik auch von der Impfbereitschaft der Bevölkerung ab“, sagte Klaus Cichutek.

Update, Samstag (31. Oktober), 16.43 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die neuen Corona-Zahlen bekannt gegeben. Insgesamt sind 154 positive Testergebnisse im Vergleich zum Freitag dazu gekommen. 25 Fälle sind 16 Familien zuzuordnen, acht Fälle sind Reiserückkehrer. Die restlichen 121 positiven Testergebnisse sind einzelne voneinander unabhängige Fälle.

Aktuell sind 1747 Menschen in Dortmund infiziert, der 7-Tages-Inzidenz-Wert beträgt laut Angaben der Stadt 165,2 und fällt somit etwas geringer aus als noch am Vortag (175,8). Insgesamt werden aktuell 112 Corona-Patienten in Dortmund stationär behandelt, von ihnen 22 intensivmedizinisch, darunter 17 mit Beatmung. Die Zahl der Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 15.

Update, Samstag (31. Oktober), 15.44 Uhr: Der Großhandel Metro wartet in NRW während des Corona-Lockdowns mit einer besonderes Aktion auf. Denn das Unternehmen öffnet ab Dienstag (3. November) alle 18 Großmärkte in Nordrhein-Westfalen für den Einkauf ohne Kundenkarte – befristet bis zum 30. November.

 „Der dramatische Anstieg der Infektionszahlen in Deutschland erfordert maximale Sicherheit in allen gesellschaftlichen Bereichen, insbesondere im weiter geöffneten Handel. Hier können unsere Metro-Großmärkte zum Schutz aller beitragen und den Bürgerinnen und Bürgern in NRW nun eine weitere, großflächige Einkaufsmöglichkeiten bieten“, sagt Frank Jäniche, CEO und Geschäftsführer Vertrieb Metro Deutschland, in einer Pressemitteilung.

Coronavirus in NRW: 18 Metro-Großmärkte öffnen die Türen für alle Kunden

Bereits in der ersten Lockdown-Phase im Frühjahr 2020 hatte Metro seine Großmärkte in NRW und Mecklenburg-Vorpommern für Endkunden geöffnet und konnte damit zur Grundversorgung der Regionen beitragen. 

In Nordrhein-Westfalen betreibt Metro insgesamt 18 Großmärkte an den Standorten Dortmund-Mitte, Dortmund-Oespel, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mülheim (Ruhr), Neuss, Porta Westfalica, Recklinghausen, Sankt Augustin, Schwelm, Siegen und Würselen sowie Gastro-Märkte in Düren und Iserlohn.

Mit der befristeten Öffnung für Endverbraucher ermöglicht das Bundesland NRW eine zeitweise Öffnung der Großmärkte, in denen sonst nur Gewerbetreibende wie Gastronomen, Kioskbetreiber und sonstige Kleinunternehmen und Selbstständige einkaufen dürfen.

Update, Samstag (31. Oktober), 14.56 Uhr: Das Warten auf das Ergebnis eines Corona-Tests kann durchaus mehrere Tage dauern – wenn man denn mal einen Termin beim Arzt bekommen hat. In Köln soll nun Abhilfe geschaffen werden, sodass eine mögliche Infektionen innerhalb von 15 Minuten erkannt werden könnte.

Es ist eine Neuheit in NRW: Das neue Corona-Schnelltest-Zentrum* in Köln verspricht eine Online-Buchung, den Test und das schnelle Ergebnis. Allerdings müssen die Testpersonen dafür auch bezahlen. Betrieben wird das Zentrum von einem Arzt, der mit dem Unternehmen nal von minden GmbH zusammenarbeitet.

Update, Samstag (31. Oktober), 11.58 Uhr: Die zahlreichen Amateurfußballer in NRW müssen vorerst bis Ende November auf ihren geliebten Sport verzichten. Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hatte bereits am Mittwochabend mitgeteilt, dass der Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt und nicht bis Montag (2. November) abgewartet werde.

Während die beiden Bundesliga, die zweite Liga und die dritte Liga als Profi-Ligen eingeordnet werden und somit Meisterschaftsspiele fortsetzen können, steht eine Entscheidung für die Regionalliga noch aus. Eigentlich gilt diese Liga als höchste Amateurliga, doch auch die zweiten Mannschaften von Borussia Dortmund* und dem FC Schalke 04* nehmen hier unter Profi-Bedingungen teil.

Coronavirus in NRW: Rot-Weiss Essen spielt normalerweise vor über 10.000 Fans

Auch in der Fußball-Regionalliga gibt es normalerweise durchaus beachtliche Zuschauerzahlen, Rot-Weiss Essen wies beispielsweise in der vergangenen Saison bis zum Corona-bedingten Saisonabbruch einen Schnitt von über 10.000 Fans im heimischen Stadion auf. Die Klubs sind enorm von den fehlenden Zuschauereinnahmen betroffen.

Daher hat das Land NRW nun ein 15-Millionen-Euro-Paket geschnürt, um bei den Vereinen „finanziell bedingte Abmeldungen vom Spielbetrieb zu umgehen und trotz leerer Sportanlagen oder -hallen die jeweilige Ligazugehörigkeit aufrecht zu erhalten“, wie das Land NRW auf seiner Homepage mitteilt.

Coronavirus in NRW: Sportvereine können bis zu 800.000 Euro erhalten

Die Klubs können einen Antrag stellen, die Hilfsgelder werden ab einem Einnahmeausfall von 2.500 Euro ohne Steuern ausgezahlt und sind auf 60 Prozent des ermittelten Nettobetrags, höchstens 800.000 Euro, begrenzt. Antragsberechtigt sind Sportvereine, die am professionellen oder semiprofessionellen Wettbewerb der vierten Ligen teilnehmen.

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, sagt dazu: „Mit dem neuen Sondertopf wollen wir gerade den Vereinen unbürokratisch zu Seite stehen, die nicht von den Hilfen des Bundes profitieren können.“

Update, Samstag (31. Oktober), 11.20 Uhr: Die Zahlen der Infizierten steigen weiter an. Wie das Robert-Koch-Institut berichtet, haben sich in ganz Deutschland 19.059 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert – ein neuer Höchstwert. Der bundesweite 7-Tages-Inzidenzwert liegt bei 110,9. Es gab insgesamt 10.452 Todesfälle.

Auch in NRW steigt die Zahl der Infizierten weiter stark an, 5032 Menschen haben sich neu infiziert. Der Wert der Neuinfizierungen verringerte sich aber etwas im Vergleich zum Vortag (5396). Hier liegt der landesweite Inzidenzwert bei 146,6.

Update, Samstag (31. Oktober), 10.01 Uhr: Wie die Stadt Herne vermeldet, sind zwei Herner im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Es handelt sich um einen 84-Jährigen und einen 80-Jährigen.

In Herne sind somit insgesamt 14 Menschen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Aktuell vermeldet die Stadt 593 infizierte Personen, von denen 33 stationär im Krankenhaus behandelt werden. Der Inzidenzwert liegt bei 246,1.

Update, Samstag (31. Oktober), 8.49 Uhr: Auch am Samstag sind die Corona-Zahlen in NRW alarmierend: Mehrere Städte liegen weiter über einem Inzidenzwert von 200, viele noch immer im dreistelligen Bereich. Insgesamt sanken die Werte aber im Vergleich zu Freitag. Die Spitzenreiter:

Stadt/Kreis7-Tages-Inzidenz
Duisburg246,4 (gestern: 243,4)
Herne246,1 (gestern: 216,7)
Remscheid229 (gestern: 245,2)
Köln201,4 (gestern: 202,6)
Gelsenkirchen198

Am niedrigsten ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen in Soest gewesen. Hier liegt der Wert bei 48. Eine Übersicht liefert unsere aktuelle Corona-Karte mit Inzidenzwerten aller Städte und Kreise in Deutschland und NRW.

Update, Freitag (30. Oktober), 22.15 Uhr: In Essen hat sich Oberbürgermeister Thomas Kufen in einer Videoansprache an die Bürger der Stadt gewandt. „Der Herbst wird eine schwierige Zeit für uns alle“, eröffnete der CDU-Mann seine Rede auf Youtube. Er sei sich bewusst, dass die Maßnahmen, die ab Montag (2. November) greifen, einschneidend seien. Aber wie schon im Frühling, müsse die Stadt die Ausbreitung des Virus verhindern, mahnte Kufen. Er appellierte an die Bürger, die Kontakte zu anderen Menschen so gering wie möglich zu halten. Außerdem bat er die Essener, sich an die Quarantäne-Bestimmungen zu halten. „Lassen Sie uns weiter zusammenhalten und gegenseitig schützen und gemeinsam gut durch den Herbst kommen“, so Kufen.

Coronavirus in NRW: Duisburg geht teilweise schon vorher in den Mini-Lockdown

Update, Freitag (30. Oktober), 21.24 Uhr: In Duisburg beginnt der „Lockdown-Light“ bereits vor dem 2. November. Wie die Stadt am Freitag (30. Oktober) mitteilte, ist der Betrieb städtischer Kultureinrichtungen schon am Freitag gestoppt worden. Davon betroffen sind:

  • Kultur- und Stadthistorisches Museum,
  • Museum der Deutschen Binnenschifffahrt,
  • Konzerte der Duisburger Philharmoniker,
  • Spielbetrieb des Theaters der Stadt mit Schauspiel, „Säule“ und „Spielkorb“.

Auch die Deutsche Oper am Rhein, das Filmforum und das Wilhelm Lehmbruck Museum schließen sich ebenfalls der getroffenen Entscheidung der Stadt Duisburg an. Am Samstag (31. Oktober) sollen zudem alle städtischen Schwimmbäder geschlossen werden - zwei Tage, bevor es aufgrund der neuen Coronaschutzverordnung sowieso passiert wäre.

Update, Freitag (30. Oktober), 20.47 Uhr: Solingen, jene Stadt in NRW die mit großen Schritten auf einen Inzidenz-Wert von 300 schreitet (aktuell 283,8), will nach Informationen des WDR die Klassen in den Schulen halbieren. Die Gruppen sollen dann wechselweise in die Schule kommen. Außerdem will die Stadt laut dem Bericht eine Kombination aus Präsenzunterricht und digitalem Unterricht einführen. Aktuell werde geprüft, ob die Maßnahme, die als „Solinger Weg“ bezeichnet wird, rechtlichen Maßstäben genügt.

Coronavirus in NRW: Eine Person steckt im Schnitt 1,2 weitere Menschen an

Update, Freitag (30. Oktober), 20 Uhr: Am Morgen des 30. Oktober 2020 meldete das RKI 5.398 neue Covid-19-Infizierte im Land Nordrhein-Westfalen, davon allein 4.291 auf den gestrigen Tag. Die landesweite Wocheninzidenz hat heute mit steigender Tendenz den Wert 140. „Derzeit steckt jede infizierte Person mindestens 1,2 Personen an. Bei einem weiteren ungebremsten Anstieg der Infektionszahlen müssen wir befürchten, dass die bisher freien Kapazitäten an Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit noch in diesem Jahr durch Covid-19-Patienten belegt sind”, sagte Minister Karl-Josef Laumann heute in Düsseldorf.

Der Minister weiter: „Danach müssten weitere Maßnahmen zur Ausweitung der Kapazitäten, insbesondere der Beatmungskapazität erfolgen. Ähnlich wie im März müssten dann Krankenhäuser angewiesen werden, planbare Behandlungen zu verschieben oder es müsste auf Kapazitäten der Reha-Kliniken in Nordrhein-Westfalen zurückgegriffen werden.”

Coronavirus in NRW: In Iserlohn soll Hochzeit zum Superspreader-Event geworden sein

Update, Freitag (30. Oktober), 19.51 Uhr: In Iserlohn im Märkischen Kreis sollen die zuletzt auffällig hohen Zahlen an Corona-Neuinfektionen auf eine Hochzeit zurückgehen, berichtet Come-on.de*. Laut dem Bericht soll die Hochzeit sogar nicht ordnungsgemäß angemeldet gewesen sein.

Update, Freitag (30. Oktober), 19 Uhr: Touristen, die vor Freitag in ein Hotel oder eine Pension in Nordrhein-Westfalen eingecheckt haben, dürfen ihren Urlaub dort solange wie geplant fortführen. Das sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Wer dagegen erst an diesem Freitag, Samstag oder Sonntag komme, müsse spätestens am Montag wieder abreisen.

Die neue Corona-Schutzverordnung sieht vor, dass Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken, die nach dem 29. Oktober angetreten wurden, bis zum 30. November untersagt sind. Die Verordnung tritt aber erst am Montag (2. November) in Kraft. Besitzer und Dauermieter von Ferienhäusern sowie Dauercamper sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Coronavirus in NRW: Dortmund prüft Einhaltung der Maskenpflicht

Update, Freitag (30. Oktober), 18.50 Uhr: DSW21 als Verkehrsbetriebe in Dortmund und das Ordnungsamt der Stadt haben am Freitag bei Kontrollen in den Stadtbahnhaltestellen „DO-Hauptbahnhof“, „Kampstraße“ und „Stadtgarten“ sowie in den in diesem Bereich verkehrenden Stadtbahnlinien durchgeführt und auf die Einhaltung der Maskenpflicht hingewiesen. Dabei wurden insgesamt neun mündliche Verwarnungen ausgesprochen und zehn Bußgeldbescheide über 150 Euro gegen Personen verhängt, die keine vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Außerdem erfolgten 22 Personalienfeststellungen und 14 Bürgergespräche zu dem Thema Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Auch in Bochum musste bei Kontrollen des Ordnungsdienstes in den Bereichen, in denen eine Maskenpflicht herrscht, 253 Personen belehrt werden. Sechs uneinsichtige Personen müssen mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige rechnen.

Coronavirus in NRW: Solingen, Remscheid und Duisburg mit schlechtesten 7-Tage-Inzidenzen

Update, Freitag (30. Oktober), 18.45 Uhr: In NRW nähert sich die erste Kommune einem Inzidenz-Wert von 300. In Solingen meldete das Robert Koch-Institut heute 283,8 Corona-Neuinfizierte in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Am Donnerstag hatte die Stadt noch einen Wert von 238. So sehen die Top-Ten-Städte in Sachen Corona-7-Tage-Inzidenz in NRW aktuell aus:

Stadt / Kreis7-Tages-Inzidenz
Solingen283,8 (gestern: 238)
Remscheid245,2 (gestern: 206)
Duisburg243,4 (gestern: 240,8)
Herne216,7 (gestern: 200,1)
Köln202,6 (gestern: 201,8)
Düren200,3 (gestern: 205,6)
Aachen (Städteregion)189,8 (gestern: 183,7)
Wuppertal186,4 (gestern: 174,3)
Herford179,6 (gestern: 172)
Bottrop175,2 (gestern: 151,4)

Update, Freitag (30. Oktober), 17.09 Uhr: Jetzt hat auch der Weihnachtsmarkt in Essen dem Event eine Absage erteilt. Die neue Coronaschutzverordnung für NRW verbietet explizit „Spezialmärkte“ (§11, Abs. 2), zu denen auch die Weihnachtsmärkte zählen. Da diese Schutzverordnung vorerst bis Ende November gilt, hoffen die Veranstalter aber, dass der Weihnachtsmarkt im Dezember noch stattfinden kann.

Update, Freitag (30. Oktober), 16.18 Uhr: Die Unternehmen im Westfälischen Ruhrgebiet spüren deutlich die Auswirkungen der Corona-Krise: Statt 90 Prozent zu Beginn des Jahres, noch vor Ausbruch der Pandemie, bewerten im Herbst nur noch 80 Prozent ihre geschäftliche Lage mit gut oder befriedigend. Von 10 auf fast 20 Prozent verdoppelt hat sich der Anteil derer, die ihre Situation als schlecht einstufen. Das ist das Ergebnis der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage, an der 161 Unternehmen aus Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna mit rund 64.000 Beschäftigten teilgenommen haben.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 122 Neuinfizierte am Freitag

Update, Freitag (30. Oktober), 15.53 Uhr: Dortmund meldet am Freitag 122 weitere positive Corona-Tests. Das ist der zweitniedrigste Wert in dieser Woche. Am Montag hatte die Stadt noch 57 neue Fälle gemeldet, am Dienstag 178, am Mittwoch 208 und am Donnerstag 184 neue Fälle. Der Inzidenz-Wert soll damit laut Stadt aktuell bei 175,9 sein (zuletzt laut RKI 173,1).

Von den neuen Infektionsfällen am Freitag seien 34 Fälle 19 Familien zuzuordnen. Acht Fälle seien Reiserückkehrende. Die restlichen 80 positiven Testergebnisse seien einzelne voneinander unabhängige Fälle, teilte die Stadt am Nachmittag mit. Derzeit sind in Dortmund 1645 Menschen infiziert.

Unterdessen heißt es aus dem Schuldezernat, dass eine ganze Klasse und ein Lehrkörper der Landgrafen-Grundschule in Quarantäne gehen musste, nachdem es dort positive Corona-Testergebnisse gegeben hatte.

Coronavirus: NRW-Ministerpräsident im Flugzeug ohne Maske fotografiert

Update, Freitag (30. Oktober), 15.45 Uhr: Ein Foto von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ohne Maske in einem Flugzeug hat für Irritationen gesorgt. Es zeigt ihn in seinem Sitz nach hinten umgedreht zu seinem Regierungssprecher, augenscheinlich im Gespräch - eine Maske baumelt dabei locker an einem Ohr herunter. Die Bild veröffentlichte die Aufnahme des CDU-Vorsitzkandidaten. Ein Fluggast habe die Szene am Mittwochabend auf einem Flug von Köln nach Berlin festgehalten, schrieb das Blatt.

Ein Sprecher der NRW-Staatskanzlei erklärte dazu, Laschet habe während des genannten Fluges sowie an den Flughäfen „selbstverständlich“ einen Mund-Nasen-Schutz getragen. „Dies wurde lediglich - entsprechend der allgemeinen AHA-Regeln und den Vorgaben der Fluggesellschaft - für einen kurzzeitigen Moment zum Verzehr von Speisen und Getränken unterbrochen.“

Polizei will in NRW die Corona-Maßnahmen streng kontrollieren

Update, Freitag (30. Oktober), 14.40 Uhr: Die Polizei in Nordrhein-Westfalen wird im November auf die Umsetzung der neuen Corona-Regeln pochen, deren Einhaltung Innenminister Herbert Reul zufolge aber nicht in Privatwohnungen kontrollieren. „Wir gehen nicht in Privatwohnungen“, sagt Reul. Ausnahmen seien Sachverhalte wie häusliche Gewalt, die ein Einschreiten notwendig machten. Im öffentlichen Raum werde die Polizei eingreifen, wenn die Regeln nicht eingehalten würden. Es werde auch gemeinsame Streifen von Ordnungsämtern und Polizei geben. „Wir müssen die Zügel stärker anziehen, weil viel auf dem Spiel steht“, betont der CDU-Politiker.

Coronavirus in NRW: Recklinghausen führt an Feiertagen Maskenpflicht auf Friedhöfen ein

Update, Freitag (30. Oktober), 14.35 Uhr: In Recklinghausen gilt an Allerheiligen (1. November) und an Totensonntag (22. November) aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen auf den städtischen Friedhöfen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Zusätzlich sollen Besucher einen Abstand von 1,5 Metern zu anderen Besuchern einhalten.

Update, Freitag (30. Oktober), 14.30 Uhr: Das Schulministerium des Landes NRW hält weiter am Sportunterricht fest. Dies umfasst den Sport- wie auch den Schwimmunterricht. Die Schulen sind über entsprechende Schulmails des Landes darüber informiert worden. Die Oberbürgermeister und die Landräte des Ruhrgebiets haben die Schulministerin gebeten, diese Auffassung noch einmal zu überdenken.

Update, Freitag (30. Oktober), 14.22 Uhr: Wie die AOK Nordwest in einer Pressemitteilung bekannt gibt, reagiert das Unternehmen nun auch auf die Coronavirus-Maßnahmen. So werden ab Montag (2. November) alle 67 Kundencenter in Westfalen-Lippe für den gesamten Monat geschlossen. Eine persönliche Beratung ist jedoch telefonisch noch möglich.

Coronavirus-Pandemie in NRW: Alle Martinsumzüge abgesagt

Update, Freitag (30. Oktober), 14.10 Uhr: Wie ein Sprecher des Landesgesundheitsministeriums auf Nachfrage der dpa berichtet, werden in diesem Jahr in NRW alle Martinsumzüge ausfallen. Grund dafür sei ein Beschluss in der Schutzverordnung. Man dürfe nur noch Veranstaltungen besuchen, wenn diese der Daseinsvorsorge dienen oder einen beruflichen Grund hätten.

Update, Freitag (30. Oktober), 13.57 Uhr: Ein Beamter der Kölner Bundespolizei soll Corona-Leugnern Tipps und Hinweise gegeben haben, wie man sich bei einer Demo gegen den Zugriff von Polizisten richtig wehren kann. Wie eine Behördensprecherin auf Nachfrage des Kölner Stadt-Anzeigers erklärt, würde die Bundespolizei derzeit verschiedene Sprachnachrichten prüfen, die der Beamte bei Telegram veröffentlicht hat. Wie die Sprecherin außerdem berichtet, der der Bundespolizist ohne vorgeschriebene Gesichtsmaske zu seinem Dienst erschienen. Da er kein Attest vorweisen konnte, soll er von der Dienststelle verwiesen worden sein.

Update, Freitag (30. Oktober), 13.45 Uhr: Der zuvor positiv getestete Gesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass er ab kommenden Montag (2. November) wieder arbeiten wird. Nachdem der Politiker nur leichte Symptome hatte, begab er sich für zehn Tage in Quarantäne. Mittlerweile wurde Spahn negativ getestet.

Jens Spahn wurde am 21. Oktober positiv auf das Coronavirus getestet.

Update, Freitag (30. Oktober), 13.35 Uhr: Im September sind mehr Menschen gestorben als noch im Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben im vergangenen Monat 73.010 Menschen. Das waren fünf Prozent (3221 Fälle) mehr, als noch im Vorjahr.

Coronavirus in Baesweiler bei Aachen: Inzidenz-Wert bleibt über 500

Update, Freitag (30. Oktober), 12.35 Uhr: In Baesweiler bei Aachen bleibt der Inzidenz-Wert weiter hoch. Auch wenn der Inzidenz-Wert seinen Rekord bei 554 hatte, liegt dieser auch weiterhin bei 535. Die kleine Stadt bei Aachen zählt allerdings zu der Städteregion, weshalb der Inzidenz-Wert von 535 zu Aachen gezählt wird. Der Grund für die hohen Zahlen sollen viele Familienfeiern in der 27.000-Einwohner-Stadt gewesen sein.

Update, Freitag (30. Oktober), 11.55 Uhr: Wie eine Studie des Helmholtz Zentrum Münchens zeigt, sollen sich in Bayern sechsmal mehr Kinder und Jugendliche mit dem Coronavirus infiziert haben als gemeldet. Zwischen Januar und Juli dieses Jahr haben Wissenschaftler 12.000 Blutproben von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren auf Antikörper getestet - und konnten bei 0,87 Prozent bestätigt werden. Verglichen mit den Zahlen der gemeldeten Fällen, war die Zahl der Antikörperhäufigkeit sechsmal höher.

„Da viele Personen, bei Kindern knapp die Hälfte, keine COVID-19-typischen Symptome entwickeln, werden sie nicht getestet. Um verlässliche Daten über die Ausbreitung des Virus zu bekommen, reicht es also nicht aus, nur auf das Virus selbst zu testen“, so Markus Hippich, Erstautor der Studie, in einer Mitteilung. Daher empfehlen die Forscher der Studie flächendeckende Antikörper-Screenings zur Überwachung der Pandemie.

Update, Freitag (30. Oktober), 11.35 Uhr: In Dortmund steigt die Zahlen der Corona-Infizierten immer weiter an. Das Deutsche Rote Kreuz vom Kreisverband Dortmund versucht nun während des kommenden Lockdowns, Menschen zu unterstützen (beispielsweise mit Einkäufen), die wegen der Pandemie ihren Wohnraum nicht mehr verlassen können. Der Einkaufsdienst ist von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0231 1810238 zu erreichen oder unter der Mail-Adresse einkaufsdienst@drk-dortmund.de.

SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty kritisiert Landesregierung

Update, Freitag (30. Oktober), 10:54 Uhr: Bei der Debatte im Landtag spricht nun der SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty. Er kritisiert die Landesregierung für das Krisenmanagement. So haben diese nicht früh genug dafür gesorgt, dass das Gesundheitsamt die Kontakte besser verfolgen könne. „Wir stecken heute in einem Dilemma, weil wir Infektionsketten nicht mehr nachvollziehen können“, so der Politiker.

Update, Freitag (30. Oktober), 10.43 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet verteidigt bei einer Sitzung im Landtag NRW die Lockdown-Beschlüsse. Die Lage sei nun zu ernst, um die übliche Hektik und Polemik in die Parlamente zu tragen. Die Stimmung sei anders und vor allem aufgeheizter als beim ersten Lockdown, so der Politiker. Besonders wichtig sei nun die Arbeit der Gesundheitsämter. Diese werden nun von 1.000 Soldaten der Bundeswehr unterstützt, damit die Kontaktverfolgungen besser gelingen.

Dortmunderin mit Online-Petition über Corona-Situation an Schulen

Update, Freitag (30. Oktober), 9.50 Uhr: Die Situation in den Schulen ist für viele Kinder, und vermutlich auch deren Eltern, derzeit nicht einfach. So muss in einem geringen Zeitabstand regelmäßig gelüftet werden. Besonders im späten Herbst und frühen Winter eine kalte Angelegenheit. Katharina Schultejans aus Dortmund möchte das nicht hinnehmen und hat nun eine Online-Petition gestartet: Sie fordert Luftfilter in jedem Klassenzimmer statt regelmäßigem Lüften.

„Unsere Kinder müssen uns die Kosten wert sein, mit denen wir ihre Gesundheit den Winter hindurch am effektivsten schützen und den Regelbetrieb an Schulen auf stabile Weise aufrechterhalten können. Aus diesem Grund müssen Luftfilter in jeden Klassenraum unserer Schulen“, erklärt die Unternehmensberaterin.

Update, Freitag (30. Oktober), 9.20 Uhr: Der Busreisen-Anbieter Flixbus wird im gesamten November seine Fahrten aussetzen. „Wenn die Kanzlerin bittet, nicht zu reisen, hat das natürlich Einfluss auf die Nachfrage“, so Geschäftsführer von FlixMobility André Schwämmlein gegenüber Welt am Sonntag. „Deswegen fahren wir unseren Bus- und Zugbetrieb jetzt im November auch komplett runter, in der Hoffnung an Weihnachten mit Flixbus für unsere Kunden im Einsatz sein zu können. Flixtrain macht vorübergehend Winterpause.“

Coronavirus in NRW: Neue Zahlen mit Inzidenz-Überraschung

Update, Freitag (30. Oktober), 8.10 Uhr: In NRW haben sich laut RKI 5396 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steigt die Zahl der positiv getesteten Menschen in dem Bundesland auf 127.447. Die Stadt Solingen trifft es besonders hart. Innerhalb von einem Tag hat sich der Inzidenz-Wert um 45,84 erhöht und liegt somit bei 283,84 auf Platz 1 in NRW. Auch Hagen meldet einen starken Anstieg des Wertes um 49,28 auf 165,9. Die weiteren höchsten Inzidenzen in NRW:

  • Remscheid (245,2)
  • Duisburg (243,44)
  • Herne (216,68)
  • Köln (202,6)
  • Düren (200,27)

Neben Hamm, meldet auch der Kreis Unna für den heutigen Tage keine Neuinfektionen. Der Inzidenz-Wert sinkt mit -24,06 auf 71,2 für den Kreis herab. Dennoch gelten weiterhin 52 Städte und Kreise als Risikogebiet. 37 von ihnen haben einen Inzidenz-Wert über 100. Nur der Kreis Soest bleibt eine Ausnahme - dort liegt der Inzidenz-Wert bei 45,07 und ist somit kein Risikogebiet.

Update, Freitag (30. Oktober), 6.40 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet erneut einen neuen Infizierungen-Rekordwert. In den letzten 24 Stunden wurden 18.681 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. 77 Menschen sind gestorben.

Update, Donnerstag (29. Oktober), 22.40 Uhr: Das kommende Wochenende wird in NRW das letzte, bevor am 2. November für vier Wochen der Mini-Lockdown mit geschlossenen Bars, Kneipen und weiteren Freizeiteinrichtungen in Kraft tritt. Das Innenministerium habe bislang aber keine Hinweise, dass deswegen massenhaft exzessive Partys in NRW drohten, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Coronavirus in NRW: Helge Schneider kritisiert finanzielle Hilfen für Künstler und Co.

Update, Donnerstag (29. Oktober), 21.18 Uhr: Der Musiker Helge Schneider (65, „Katzeklo“) hat Finanzminister Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, bei der Berechnung der Corona-Hilfe nicht den Monat November des Vorjahres, sondern einen Durchschnittswert heranzuziehen. Schneider veröffentlichte am Donnerstag auf Facebook das Foto eines mit Schreibmaschine geschriebenen Briefes an Scholz: „Bei der Untertützung für Künstler ist Dir ein Fehler unterlaufen: Ich habe im November 2019 gar kein Geld verdient, also kann man dafür ja auch keine 75 % ausrechnen. Bitte mache das anders. Zum Beispiel nehme den JAHRES-MONATSDURCHSCHNITT. Danke!“

Update, Donnerstag (29. Oktober), 20.38 Uhr: Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen fürchtet durch die erneute Aussetzung des Amateursports schwerwiegende Folgen für die Jugendarbeit. „Wenn Kinder und Jugendliche ein Jahr lang kaum Sport machen können, ist das ein verlorener Jahrgang“, sagte der Vorstandsvorsitzende Christoph Niessen den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Der erneute Lockdown trifft den Sport nach Ansicht des 51-Jährigen „ungleich stärker als im Frühjahr“, da die Reserven an Geld, Mut und Engagement aufgebraucht seien. „Eine monatelange Auszeit würde sicher zu irreparablen Schäden führen“, sagte Niessen. Bisher sei dem LSB allerdings in Nordrhein-Westfalen noch keine Vereinsinsolvenz bekannt.

Fraglich ist für Niesen, wie es nach den bisher geplanten vier Wochen Teil-Lockdown weitergehen soll. „Ich halte die Vorstellung für naiv, dass wir nach dem 30. November wieder in einen Normalzustand zurückkehren“, sagte er: „Denn die Pandemie wird uns weiter begleiten.“ Er werbe deshalb dafür bei der Politik, „schon ab morgen mit uns eine gemeinsame Perspektive zu entwickeln - nicht erst zwei Tage vor Ablauf des Lockdowns.“

Update, Donnerstag (29. Oktober), 19.04 Uhr: Laut einem Bericht der WAZ sind in Duisburg Zelte eines Corona-Testzentrums aufgeschlitzt worden. Die Stadt wolle nun Anzeige gegen Unbekannt erstatten. In den Zelten vor dem Theater am Marientor sollen Menschen darauf warten, dass sie auf das Coronavirus getestet werden.

Update, Donnerstag (29. Oktober), 18.34 Uhr: Trotz steigender Corona-Infektionszahlen gibt die nordrhein-westfälische Landesregierung den Familien eine Bildungs- und Betreuungsgarantie. „Schulen und Kindertagesbetreuung werden in Nordrhein-Westfalen nicht noch einmal flächendeckend schließen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Dies gelte trotz der ernsten Lage unverändert.

Corona in NRW: Mehr Patienten in Krankenhäusern, als zum bisherigen Höhepunkt der Pandemie

Update, Donnerstag (29. Oktober), 18 Uhr: In den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen werden inzwischen mehr Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt als beim bisherigen Höhepunkt der Pandemie Mitte April. Nach Angaben der NRW-Landesregierung waren am Donnerstag 2240 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung - der bisherige Höchstwert lag Mitte April bei gut 2100 Patienten.

Auf den Intensivstationen ist die Situation allerdings noch etwas entspannter. 430 Patienten lagen am Donnerstag mit Covid-19 in einem Intensivbett, 262 von ihnen mussten beatmet werden. Mitte April lagen in der Spitze 720 Patienten in NRW auf Intensivstationen, zeitweise mussten 580 beatmet werden.

Die Kliniken sind nach Angaben der Landesregierung allerdings gerüstet, um im Notfall noch deutlich mehr Patienten zu behandeln. Aktuell gebe es rund 5600 Intensivbetten, in denen die Patienten auch beatmet werden könnten, rund 1140 davon seien im Moment nicht belegt.

Update, Donnerstag (29. Oktober), 17.31 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Donnerstag 184 Corona-Neuinfizierte, sowie einen Todesfall in Zusammenhang mit COVID-19. Ein 73-jähriger Mann, der am 22. September stationär aufgenommen worden war, ist heute verstorben – nicht ursächlich an Covid-19. Der Mann war mehrfach chronisch vorerkrankt.

Am Mittwoch hatte die Stadt noch 208 Neuinfizierte gemeldet. Der Wert von Donnerstag ist der dritthöchste gemeldete Wert seit Beginn der Pandemie. Laut Berechnungen der Stadt liegt der Inzidenz-Wert damit bei 172,4 (gestern: 172,2).

Von den 184 neuen Infektionsfällen sind 31 Fälle 14 Familien zuzuordnen. Einer der Fälle ist ein Reiserückkehrender. Die restlichen 152 positiven Testergebnisse sind einzelne voneinander unabhängige Fälle, heißt es von der Stadt.

Derzeit sind in Dortmund 1583 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Zurzeit werden in Dortmund 107 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 20 intensivmedizinisch, davon wiederum 15 mit Beatmung.

Coronavirus in NRW: Essen meldet Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19

Update, Donnerstag (29. Oktober), 17.18 Uhr: Am heutigen Donnerstag (29. Oktober) hat es in Essen einen weiteren Todesfall nach einer Corona-Infektion gegeben. Wie die Stadt mitteilt, ist eine 90-jährige Essenerin im St. Vincenz Krankenhaus verstorben. Die vorerkrankte Frau war Anfang der Woche in die Klinik gebracht worden. Insgesamt sind damit 55 Essener an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

Revierpark Wischlingen in Dortmund muss wegen Coronavirus in NRW handeln

Update, Donnerstag (29. Oktober), 17.15 Uhr: In Dortmund muss der Revierpark Wischlingen aufgrund des Mini-Lockdowns im November erste Maßnahmen ergreifen. So eröffnet die Eishalle nicht wie geplant am 30. Oktober. Bis mindestens zum 30. November, dem aktuell geplanten Ende der Beschränkungen im Freizeitbereich in Deutschland, bleibt die Eishalle dicht. Was danach passiert, soll zu gegebener Zeit besprochen werden. Selbes gilt für das Solebad im Revierpark Wischlingen. Bis zum 1. November hat es noch wie gewohnt geöffnet und muss danach für zunächst vier Wochen schließen.

Update, Donnerstag (29. Oktober), 16.23 Uhr: Inzwischen ist Halloween auch für viele Kinder in Deutschland eine liebgewonnene Tradition. Doch auch dieser neumodische Usus wird in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie überschattet. Die Stadt Herne etwa appelliert an die Menschen in Hinblick auf die geltenden rechtlichen Regelungen und die Pandemie-Lage am 31. Oktober auf Halloween-Aktivitäten im öffentlichen Raum zu verzichten.

Auch die Stadt Bochum warnt davor, Halloween-Partys auszutragen. „Wie der Verlauf gezeigt hat, erfolgen die meisten Ansteckungen mit dem Coronavirus im privaten Umfeld. Feierlichkeiten in den eigenen vier Wänden sollten im eigenen Interesse mit Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein möglichst klein gehalten werden. Mit jedem weiteren Gast steigt das potenzielle Risiko einer Corona-Infektion und einer daraus resultierenden 14-tägigen Quarantäne“, heißt es in einer Mitteilung von Donnerstag.

Coronavirus in NRW: Diese Städte haben extrem hohe Inzidenz-Werte

Update, Donnerstag (29. Oktober), 15.57 Uhr: Inzwischen haben sechs Städte in NRW mit der 7-Tage-Inzidenz einen Wert von 200 überschritten. In den vergangenen Wochen hatten sich viele Gesundheitsämter bereits bei der Überschreitung des Wertes von 100 davor gefürchtet, die Kontakte aller Corona-Infizierten nicht mehr nachvollziehen zu können. Inzwischen hat der Großteil aller NRW-Kommunen auch diesen Wert überschritten. Diese 20 Kommunen haben die höchsten Zahlen an Neuinfzierten in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner in NRW:

Kreis / Stadt7-Tages-Inzidenz
Duisburg240,8
Solingen238
Remscheid206
Düren205,6
Köln201,8
Herne200,1
Aachen (Städteregion)183,7
Wuppertal 174,3
Dortmund172
Herford172
Bochum159,7
Düsseldorf158,2
Rheinisch-Bergischer-Kreis153,2
Gelsenkirchen152,9
Bottrop151,4
Krefeld147,3
Recklinghausen143
Gütersloh140,8
Mettmann131,2
Essen129,9

15 Städte und Kreise in NRW haben den Inzidenz-Wert von 100 noch nicht überschritten. Der Kreis mit dem kleinsten 7-Tage-Inzidenz-Wert ist Soest mit 41,4 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Platz zwei hat der Kreis Coesfeld mit 57,1, Platz drei der Kreis Wesel mit 63,9.

Update, Donnerstag (29. Oktober), 15.33 Uhr: Essen hat vorerst den Aufbau seines Weihnachtsmarkts gestoppt, wie die WAZ berichtet. Wie die Zeitung schreibt, solle das Event zumindest für die ersten beiden Wochen abgesagt werden. Ob der Markt zumindest im Dezember stattfinden könne, wisse im Essener Rathaus bislang niemand. Offenbar wollen die Verantwortlichen weitere Corona-Maßnahmen abwarten. Die am Mittwoch getroffene „Lockdown-Light“ soll vorerst bis Ende November dauern. Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte dürfen demnach nicht stattfinden.

Coronavirus in NRW: Landesschutzverordnung wird aktuell umgeschrieben

Update, Donnerstag (29. Oktober), 14.30 Uhr: Prof. Stefan Kluge vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf macht klar: „Es gibt einen Unterschied zwischen den tatsächliche freien und den betreibbaren Betten. Den müssen die Kliniken noch melden“. So würde es derzeit für Corona-Patienten 7.000 Betten geben.

Update, Donnerstag (29. Oktober), 14.14 Uhr: Der Lockdown wird am Montag (2. November) in Kraft treten. Dennoch müssen die Bundesländer die neuen Maßnahmen in ihren Schutzverordnungen auch so übernehmen. Wie ein Sprecher der Regierung gegenüber der WAZ bestätigte, sei man bereits heute dabei, die Landesschutzverordnung NRW für den November umzuschreiben. Die bisher geltende Verordnung ist bis zum 31. Oktober gültig - diese wird vermutlich um einen weiteren Tag verlängert.

Wegen Corona-Pandemie: Weihnachtsmarkt in Dortmund abgesagt

Update, Donnerstag (29. Oktober), 12.45 Uhr: Der Weihnachtsmarkt in Dortmund ist nun doch abgesagt. Wie Patrick Arens gegenüber wa bekannt gibt, würde das derzeitige Hygienekonzept nicht mehr genügen: „Die Entwicklung hat uns jetzt überrollt. Die Lage ist dynamisch.“ Auch ein neu gestaltetes Konzept würde nun nichts mehr bringen. Der Veranstalter hat für morgen eine Pressekonferenz angesagt. Die Aufbauarbeiten für den Weihnachtsbaum hatten bereits begonnen.

Update, Donnerstag (29. Oktober), 12.20 Uhr: In einer Pressekonferenz warnen Mediziner vor der Situation auf den Intensivstationen in Deutschland. Wie Uwe Janssens, Präsident der Vereinigung für Intensiv und Notfallmedizin, erklärt, sei zwar die Anzahl der Betten an sich ausreichend, allerdings nicht die Anzahl an Personal. Man blicke daher mit großer Sorge auf die nächste Woche, man fordere nun finanzielle Hilfen vom Staat.

Uwe Janssens, Präsident der Vereinigung für Intensiv und Notfallmedizin.

Angela Merkel fordert 75 Prozent weniger Kontakte

Update, Donnerstag (29. Oktober), 9.40 Uhr: In einer Pressekonferenz verteidigt Bundeskanzlerin Angela Merkel den neuen Lockdown: „Die Maßnahmen sind geeignet, erforderlich und verhältnismäßig.“ Die Politikerin verteidigte auch die Schließung der Gastronomie. Die Hygienemaßnahmen konnten ihre Kraft nicht mehr entfalten, so Merkel. „Die Pandemie ist eine medizinische, eine ökonomische, eine soziale, eine politische, eine psychische Bewährungsprobe. Wir werden ihr nur mit Zusammenhalt und mit der Bereitschaft zum transparenten und offenen Austausch miteinander begegnen können.“ 75 % aller Kontakten sollten reduziert werden, um die Ansteckungsgefahr zu senken.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Pressekonferenz am 29. Oktober in Berlin.

Update, Donnerstag (29. Oktober), 9 Uhr: Virologe Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission am RKI, rechne erst 2022 mit einer großflächigen Impfung der Bevölkerung: „Auch wenn es bald Impfstoffe gibt, wird die Impfung der gesamten Bevölkerung Ende 2021 meines Erachtens noch nicht abgeschlossen sein.“ Selbst wenn man 100.000 Menschen pro Tag impfen könnte, würde es dennoch 150 Tage dauern, bis man 15 Millionen Menschen geimpft hat, so der Virologe gegenüber der Funke Mediengruppe.

IHK Dortmund kritisiert geplante Lockdown-Maßnahmen

Update, Donnerstag (29. Oktober), 8.30 Uhr: Der Dortmunder IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann hat eine klare Meinung zu dem angekündigten Lockdown: „Klar ist, die steigende Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Deutschland erfordert Maßnahmen, um die Auswirkungen der Pandemie besser zu kontrollieren und beherrschbar zu machen. Die IHK hinterfragt jedoch kritisch, ob die gefassten Beschlüsse an den richtigen Stellen ansetzen, denn für viele Mitgliedsunternehmen bedeuten die neuen Vorgaben weitere existenzbedrohende Einschnitte. 

Update, Donnerstag (29. Oktober), 8 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn befürwortet die neuen Corona-Maßnahmen: „Ich will nicht warten, bis die Intensivstationen überfüllt sind“, so der Politiker im WDR2. Es würde nun darum gehen, dass das Gesundheitswesen nicht überfordert wird.

Update, Donnerstag (29. Oktober), 7.25 Uhr: Nun hat auch die Stadt Hagen ihren Weihnachtsmarkt abgesagt. „Wir sind uns der Tragweite dieser Entscheidung bewusst. Sie ist niemand auch nur in Ansätzen leicht gefallen“, erklärt Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

Dank Corona-Pandemie: Auswirkungen auf den Schlafrhythmus vieler Deutschen

Update, Donnerstag (29. Oktober), 7.10 Uhr: Die Corona-Krise sorgt nicht nur für Einschränkungen in unserem Leben, sondern macht auch psychisch etwas mit uns. Prof. Georg Nilius, Direktor der Klinik für Pneumologie der Evangelischen Kliniken Essen-Mitte, erklärt nun, dass die derzeitige Lage auch Auswirkungen auf unseren Schlaf hat: „Ich sehe das auch aus der eigenen Sprechstunde. Es gibt Vorerkrankte, die sich Sorgen machen.“ Das deckt sich auch mit einer neuen Studie - diese besagt, dass 13,5 Prozent der Teilnehmer von einer deutlich schlechteren Schlafqualität spricht.

Update, Donnerstag (29. Oktober), 6.15 Uhr: Das RKI meldet erneut einen Höchstwert der Neuinfektionen. So haben sich 16.774 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt - damit steigt die Zahl der gesamten Infizierungen auf 481.013 an. Bereits morgen könnte die Grenze von 500.000 Infizierungen in Deutschland geknackt werden. Die Zahl der Todesopfer steigt um 89 auf 10.272.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 22.15 Uhr: Der Quasi-Lockdown sorgt unter anderem bei Gastronomen sowie in der Unterhaltungsbranche und Fitnessunternehmen in NRW für reichlich Frust. Sie hatten die Corona-Regelungen im November bereits zuvor als unverhältnismäßig, existenzbedrohend und nicht zielführend kritisiert.

Corona-Regeln in NRW: Einschränkungen sorgen für Frust nicht nur bei Gastronomen

„Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich leider bestätigt. Bei den heutigen Beschlüssen zur Schließung von Restaurants kann von zielführend, verhältnismäßig oder nachvollziehbar absolut keine Rede sein“, sagte am Mittwochabend Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante vom Bundesverband der Systemgastronomie zu den neuen Corona-Regeln in NRW. Der Verband vertritt Fastfood-Restaurants und andere Ketten.

Ab Montag gelten in Deutschland strenge Corona-Einschränkungen.

„Der Frust, die Enttäuschung, die Verzweiflung und die Angst in der Branche sitzen tief“, sagte Bernd Niemeier, Präsident des Hotel- und Gaststättenverband Dehoga NRW der dpa. Die Branche sei Teil der Lösung und nicht des Problems.

Die Gewerkschaft NGG warnt, viele der landesweit 28.000 Betriebe in der Gastronomie mit insgesamt über 330.000 Beschäftigten könnten einen „erneuten Lockdown“ nicht verkraften. Bisherige Hilfen hätten nicht gereicht. Die Betreiber von Fitnessstudios kritisierten den Schritt als „falsches Signal“.

Corona-Maßnahmen in NRW: Welche Einschränkungen ab Montag gelten

Update, Mittwoch (28. Oktober), 20.46 Uhr: Viele Maßnahmen haben Bund und Länder am heutigen Mittwoch in Berlin beschlossen. In einer Übersicht fassen wir alle neuen Corona-Regeln, die ab dem 2. November gelten, zusammen.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 20.20 Uhr: In einem Seniorenheim in Herzogenrath bei Aachen hat es einen massiven Corona-Ausbruch gegeben. Bei dem Ausbruch haben sich 34 Menschen mit Covid-19 infiziert. Drei Personen sind bereits gestorben, berichten die Aachener Nachrichten (Bezahlinhalt).

Coronavirus in NRW: Weiterer Todesfall in Essen - Massenausbruch bei Aachen

Update, Mittwoch (28. Oktober), 19.17 Uhr: Auch die Stadt Essen vermeldet einen weiteren Todesfall durch das Coronavirus. Bereits am Dienstag ist nach Angaben der Stadt eine 87-jährige Essenerin im Uniklinikum gestorben. Damit sind in Essen im Zusammenhang mit Covid-19 bislang 54 Menschen gestorben.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 18.40 Uhr: Nun hat sich auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zu den neuen Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise geäußert. Die Gesundheitsämter sind an der Grenze der Belastung, sagte er. "Bei 75 Prozent der Neuinfektionen wissen wir nicht, woher sie kommen." Damit gehe es nun nicht mehr um Hygienekonzepte, sondern darum, Kontakte überhaupt zu reduzieren. "Dem gelten unsere Maßnahmen", sagte Laschet am Abend.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet will „Notstand und kompletten Lockdown verhindern“

Die Kontaktbeschränkungen gelten auch in Bundesländern, die nicht so stark betroffen seien wie etwa NRW, sagte Laschet. "Wir wollen den Notstand verhindern. Wir wollen verhindern, dass es zu einem späteren Zeitpunkt zu einem kompletten Lockdown kommen muss." Auch Engpässe rund um Weihnachten wolle man vermeiden.

Die Maßnahmen seien befristet, sagte Laschet: "Sie gelten bis Ende November", dann werden sie beendet. Wirtschaftshilfe von 10 Milliarden Euro sind für alle geplant, die von temporären Schließungen betroffen sind. Das soll nun auch für Soloselbstständige gelten. Es werden bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus dem November 2019 erstattet.

Armin Laschet zeigt sich besorgt über die Corona-Lage in NRW

Coronavirus: Neue Kontaktbeschränkung in Deutschland gilt ab Montag (2. November)

Update, Mittwoch (28. Oktober), 18.18 Uhr: Angela Merkel machte in der Pressekonferenz nach dem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer klar, dass die Beschlüsse, die am Mittwoch getroffen wurden, bundesweit gelten. Es würde demnach keine eigene Interpretation der Corona-Regeln seitens der jeweiligen Bundesländer geben. Man haben sich einhellig auf die Maßnahmen geeinigt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat neue Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie angekündigt.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 18.15 Uhr: Während die Gastronomie und Freizeiteinrichtungen ab Montag (2. November) schließen müssen, bleibt der Einzelhandel in Deutschland weiterhin geöffnet, sagte Angela Merkel am Montag in Berlin. Auch Schulen und Kitas sollen so lange wie möglich geöffnet bleiben. Gottesdienste und Demonstrationen sollen zudem ebenfalls weiterhin stattfinden dürfen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder machte klar, dass für die Religionsausübung und das Demonstrationsrecht als hohe Güter andere Maßstäbe gelten würden, als für andere Bereiche des Lebens.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 17.48 Uhr: In Deutschland wird es ab Montag (2. November) neue Kontaktbeschränkungen geben. Das gab Bundeskanzlerin Angela Merkel soeben in Berlin bekannt. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie eines weiteren Hausstandes erlaubt. Beschränkt ist das Kontaktverbot auf zehn Personen. Die Kontaktbeschränkungen sollen bis Ende November gelten. Merkel sprach von „harten und belastenden Maßnahmen“, die den Entscheidungsträgern nicht leicht gefallen seien.

Neben den Kontaktbeschränkungen werden ab Montag auch diese neuen Regelungen greifen:

  • Feiern sind inakzeptabel und werden streng kontrolliert.
  • Auf unnötige Reisen und Besuche sollte verzichtet werden.
  • Übernachtungen für Touristen wird es im November nicht geben.
  • Gastronomische Einrichtungen werden geschlossen (nur Mitnahme erlaubt).
  • Gleiches gilt für Unterhaltungsangebote wie Messen, Kinos und Freizeitparks sowie Sportanlagen etc.
  • Die Schulen und Kitas sollen geöffnet bleiben.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet zweithöchste Zahl an Neuinfektionen mit Covid-19

Update, Mittwoch (28. Oktober), 17.25 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt in Dortmund hoch: 208 Menschen sind heute positiv getestet worden, berichtet die Stadt am Nachmittag. Das ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie. Zwei Infizierte sind gestorben. Der Inzidenzwert geht auf die 200 zu.

Von den 208 neuen Infektionsfällen in Dortmund seien 41 Fälle 17 Familien zuzuordnen.
Neun Personen sind Reiserückkehrende. Die restlichen 158 Fälle sind Einzelfälle, berichtet die Stadt. Damit haben sich insgesamt mehr als 4.000 Menschen in Dortmund mit Sars-CoV-2 angesteckt. Der Inzidenzwert wird voraussichtlich auf über 170 steigen. Am Dienstag lag er noch bei rund 157.

Zudem ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus um zwei angestiegen. Es handelt sich um eine 83-jährige Frau, die gestern wegen eines anderen Notfalls in ein Krankenhaus eingeliefert wurde und dort verstarb. Auch ein 49-Jähriger mit einer fortgeschrittenen chronischen Erkrankung überlebte die Infektion nicht, teilte die Stadt Dortmund mit.

Auch in den Krankenhäusern wird es immer voller: Derzeit werden 110 Corona-Patienten in Dortmund behandelt. 19 davon liegen auf der Intensivstation, 12 werden beatmet.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 16.55 Uhr: Lockdown oder nicht? Was bei den Beratungen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie herauskommt, will NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gegen 17.30 Uhr verkünden. Wir berichten live.

Coronavirus in NRW: Gastronomen kritisieren Pläne für neue Corona-Maßnahmen scharf

Update, Mittwoch (28. Oktober), 16.22 Uhr: Angesichts bevorstehender neuer Corona-Maßnahmen haben Vertreter von Gastronomie, Kinos und Fitnessstudios drohende Betriebsschließungen als unverhältnismäßig zurückgewiesen. „Wir sehen uns als Bauernopfer“, sagte etwa Cineplex-Geschäftsführer Kim Ludolf Koch am Mittwoch in Wuppertal der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe bislang weltweit keinen belegbaren Ansteckungsfall in einem Kino. „Wir werden für etwas zur Mitverantwortung gezogen, für das wir nichts können“, sagte der Chef der Cineplex-Gruppe, zu der rund 90 Kinos in fast 70 Städten gehören.

Eine mögliche Schließung der Gastronomie als Reaktion der Politik auf die stark steigenden Corona-Zahlen stößt in der Branche auf Unverständnis und weckt weitere Existenzsorgen. „Wir sind Teil der Lösung, nicht des Problems! Deshalb kein Lockdown - weder light, rechtlich, faktisch“, forderte der Verband Dehoga NRW in einem Brief an Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Auch die Betreiber von Fitnessstudios protestierten mit einem offenen Brief an Laschet gegen Schließungen.

Coronavirus in NRW: Politiker in Dortmund fordern Decken für Schüler

Update, Mittwoch (28. Oktober), 15.25 Uhr: Die CDU im Stadtrat Dortmund sorgt sich um die Gesundheit der Schüler im Winter. Grund sind die Vorgaben des Landes NRW, die Klassenzimmer bei Präsenzunterricht regelmäßig zu lüften. Diese sei zu begrüßen: „Allerdings sehen wir die Gefahr, dass die Raumtemperatur dadurch so stark sinkt, dass konzentrierter Unterricht nicht möglich ist und die Schülerinnen und Schüler stark frieren“, schreiben Eva-Mario Goll (Schulpolitische Sprecherin) und Justine Grollmann (Sozialpolitische Sprecherin) in einem offenen Brief an die Stadtspitze.

Sie fordern daher, kurzfristig wärmende Decken für die Schüler anzuschaffen. Bis zur nächsten Ratssitzung im Dezember könne man damit nicht warten. Sobald moderne Luftfiltergeräte installiert worden sind, könnten die Decken an Bedürftige abgegeben werden.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 14.55 Uhr: Noch bevor Kanzlerin Angela Merkel am Nachmittag mit den Ministerpräsidenten über schärfere Regelungen in der Corona-Krise spricht, haben sich bekannte Virologen zu einem möglichen Lockdown geäußert. Hendrik Streeck (Bonn) und Jonas Schmidt-Chanasit (Hamburg) schlagen in einem heute veröffentlichten Positionspapier andere Methoden vor, um das Coronavirus einzudämmen. Sie fordern eine langfristige Corona-Strategie. Streeck war durch die Heinsberg-Studie bekannt geworden.

Coronavirus in NRW: Möglicher Lockdown soll laut Medienbericht bereits Anfang November greifen

Update, Mittwoch (28. Oktober), 14.30 Uhr: Kommt der Lockdown möglicherweise etwa schon früher? Heute wurden erste Beschlüsse zum neuen Lockdown veröffentlicht. Diese besagten, dass die neuen Maßnahmen ab dem 4. November gelten sollen. Wie Bild berichtet, wurde der Termin allerdings um zwei Tage auf den 2. November vorgezogen. Bestätigt ist das jedoch noch nicht.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 14.20 Uhr: Wie die Stadt Dortmund bekannt gibt, wird das heutige Champions-League Spiel zwischen dem BVB und dem FC Zenit St. Petersburg heute ohne Zuschauer stattfinden. Ursprünglich wurden 300 Zuschauer geplant, was die Landesregierung jedoch ablehnte. Anstoß ist heute Abend um 21 Uhr.

Corona-Lockdown: Handelsverband HDE will keine Schließung des Einzelhandels

Update, Mittwoch (28. Oktober), 14.05 Uhr: Der Handelsverband HDE stellt klar, dass ein Lockdown mit Einschränkung im Einzelhandel keine gute Maßnahme sei: „Der Einzelhandel ist kein Hotspot, Einkaufen ist auch in der Pandemie sicher“, so Geschäftsführer Stefan Gerth. Daher sei die Einschränkungen oder sogar Geschäftsschließungen nicht produktiv. „Die Geschäfte dürfen zwar geöffnet bleiben, die Kunden werden jedoch aufgefordert, nicht mehr in die Innenstädte zu kommen“, so Gerth.

„Die Geschäfte dürfen zwar geöffnet bleiben, die Kunden werden jedoch aufgefordert, nicht mehr in die Innenstädte zu kommen“, sagt Stefan Genth. Die Begrenzung der Kundenanzahl in den Geschäften mit einer Vorgabe von 25 Quadratmetern pro Kunde sei zudem unverhältnismäßig. Das führe besonders bei den Lebensmittelgeschäften zu unnötigen Warteschlangen und damit zu vermeidbaren Ansteckungsrisiken.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 13.45 Uhr: Für wenige Stunden war die Website des RKI am vergangenen Donnerstag (22. Oktober) nicht erreichbar. Wie der Spiegel berichtet, soll ein Hackerangriff Schuld gewesen sein. Die Seite soll mit einer DDoS-Attacke lahm gelegt worden sein.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 12.45 Uhr: Die Stadt Herne korrigiert ihre Corona-Fälle aufgrund von Eingabeproblemen. Man habe nun gemeinsam mit dem RKI und dem Landeszentrum für Gesundheit intensiv daran gearbeitet, die Zahlen abzugleichen. Zuvor sei es zu Doppelmeldungen gekommen. So sind in Herne weniger positive Fälle als angenommen.

In Herne wurde bisher bei 1.249 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen. Das sind 44 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Davon sind 769 Personen bereits wieder genesen. Aktuell infiziert sind 468 Personen, von denen sich 34 Personen im Krankenhaus befinden. Zwölf Personen sind verstorben.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 12.25 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verteidigt die möglichen Maßnahmen bei einem erneuten Lockdown: „Wenn wir warten, bis die Intensivstationen voll sind, ist es zu spät“, so der Politiker im Südwestrundfunk.

Coronavirus in der Bundesliga: Fußballspieler von Fortuna Düsseldorf infiziert

Update, Mittwoch (28. Oktober), 11.20 Uhr: Beim Fußballverein Fortuna Düsseldorf gibt es einen positiven Corona-Fall. „Das örtliche Gesundheitsamt wurde darüber umgehend informiert und wird nun alle nötigen Schritte der Kontaktverfolgung durchführen“, so der Verein. Am Dienstag sei ein Spieler aus dem Kader positiv getestet worden. Dieser sei nun in häuslicher Quarantäne.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 10.50 Uhr: Immer mehr Menschen mit dem Coronavirus müssen nun auch intensivmedizinisch behandelt werden. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl der Patienten in Krankenhäusern um 108 auf 1.470.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 10.40 Uhr: Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland ist laut Ifo-Institut im Oktober deutlich langsamer zurückgegangen. So sank sie um knapp 450.000 Mitarbeiter auf 3,3 Millionen. In den Monaten zuvor ist die Zahl der Kurzarbeiter noch um rund 1 Million zurück gegangen.

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus fordert härtere Maßnahmen an Weihnachten

Update, Mittwoch (28. Oktober), 10.10 Uhr: Der Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus fordert für Weihnachten harte Einschränkungen: „Es geht jetzt darum, dass wir Weihnachten retten. Dass wir Weihnachten relativ normal feiern können - und dafür müssen wir kämpfen“, so der CDU-Politiker gegenüber RTL.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 9.52 Uhr: Der Virologe Alexander Kekulé lehnt einen Lockdown ab. Seiner Meinung nach sei es sinnvoller, bei Verstößen härter durchzugreifen, so der Mediziner zu MDR. „Die Probleme sind tatsächlich im privaten Bereich. Das ist der Bereich, in dem wir mit den Ordnungsmaßnahmen sowieso nicht hinterherkommen“, so Kekulé. Eine Schließung von Restaurants oder anderen Betrieben halte er daher für sinnlos.

15.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus: Ärzteverband fordert strengere Maßnahmen

Update, Mittwoch (28. Oktober), 9.30 Uhr: Angesichts von knapp 15.000 Neuinfektionen fordert der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Dienstes härtere Maßnahmen. Auch sei es wichtig, dass im gesamten Bundesgebiet gleiche Regelungen für alle gelten, macht Verbandsvorsitzende Ute Teichert im RBB-Inforadio klar. „Eine enorme Änderung ist, dass fast die Hälfte der positiv getesteten Personen nicht mehr angeben können, wo sie den Kontakt zuletzt haben“, so die Ärztin.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 9.15 Uhr: Am Hauptbahnhof in Dortmund ist es erschreckend leer, bemerkt Userin Vanessa Giese auf Twitter. Normalerweise wird es am Morgen eng auf dem Bahnsteig, viele Pendler wollen zur Arbeit. Angesicht der hohen Infektionszahlen und Homeoffice, kann man nun genügend Abstand halten.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 9 Uhr: Die Grünen-Fraktionschefin im NRW-Landtag, Josefine Paul, hat für den Fall neuer Corona-Beschränkungen eine Sondersitzung des Parlaments gefordert. Sollte es bei dem Bund-Länder-Treffen am Mittwoch in Berlin zu weiteren Einschnitten kommen, müsse Ministerpräsident Armin Laschet den Düsseldorfer Landtag sofort darüber aufklären, so Paul im WDR. Bei weitergehenden Maßnahmen sollten die Parlamente grundsätzlich stärker beteiligt werden.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 8.55 Uhr: Nach einer Verzögerung aufgrund einer technischen Panne, meldet das RKI nun die neuen Infektionszahlen für Mittwoch. Demnach haben sich 14.964 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 3.084 von ihnen stammen aus NRW. Der Inzidenz-Wert für das Bundesland liegt bei 121,8.

Zweiter Corona-Lockdown ab November möglich: Kulturbranche bekommt finanzielle Unterstützung

Update, Mittwoch (28. Oktober), 8.45 Uhr: Einen erneuten Lockdown würde auch die Unterhaltungs- und Veranstaltungsbranche hart treffen. Doch die SPD stellt Hilfe in Aussicht. „Oberstes Ziel von uns allen muss sein, die Ansteckungswelle zu brechen. Und leider trifft das die Veranstaltungsbranche besonders hart“, heißt es in einer Erklärung von Parteichefin Saskia Esken und Generalsekretär Lars Klingbeil.

Das sieht auch der CDU-Politiker und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier so. Dieser hat den Kulturschaffenden nun finanzielle Hilfe zugesichert: „Die Kultur gehört zur Identität unseres Landes. Deshalb wollen wir eine Pleitewelle oder Änderung dieser Kulturlandschaft, die tiefgreifend ist, verhindern.“

Update, Mittwoch (28. Oktober), 7.55 Uhr: Die Mehrheit der Deutschen ist zufrieden mit der Bundesregierung im Umgang mit der Krise, bestätigt das Meinungsforschungsinstitut YouGov. 57 % der Menschen empfinden das Krisenmanagement als positiv. 36 % seien dagegen eher unzufrieden.

Coronavirus in Deutschland: Kritik über zweiten Lockdown

Update, Mittwoch (28. Oktober), 7.35 Uhr: Der erneute Lockdown soll schon heute beschlossen werden. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft warnt jedoch vor den möglichen Folgen der Maßnahmen: „Der überwiegende Teil des Mittelstands verkraftet keinen weiteren Lockdown. Für zehntausende Unternehmen käme dies einem Todesstoß gleich“, so Präsident Mario Ohoven gegenüber dpa.

Auch Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, sieht den Lockdown kritisch: „In der nun bevorstehenden schwierigen Phase kann und wird der Sport weiterhin Teil der Lösung nicht des Problems sein.“ Er wünscht sich daher von der Regierung Entscheidungen mit „Fingerspitzengefühl“.

Robert Koch-Institut: Technische Panne sorgt für fehlerhafte Coronavirus-Zahlen

Update, Mittwoch (28. Oktober), 7.10 Uhr: Normalerweise veröffentlicht das Robert Koch-Institut täglich um 0 Uhr auf ihrem Dashboard die aktuellen Corona-Infektionen. Allerdings scheint es am heutigen Tag zu Problemen zu kommen. So wird zwar angezeigt, dass die Daten aktualisiert worden sind, allerdings werden weiterhin die Zahlen vom Dienstag angezeigt. Erst vor wenigen Tagen meldete das RKI eine weitere technische Panne.

Update, Mittwoch (28. Oktober), 6.45 Uhr: Die steigenden Corona-Infektionen in Deutschland zwingt die Regierung nun zum Handeln. Nach einem der dpa vorliegenden Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes für die Video-Konferenz von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Mittwoch sollen diese Maßnahmen ab dem 4. November deutschlandweit in Kraft treten und bis Ende des Monats gelten. Diese sind:

  • Gastronomie: Bars, Kneipen, Restaurants und ähnliches sollen wieder geschlossen werden. Ausgenommen ist die Lieferung und Abholung nach Hause.
  • Kontaktbeschränkung: In der Öffentlichkeit soll man sich nur noch mit einem weiteren Hausstand treffen dürfen.
  • Beherbergung: Der Bund soll alle touristischen Reisen für den gesamten November verbieten. Übernachtungsangebote dürfen nur noch für notwendige Zwecke gemacht werden.
  • Veranstaltungen: Alle Veranstaltungen, die zur Unterhaltung dienen, sollen verboten werden. Das gilt für Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmeeinrichtungen und Bordelle.
  • Sport: Die Regelungen betrifft auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb. Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios werden geschlossen. Wie es mit den Spielen der Bundesliga aussieht, ist nicht bekannt.
  • Schulen und Kitas: Diese sollen offen bleiben. Allerdings sollen noch weitere Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt werden.
  • Einzelhandel: Dieser soll geöffnet bleiben. Allerdings darf sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 25 Quadratmeter aufhalten.
  • Wellness: Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoostudios sollen bis Ende November geschlossen bleiben. Friseursalons dürfen, unter Einhaltung der Hygienebedingungen, offen bleiben. Physiotherapien und andere Einrichtungen, die medizinisch notwendig sind, sollen ebenfalls geöffnet bleiben.

Nach Ablauf von zwei Wochen soll die Regierung die möglicherweise erreichten Ziele beurteilen und Anpassungen vornehmen. „Familien und Freunde sollen sich auch unter Corona-Bedingungen in der Weihnachtszeit treffen können. Dazu bedarf es jetzt erneut, wie schon im Frühjahr, einer gemeinsamen Anstrengung“, heißt es in dem Beschluss.

Update, Dienstag (27. Oktober), 21.25 Uhr: Neben einigen anderen Prominenten hat sich nun offenbar auch Bushido mit dem Coronavirus infiziert. Der in Bonn geborene Rapper machte seine Covid-19-Erkrankung am Dienstagabend in einer Instagram-Story öffentlich. „Auch wenn ich alle Vorgaben sehr ernst genommen habe, habe ich heute einen positiven Corona-Test erhalten“, schreibt der Musiker aus NRW. Er habe bereits Symptome der Krankheit. Anschließend schießt er gegen die Corona-Leugner: „Ich konnte euch Aluhüte noch nie verstehen. Nehmt die Sache ernst und achtet auf eure Mitmenschen“, schreibt Bushido weiter.

Coronavirus in NRW: Zahl der Covid-19-Infizierten in Essen gesunken

Update, Dienstag (27. Oktober), 20.07 Uhr: Gute Nachrichten aus Essen: Die Zahl der Corona-Infizierten ist dort im Vergleich zu Montag deutlich gesunken. Waren gestern noch 830 Menschen infiziert, sind es heute nur noch 781 Personen. Weitere Todesfälle gab es in Essen nicht. Der Inzidenzwert (Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen) liegt derzeit bei 119,6.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet fordert strenge Kontaktverbote

Update, Dienstag (27. Oktober), 18.44 Uhr: Strenge Kontaktverbote und private Feiern absagen: Das fordert NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) einen Tag vor der Telefonkonferenz der Chefs von Bund und Ländern. Sie wollen am Mittwoch die Weichen stellen, damit die Corona-Pandemie im Winter nicht unkontrolliert in Deutschland und NRW verbreitet.

Das dürfte nicht einfach werden: NRW hat mit fast 3.700 Neuinfektionen laut RKI am Dienstag bundesweit die meisten Fälle zu verzeichnen. Die Lage ist „sehr, sehr ernst“, sagte Laschet am Abend in Düsseldorf. Deshalb fordert er nun strenge Kontaktverbote in ganz Deutschland, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Wir müssen unsere sozialen Kontakte drastisch reduzieren“, sagte Laschet.

Auch in NRW will der Kanzlerkandidat der CDU einen weiteren Lockdown vermeiden. Dazu appellierte er an die Bürger, die Corona-Regeln einzuhalten. Er forderte die Bürger zudem auf, alle privaten Feiern im November abzusagen. Die Bereiche Wirtschaft und Bildung sollen von schärferen Beschränkungen zunächst ausgenommen sein.

Coronavirus in NRW: Zahl der Neuinfektionen in Dortmund massiv gestiegen

Update, Dienstag (27. Oktober), 17.15 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Dortmund ist massiv angestiegen: 178 neue Fälle kamen nach Angaben der Stadt heute hinzu. Das ist der dritthöchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie.

Von den bekannten Neuinfektionen kann das Gesundheitsamt 34 Fälle auf Ansteckungen in 18 Familien zurückführen. Weitere 21 Personen sind Reiserückkehrer gewesen. Der Inzidenzwert in Dortmund wird damit voraussichtlich auf über 150 schnellen. Er gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner es innerhalb von 7 Tagen gab. Der bisherige Höchstwert an Neuinfektionen in Dortmund wurde am 24. Oktober (Donnerstag) mit 217 neuen Fällen erreicht.

Zudem starb nach Angaben der Stadt Dortmund eine weitere Patientin an den Folgen von Covid-19. Es handele sich demnach um eine 82-jährige Frau mit Vorerkrankungen, die bereits Anfang September ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

Coronavirus in NRW: Karneval in Köln startet mit Alkoholverbot auf den Straßen

Update, Dienstag (27. Oktober), 15.35 Uhr: Der Auftakt zum Karneval in Köln wird in der Corona-Pandemie ein anderer sein. Wie die Stadt am Rhein mitteilt, soll es am 11. November ein ganztägiges, stadtweites Alkoholverbot auf den Straßen geben. Die traditionellen Feiern seien durch die Corona-Pandemie unmöglich geworden, sagte die jüngst im Amt bestätigte Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker.

„Deswegen werden wir neben den bereits bestehenden Kontaktbeschränkungen und Sperrzeiten zusätzlich am 11. November ganztägig und auf dem gesamten Stadtgebiet ein Alkoholkonsumverbot und ein Alkoholverkaufsverbot außerhalb von Gaststätten erlassen“, kündigte die parteilose Politikerin an. Das Verbot beziehe sich auf Straßen, nicht auf Privatwohnungen, stellte ein Sprecher der Stadt Köln auf Nachfrage klar.

Update, Dienstag (27. Oktober), 14.30 Uhr: Die Stadt Dortmund hat heute ein Task-Force-Corona gegründet. Der Außendienst soll sich um die gewerberechtlichen Kontrollen, Prostitutionskontrollen, Kontrollen von Hochzeiten und anderen Veranstaltungen. Der Innendienst widmet sich der Bearbeitung von Anfragen und Beschwerden, Beurteilung von Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten und Erteilung von Genehmigungen.

Coronavirus in NRW: Gast nach Superspreader-Hochzeit in Hamm im Krankenhaus gestorben

Update, Dienstag (27. Oktober), 14.19 Uhr: Die Stadt Hamm meldet am heutigen Tag 62 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 38 von ihnen haben sich bei bereits erkrankten Haushaltsmitgliedern angesteckt. Bei den anderen konnte man die Infektion nicht nachvollziehen.

Die Stadt meldet außerdem den 41. Todesfall. Nach Informationen von wa, war die 40 Jahre alte Frau ohne Vorerkrankungen Gast bei der Superspreader-Hochzeit in Dortmund und Hamm im September.

Update, Dienstag (27. Oktober), 13.50 Uhr: In Herne herrscht derzeit Unklarheit über den Inzidenz-Wert. Das Robert Koch-Institut meldet für heute eine Inzidenz von 185,4 (Stand: Dienstag 0 Uhr). Doch mit 563 akuten Fällen, die die Stadt am Mittag bekannt gegeben hat, steigt der Wert nun auf 259.

Update, Dienstag (27. Oktober), 12.45 Uhr: Der Corona-Hotspot in NRW ist mit weitem Abstand der Ort Baesweiler bei Aachen. Die Kleinstadt mit 27.000 Einwohnern weist einen Inzidenz-Wert von 546 auf, wie die Städteregion Aachen berichtet. Da Baesweiler allerdings zu der Region Aachen gezählt wird, steigt der Inzidenz-Wert in der Region auf 207.

SPD-Politiker Lauterbach fordert landesweiten Shutdown

Update, Dienstag (27. Oktober), 12.15 Uhr: Auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert einen baldigen Shutdown. „Wir brauchen eine Atempause, eine Art Wellenbrecher-Lockdown. Wir müssen aus dem exponentiellen Wachstum wieder raus, sonst sind wir in drei Wochen wieder da, wo wir im Frühjahr waren, nur dass wir dann vor einem langen Winter stehen und in einen kompletten Lockdown müssten“, so der Politiker gegenüber Phoenix.

Update, Dienstag (27. Oktober), 11.30 Uhr: Der Weihnachtsmarkt in Recklinghausen wird wegen der Corona-Pandemie nun doch ausfallen. „Letztlich macht die aktuelle Entwicklung die Durchführung eines Marktes, den die Bürgerinnen und Bürger auch mit Freude und der nötigen Sicherheit besuchen, aus unserer Sicht aber unmöglich. Ich bedaure das sehr! Eine Absage war unser aller Sicht leider unumgänglich“, erklärte Bürgermeister Christoph Tesche in einer Pressemitteilung.

Weihnachtsmarkt in Recklinghausen fällt wegen Corona-Pandemie aus

Der Bürgermeister habe in den vergangenen Tagen intensiv in die Stadtgesellschaft hineingehört. „In der Bürgerschaft schwindet angesichts der massiv steigenden Inzidenzwerte das Verständnis dafür, in der Adventszeit Veranstaltungen zu initiieren, die viel Publikum anlocken. Schließlich fordern wir auf der anderen Seite die Menschen auf, unnötige Zusammentreffen zu vermeiden“, sagte Tesche.  

Bitter sei die Entscheidung besonders für die Schausteller, für die der Weihnachtsmarkt besonders wichtig gewesen wäre. „Natürlich wissen wir um die Wichtigkeit des Weihnachtsgeschäftes für den Handel und die Gastronomie. Ich weiß aus vielen Gesprächen mit Inhaberinnen und Inhabern aber auch, dass die steigenden Infektionszahlen auch zu großer Unsicherheit in deren Reihen führt“, erklärte Tesche. Die Stadt überprüft nun die Möglichkeit, Schausteller zumindest an einzelnen Stellen in der Stadt die Erlaubnis zu erteilen, Verkaufsbuden aufzustellen.

Alle Zahlen und mehr Informationen zum Coronavirus in NRW vor dem 25. Oktober gibt es hier.* *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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