Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus in NRW: Maskenpflicht in Fußgängerzonen kommt - Inzidenz in Dortmund über kritischer Grenze

  • vonLena Zschirpe
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Das Coronavirus ist wieder stärker präsent als noch im Sommer - auch in NRW. Der Live-Ticker mit aktuellen Zahlen aus Dortmund, Bochum, Essen und dem Ruhrgebiet.

Update, Samstag (10. Oktober), 19:45 Uhr: Der Kreis Recklinghausen hat am Nachmittag den Inzidenzwert von 50 überschritten. Zunächst musste erst beraten werden, welche Maßnahmen nun folgen. Jetzt stehen sie fest:

  • Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch Gruppen mit maximal fünf Personen treffen
  • Maskenpflicht an weiterführenden Schulen für Lehrer und Schüler
  • Maskenpflicht für Zuschauer bei Sportveranstaltungen (innen und außen)
  • Maskenpflicht für Erzieher in Kitas und OGS
  • Verbot von Shisha-Rauchen im öffentlichen Raum
  • Maskenpflicht in Fußgängerzonen und auf öffentlichen Plätzen, sowie überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann

Update, Samstag (10. Oktober), 17.51 Uhr: Soeben hat die Stadt Dortmund die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Im Vergleich zum Freitag sind 46 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter vier von Reiserückkehrern.

Coronavirus in NRW: 7-Tage-Inzidenz in Dortmund über 35

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie zählt die Stadt insgesamt 2.365 Infektionen. Von ihnen gelten 1.973 mittlerweile wieder als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt durch den Anstieg über der ersten kritischen Grenze von 35 - wie hoch genau, will die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

Die Zahl der Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19 bleibt unverändert bei 14, sieben weitere Infizierte starben aufgrund anderer Ursachen. Zurzeit werden in Dortmund 22 Patienten stationär behandelt, darunter einer intensivmedizinisch ohne Beatmung.

Durch das Überschreiten des 7-Tages-Inzidenzwertes von 35 dürfen nach der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW an besonderen privaten Festen wie Hochzeitsfeiern nur noch maximal 50 Personen teilnehmen.

Update, Samstag (10. Oktober), 17.07 Uhr: Neue Zahlen gibt es auch aus Bochum. Am heutigen Samstag sind 22 positive Testergebnisse hinzugekommen. Insgesamt zählt die Stadt somit 1.511 Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2).

Coronavirus in NRW: Stadt Bochum meldet 22 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Die Zahl der Genesenen ist derweil um 10 auf 1.297 gestiegen. Da die Zahl der Covid-19-Todesfälle unverändert 28 beträgt, sind in Bochum aktuell 186 Personen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz ist um 2,2 auf 38 gestiegen.

Update, Samstag (10. Oktober), 16.42 Uhr: Rund 300 Gäste kamen am Freitagmorgen zu einer Beerdigung auf den islamischen Friedhof am Hallo in Essen-Stoppenberg. Der Familie sei im Vorfeld vorgeschrieben worden, dass maximal 50 Gäste an der Trauerzeremonie teilnehmen dürfen, so eine Sprecherin der Stadt gegenüber WAZ (Bezahlartikel).

Coronavirus in NRW: Beerdigung in Essen sorgt für Ärger

Polizei und Ordnungsamt mussten dafür sorgen, dass ein Großteil der Familienmitglieder nicht auf das Grabfeld kam. Sie blieben stattdessen auf einem Parkplatz vor dem Friedhofsgelände. Die meisten Gäste hätten eine Maske getragen.

Update, Samstag (10. Oktober), 15.49 Uhr: Soeben hat die Stadt Essen die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Samstag zählt die Ruhrmetropole insgesamt 2.476 Infektionen - ein Plus von 58 im Vergleich zum Vortag.

Coronavirus in NRW: Stadt Essen bleibt knapp unter Inzidenzwert von 50

Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Genesenen um 44 auf 2.076 gestiegen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle bleibt unverändert bei 49. Somit sind aktuell 351 Personen erkrankt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Essen laut RKI bei 47,4 und damit knapp unter dem kritischen Wert von 50.

Weiterhin rechnet die Stadt Essen damit, dass die 50er Grenze in den nächsten Tagen überschritten wird. Eine Allgemeinverfügung befindet sich deshalb bereits in der Vorbereitung und wird in jedem Fall Einfluss auf private Feiern im öffentlichen Raum nehmen.

Update, Samstag (10. Oktober), 15.34 Uhr: Menschen mit Reiseplänen aus nordrhein-westfälischen Corona-Risikogebieten haben an diesem Samstag für Andrang bei Testzentren gesorgt. Anlaufstellen am Kölner Hauptbahnhof und am Flughafen Köln/Bonn seien gut ausgelastet, sagte ein Stadtsprecher am Samstagmittag. Besonders der Hauptbahnhof war demnach am Samstag wegen der zentrale Lage in der Innenstadt für Abstriche besonders gefragt.

Coronavirus in NRW: Großer Andrang auf Corona-Teststation am Kölner Hauptbahnhof

„Im Moment merken wir, dass die Leute vermehrt ankommen, insbesondere sind das Personen, die in den Urlaub fahren wollen“, berichtete der Sprecher in Köln. Es müssten Wartezeiten von bis zu zwei Stunden in Kauf genommen werden. Es gebe aber noch Kapazitäten, die Lage vor Ort sei nicht chaotisch. Bis zu 300 Tests könnten am Hauptbahnhof täglich gemacht werden, dazu gebe es noch rund 100 Test-Reserven. Entspannter sei die Lage am Testzentrum am Flughafen.

Vor dem Corona-Testzentrum am Kölner Hauptbahnhof hat sich eine Schlange gebildet.

Update, Samstag (10. Oktober), 14.27 Uhr: Der Kreis Recklinghausen meldet am heutigen Freitag 78 neue Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Die Zahl der Genesenen ist im Vergleich zum Vortag um 21 auf 2.166 gestiegen. Unverändert bleiben 47 Covid-19-Todesfälle.

Coronavirus in NRW: Kreis Recklinghausen schlägt neue Corona-Maßnahmen vor

Weil die kritische Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner somit überschritten wurde, hat der Kreis den Behörden zusätzliche Maßnahmen vorgeschlagen. Unter anderem soll in weiterführenden Schulen wieder die Maskenpflicht gelten. Im Detail sind die vorgeschlagenen Maßnahmen hier nachzulesen.

Sobald die Rückmeldung der übergeordneten Behörden vorliegt, werden die Maßnahmen per Allgemeinverfügung rechtskräftig angeordnet.

Update, Samstag (10. Oktober), 13.32 Uhr: Weil der Kreis Unna die kritische Grenze von 50 bei der 7-Tage-Inzidenz überschritten hat, tritt von Samstag- auf Sonntagnacht um 0 Uhr eine Allgemeinverfügung in Kraft. Feiern im öffentlichen Raum mit mehr als 25 Teilnehmern sind nicht mehr gestattet.

Coronavirus in NRW: Kreis Unna erlässt Allgemeinverfügung

Außerdem sind in Kontaktsportarten sämtliche Veranstaltungen sowie der komplette Spiel- und Trainingsbetrieb untersagt. Alle Details der Allgemeinverfügung für den Kreis Unna sind hier zu finden.

Update, Samstag (10. Oktober), 11.53 Uhr: Angesichts der steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe einen besseren Corona-Schutz in Kliniken und Heimen. „Der Schutz des Personals vor einer Infektion ist zentraler Baustein für den Schutz der pflegebedürftigen Menschen“, sagte Verbandspräsidentin Christel Bienstein den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).

Coronavirus: Besserer Corona-Schutz in Kliniken und Heimen gefordert

Daher bräuchten die Einrichtungen nicht nur genügend Schutzausrüstungen für das Pflegepersonal, sondern auch für die Angehörigen.

Update, Samstag (10. Oktober), 11.29 Uhr: Die Stadt Köln will auch nach Überschreiten der Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen erst am Montag über die Zulassung von Zuschauern im Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Schweiz entscheiden. Das sagte ein Sprecher am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Coronavirus in NRW: Köln entscheidet am Montag über Zuschauer bei DFB-Spiel

Es ist nicht zu erwarten, dass der Wert bis dahin unter die entscheidende Marke von 35 sinkt, bei der 9.200 Zuschauer in die Kölner Arena dürften. Am Samstag lag der Wert bei 54,8 und die jüngsten Tage mit hohen Werten bleiben in der für das Spiel entscheidenden 7-Tage-Spanne.

Update, Samstag (10. Oktober), 10.19 Uhr: Gute Nachrichten zum Start der Herbstferien. Das Land NRW wird die Kosten für Corona-Tests von Bürgern aus Risikogebieten bezahlen, die diese für ihre Urlaubsreise benötigen. Das hat das Gesundheitsministerium der Westfalenpost (Bezahlartikel) bestätigt.

Coronavirus in NRW: Land zahlt Tests für Urlaubsreise

Vielerorts brauchen Bürger aus Städten oder Kreisen, in denen die 7-Tages-Inzidenz über 50 liegt, einen negativen Corona-Test um das Beherbergungsverbot umgehen zu können. Die Laborkosten würden dann vom Gesundheitsfonds übernommen, das Land übernehme die Abstrichkosten der Ärzte. Offen sei noch, ob alle Hausärzte die Tests auch durchführen müssen.

Das Land NRW zahlt Corona-Tests für Urlaubsreisen von Bürgern aus Risikogebieten.

Update, Samstag (10. Oktober), 10.08 Uhr: Laut LZG Nordrhein-Westfalen liegt die 7-Tage-Inzidenz auch im Kreis Recklinghausen mit 52,3 (Stand 10. Oktober, 0 Uhr) über dem kritischen Wert von 50. Der Kreis selbst hatte am Freitag (9. Oktober, 11 Uhr) noch eine Inzidenz von 44 angegeben.

Update, Samstag (10. Oktober), 10 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Köln laut dem nordrhein-westfälischen Landeszentrum Gesundheit (LZG) bei 54,8 und damit über der wichtigen Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die Millionenstadt hatte das Überschreiten der Schwelle erwartet und deshalb schon am Freitag zahlreiche Einschränkungen für das öffentliche Leben angeordnet (siehe Update vom 9. Oktober, 16.41 Uhr).

Update, Samstag (10. Oktober), 9.46 Uhr: Die Stadt Herne meldet die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2). Am heutigen Samstag zählt die Stadt insgesamt 678 Infektionen - ein Plus von 24 im Vergleich zum Vortag. 544 Personen gelten inzwischen wieder als genesen.

Coronavirus in NRW: 7-Tage-Inzidenz in Herne deutlich über 50

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut dem nordrhein-westfälischen Landeszentrum Gesundheit (LZG) mit 66,5 (Stand 10. Oktober, 0 Uhr) deutlich über dem kritischen Wert von 50. Zurzeit werden in Herne elf erkrankte Personen stationär behandelt.

Update, Samstag (10. Oktober), 9.13 Uhr: NRW - Der Anstieg der Coronazahlen in Deutschland und in NRW bleibt weiterhin besorgniserregend. Lag die Zahl der neu gemeldeten Corona-Fälle am Freitag (9. Oktober) noch bei 4.516, hat es in den vergangenen 24 Stunden erneut einen deutlichen Anstieg gegeben.

Corona-Zahlen in NRW und Deutschland steigen erneut drastisch an

So meldet das Robert-Koch-Institut am Samstagmorgen 4.721 neue Corona-Fälle zum Vortag. Auch die Todesfälle in Deutschland und NRW haben wieder zugenommen. Laut RKI sind es 9.604 Covid-19-Todesfälle, das sind 15 mehr als noch am Freitag.

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

Update, Freitag (9. Oktober), 20.42 Uhr: Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in Bochum hat der Krisenstab der Stadt einen Stufenplan mit Regelungen aufgestellt, die dazu beitragen sollen, die weitere Ansteckung mit dem Coronavirus einzudämmen. Ausschlaggebend für Art und Umfang der Maßnahmen ist die Zahl der durchschnittlichen Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Coronavirus in NRW: Stadt Bochum beschließt Stufenkonzept zur Corona-Eindämmung

Sobald die heute gefassten Vorschläge mit dem Land NRW abgestimmt sind, setzt die Stadt die vereinbarten Maßnahmen in einer Allgemeinverfügung um und veröffentlicht die ergänzenden Verhaltensregeln zum Schutz gegen Corona.

Steigt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf durchschnittlich 35 (was seit heute der Fall ist) und höher, wird die Gästezahl bei privaten Feiern außerhalb der eigenen Wohnung in Bochum auf 50 Personen begrenzt. Zulässig sind dabei nur Feste aus herausragendem Anlass, wie Hochzeiten, Taufen, runde Geburtstage oder Abschlussfeiern.

Im öffentlichen Raum in Bochum tritt zusätzlich ein Ansammlungsverbot mit einer Begrenzung auf höchstens sechs Personen in Kraft. Ausnahmen hiervon entsprechen der aktuellen Corona-Schutzverordnung, dazu zählen unter anderem Geschwister, Ehegatten sowie Lebenspartnerinnen und Lebenspartner.

Bei Sportveranstaltungen aller Art wird in Bochum die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer auf maximal 300 Personen begrenzt. Hygienekonzepte einzelner Veranstaltungsstätten mit gegebenenfalls geringerer Kapazität bleiben davon unberührt.

Thomas Eiskirch (SPD), Oberbürgermeister von Bochum

Sollte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf durchschnittlich 50 oder höher steigen, darf die Gästezahl bei privaten Feiern aus herausragendem Anlass dann 25 Personen nicht überschreiten.

Es greift eine Sperrzeit für alle Gaststättenbetriebe ab 1 Uhr, dazu gehören gegebenenfalls auch erlaubnisfreie Betriebe ohne Alkoholausschank wie Internet-Cafés und Shisha-Bars. Zudem müssen Sportveranstaltungen ohne Zuschauerinnen und Zuschauer stattfinden und Umkleiden in Sporteinrichtungen für den Vereinssport geschlossen werden.

„Nur, wenn sich jede Bochumerin und jeder Bochumer an die bestehenden Regelungen hält, können wir die Ansteckungszahl gemeinsam in den Griff bekommen. Jetzt kommt es erneut auf jede und jeden von uns an“, appelliert Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD).

Update, Freitag (9. Oktober), 19.40 Uhr: Der Kreis Unna reagiert auf die steigenden Infektionszahlen und verbietet Feiern mit mehr als 25 Teilnehmern im öffentlichen Raum. Davon ausgenommen sind Feiern an diesem Wochenende (10./11. Oktober), die bereits auf Basis eines Hygienekonzepts genehmigt worden sind.

Coronavirus in NRW: Kreis Unna will morgen Allgemeinverfügung veröffentlichen

Weitere Maßnahmen und Details sind noch in Klärung und werden mit der Allgemeinverfügung voraussichtlich morgen veröffentlicht.

Update, Freitag (9. Oktober), 19.18 Uhr: Angesichts der stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) den Kommunen verstärkte Kontrollen der Corona-Schutzmaßnahmen auch bei privaten Veranstaltungen empfohlen. Laumann habe sich am Freitag in einer Schalte mit den Krisenstäben des Landes über den Umgang der Kommunen mit den steigenden Infektionszahlen vor Ort informieren lassen, teilte das Ministerium auf Anfrage mit.

Coronavirus in NRW: Laumann spricht sich für schärfere Kontrollen bei Veranstaltungen aus

Laumann habe dabei die Wichtigkeit der Einhaltung der Coronaschutzverordnung betont. Dies müsse so gut und so oft es gehe kontrolliert werden - gerade bei privaten Veranstaltungen. Den Menschen müsse klar sein, dass Verstöße Konsequenzen nach sich ziehen.

Das Gesundheitsministerium will zudem ermitteln, wie viel Personal für die Überwachung der Quarantäne und die Nachverfolgung von Kontaktperson erforderlich ist. Einige Kommunen hätten berichtet, dass sich der Großteil der Menschen an die Quarantäneauflagen halte. Es sei aber auch von vereinzelten Problemen berichtet worden.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU)

Update, Freitag (9. Oktober), 18.03 Uhr: Auch Solingen hat am Freitag den kritischen Corona-Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen überschritten. Der Wert liege aktuell bei 50,9, teilte die Stadt am Freitagnachmittag mit. Damit gilt Solingen als Corona-Risikogebiet. Das Infektionsgeschehen sei „diffus“, so die Stadt, es gebe keine Hotspots. „Die Menschen stecken sich unter anderem in den Familien, bei privaten Feiern, in Sportvereinen an.“

Update, Freitag (9. Oktober), 17.48 Uhr: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus gibt es auch von der Stadt Essen. Am heutigen Freitag zählt die Ruhrmetropole insgesamt 2.418 Infektionen mit SARS-CoV-2 und damit 69 mehr als noch am Donnerstag. Die Zahl der Genesenen ist im gleichen Zeitraum um 29 auf 2.032 gestiegen.

Coronavirus in NRW: Essen überschreitet kurzzeitig kritischen Wert von 50

Da die Zahl der Covid-19-Todesfälle sich nicht verändert hat (49), sind aktuell 337 Personen in Essen erkrankt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 48,2 - heute Morgen überschritt sie kurzzeitig den kritischen Wert von 50. Weitere Informationen zum Coronavirus in Essen stellt die Stadt auf ihrer Homepage bereit.

Update, Freitag (9. Oktober), 17.32 Uhr: Soeben hat die Stadt Bochum die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Freitag zählt die Stadt insgesamt 1.489 Infektionen - ein Plus von 39 im Vergleich zum Vortag.

Coronavirus in NRW: 7-Tage-Inzidenz in Bochum über 35

Derweil ist die Zahl der Genesenen um 13 auf 1.287 gestiegen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle bleibt unverändert bei 28. Somit sind in Bochum aktuell 174 Personen mit Corona infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz ist um 7,8 auf 35,8 gestiegen. Somit liegt auch Bochum über der ersten kritischen Grenze.

Update, Freitag (9. Oktober), 16.41 Uhr: Angesichts steigender Infektionszahlen verschärft Köln von Samstag an die Corona-Einschränkungen für die Bevölkerung. Künftig sollen sich höchstens fünf Personen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen dürfen - bisher waren es zehn, wie Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) am Freitag sagte.

Coronavirus in NRW: Köln verschärft Corona-Regeln

Im öffentlichen Raum soll zudem abends ab 22 Uhr der Konsum von Alkohol verboten sein, an den Wochenenden darf an Hotspots kein Alkohol mehr verkauft werden. Eine Sperrstunde werde zunächst aber nicht eingeführt, sagte Reker. In Fußgängerzonen gebe es nun eine Maskenpflicht.

Zudem wird die Personenzahl bei Feiern beschränkt: Bei privaten Feiern in angemieteten Räumen sind künftig höchstens 25 Personen erlaubt. „Von Feiern in der eigenen Wohnung raten wir dringend ab“, sagte Reker. Mehr als zehn Personen sollten dort nicht zusammen kommen.

Köln lag nach Zahlen des Landeszentrums Gesundheit am Freitag mit einem Wert von 49,8 nur ganz knapp unter der wichtigen Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. „Wir sind uns sicher, dass wir diesen Wert am Samstagmorgen übertroffen haben werden“, sagte der Chef des Gesundheitsamtes, Johannes Nießen. Bei Überschreiten dieser Marke schreibt die nordrhein-westfälische Corona-Schutzverordnung vor, dass weitere Einschränkungen für das öffentliche Leben erlassen werden müssen.

Der 7-Tage-Inzidenzwert lag in Köln am Freitag bei 49,8.

Update, Freitag (9. Oktober), 16.27 Uhr: Der Kreis Unna meldet am heutigen Freitag 39 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). 24 neue Fälle wurden bis zum heutigen Nachmittag gemeldet, 15 bereits nach dem letzten Update am Donnerstag.

Coronavirus in NRW: 39 Neuinfektionen im Kreis Unna - Fall an Grundschule

Der 7-Tage-Inzidenzwert auf 100.000 Einwohner liegt nach eigenen Berechnungen demnach bei 53,18. Die Zahl der stationär aufgenommenen Infizierten steigt ebenfalls an: Drei Personen mehr als gestern müssen stationär behandelt werden. Insgesamt sind es zwölf.

An der Osterfeldschule in Unna-Mühlhausen/Uelzen ist am Freitag ein Corona-Fall bekannt geworden. Die Schulleitung hat darüber informiert, dass keine ganzen Lerngruppen, sondern nur einzelne Schüler in Quarantäne müssen.

Update, Freitag (9. Oktober), 16.16 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Bürgermeister von elf deutschen Großstädten haben sich auf weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Wenn die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen über 50 pro 100.000 Einwohner steigt, solle es in den betroffenen Städten eine erweiterte Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und gegebenenfalls auch Sperrstunden und Alkoholbeschränkungen geben, heißt es in einem am Freitag vorgelegten Beschlusspapier.

Coronavirus: Angela Merkel vereinbart mit Bürgermeistern Beschränkungen für Hotspots

Weitere Maßnahmen seien in solchen Fällen zusätzliche „Beschränkungen der Teilnehmerzahlen für Veranstaltungen und insbesondere für Feiern, auch im privaten Rahmen“, heißt es in dem Papier. Falls der Anstieg dann binnen zehn Tagen nicht zum Stillstand komme, seien „weitere gezielte Beschränkungsschritte unvermeidlich“. Diese „zusätzlichen regionalen Beschränkungsmaßnahmen“ sollten dann greifen, „wenn die Kontaktnachverfolgung absehbar aufgrund der hohen Inzidenz nicht mehr vollständig möglich ist“.

Update, Freitag (9. Oktober), 15.15 Uhr: Die Stadt Dortmund hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Freitag sind 53 positive Ergebnisse hinzugekommen, darunter eines von einem Reiserückkehrer. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie ist das die zweithöchste Zahl an täglichen Neuinfektionen in Dortmund.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 53 Neuinfektionen - Inzidenzwert über 30

Seit Beginn der Pandemie zählt Dortmund somit 2.319 Infektionen mit dem Coronavirus. 1.961 Personen haben die Krankheit bereits überstanden und gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19 bleibt unverändert bei 14, sieben weitere Infizierte starben aufgrund anderer Ursachen.

Laut Robert Koch-Institut liegt der Inzidenzwert in Dortmund bei 31,4. Zurzeit werden 20 Patienten in Dortmund stationär behandelt, darunter einer intensivmedizinisch ohne Beatmung.

Update, Freitag (9. Oktober), 14.25 Uhr: Der Deutsche Fußball-Bund (DfB) hat das für den heutigen Freitag (9. Oktober) geplante Drittligaspiel zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Saarbrücken abgesagt. Grund dafür sind zwei weitere positive Corona-Tests im Team des Vereins aus dem Ruhrgebiet.

Bei drei Tests innerhalb von fünf Tagen sind beim MSV somit insgesamt vier Spieler positiv getestet worden. Zwei Spieler waren bereits in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt hat nun auf vorerst unbestimmte Zeit eine häusliche Quarantäne für die gesamte Mannschaft verfügt.

Update, Freitag (9. Oktober), 13.10 Uhr: Nachdem die Stadt Herne die kritische Inzidenzmarke von 50 Neuinfektionen überschritten hat, hat die Stadt nun Maßnahmen für die weitere Eindämmung des Virus bekannt gegeben.

Coronavirus in NRW: Hohe Corona-Inzidenzzahel in Herne – Stadt schränkt öffentliches Leben weiter ein

Die neuen Einschränkungen lauten wie folgt: In Herne dürfen sich ab sofort nur noch höchstens sechs Personen im öffentlichen Raum treffen. Private Feiern in öffentlichen Räumen (zum Beispiel gemietete Säle oder Restaurants) dürfen nur noch mit maximal 25 Personen stattfinden.

Auf die Menschen in Herne kommen nun weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu.

Das Ordnungsamt hat außerdem in Zusammenarbeit mit der Polizei strenge Kontrollen der Feierlichkeiten angekündigt. Feiern von 25 bis 150 Personen müssen ab sofort angemeldet werden, die Veranstalter müssen ein Hygienekonzept vorlegen und eine Teilnehmendenliste führen.

Für Sportveranstaltungen wird außerdem eine Obergrenze von 200 Zuschauern festgelegt. Der Spiel- und Trainingsbetrieb wird nicht eingeschränkt.

Update, Freitag (9. Oktober), 12.10 Uhr: Wer in einem der Risikogebiete in NRW wohnt und in den Herbstferien innerhalb von Deutschland verreisen will, wird vor einigen Herausforderungen stehen.

Coronavirus in NRW: Urlaub in Niedersachsen nur mit negativem Coronatest

Ab dem morgigen Samstag (10. Oktober) müssen Urlauber aus Corona-Hotspots beispielsweise für eine Reise nach Niedersachsen einen aktuellen negativen Corona-Test mitbringen – oder dem Bundesland fernbleiben. Das sieht eine entsprechende neue Landesverordnung vor. Betroffen sind vor allem die beliebten Urlaubsregionen an der Nordsee und der Harz.

Niedersachsen-Urlauber, die aus einem Risikogebiet kommen, dürfen nur mit negativem Coronatest nach Niedersachsen reisen.

Update, Freitag (9. Oktober), 10.20 Uhr: Der Städte- und Gemeindebund hat im ZDF-Morgenmagazin angesichts der steigenden Infektionszahlen in vielen deutschen Großstädten mehr Aufklärungsarbeit in den sozialen Medien gefordert.

„Die Gruppen, die wir erreichen wollen, das sind die Partyszenen, die schauen nicht ZDF und die schauen nicht ARD“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg am Freitag.

Aus der Sicht Landsbergs seien derzeit besonders junge Partygänger in Großstädten, die zu den derzeit vielen Infektionen beitragen. Den jungen Menschen müsste in den sozialen Medien vermittelt werden, dass sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere gefährdeten.

Laut einiger Corona-Experten liegt die größte Gefahr der Ausbreitung des Coronavirus derzeit in der Partyszene.

Coronavirus in NRW: Experten warnen vor Hotspots in deutschen Großstädten

“Die Pandemie wird in den Metropolen entschieden“, hatte auch bereits Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher gesagt. Die Entwicklung scheint ihm recht zu geben, denn immer mehr große deutsche Städte überschreiten die kritischen Corona-Werte.

Auch der Städte- und Gemeindebund warnt vor einer Zunahme der Corona-Risikogebiete in Großstädten. Es sei nicht auszuschließen, dass bald jede Großstadt zu einem Risikogebiet werde, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg im ZDF-„Morgenmagazin“.

Update, Freitag (9. Oktober), 9.40 Uhr: Die Stadt Hamm am Rande des Ruhrgebiets ist immer noch NRW-Spitzenreiter bei den höchsten Neuinfektionszahlen. Die Stadt hat ihre Schutzmaßnahmen deshalb bis Ende Oktober verlängert. Laut RKI liegt die  Hammer Sieben-Tages-Inzidenz bei 77,8 (Stand Donnerstag 0 Uhr). Sie ist damit deutlich rückläufig.

Coronavirus in NRW: Herne im Ruhrgebiet ist jetzt Risikogebiet

Update, Freitag (9. Oktober), 8.45 Uhr: Es deutete sich bereits in den vergangenen Tagen an: Auch die Stadt Herne hat nun die kritische Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Die Ruhrgebietsstadt kommt am heutigen Freitag auf einen Wert von 56,2 und gilt jetzt als Corona-Risikogebiet

Welche Maßnahmen es nun für Herne geben soll, ist noch nicht bekannt. Gegen 9.30 Uhr will sich der Krisenstab der Stadt beraten.

Update, Freitag (9. Oktober), 6.35 Uhr: Die Coronazahlen in Deutschland und in NRW steigen weiter gefährlich an. Am heutigen Freitagmorgen (9. Oktober) meldet das Robert-Koch-Institut sogar eine noch höhere Zahl an Neuinfektionen als am gestrigen Donnerstag. Laut dem RKI wurden in den vergangenen 24 Stunden in Deutschland 4516 neue Corona-Fälle gemeldet.

Coronavirus in NRW: Neue Corona-Regeln in Wuppertal und Siegburg ab heute

Auch in NRW überschreiten immer mehr Gemeinden und Städte die kritische Inzidenzzahl von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Neben den bereits bekannten Hotspots wie Hamm oder Remscheid, hat seit Mittwoch (7. Oktober) auch die Stadt Wuppertal den kritischen Wert überschritten. Heute sollen die Maßnahmen deshalb verschärft werden.

Feiern dürfen in Wuppertal deshalb ab heute nur noch aus besonderem Anlass (Hochzeiten, runde Geburtstage, Taufen, etc.) mit maximal 25 Teilnehmern stattfinden. Das gilt in auch in privaten Räumen. Außerdem dürfen Zusammenkünfte im öffentlichen Raum mit maximal fünf Personen oder mit Personen aus zwei Haushalten stattfinden.

In Siegburg liegt der Inzidenzwert inzwischen sogar bei 69. Die hohe Zahl sei auf einen Corona-Ausbruch in einer Wohneinrichtung für Behinderte in Bad Honnef zurückzuführen, außerdem auf Gottesdienste und Jugendtreffs einer evangelikalen Christengemeinde.

Die Stadt Siegburg kündigte ebenfalls an, die Corona-Regeln verschärfen zu wollen. Unter anderem bleiben deshalb in der Stadt im südlichen NRW die Schulen am Freitag geschlossen.

Coronavirus in NRW: Essen und Köln wollen heute neue Corona-Maßnahmen verkünden

Auch die Städte Hagen, Aachen und der Kreis Unna haben den Inzidenzwert 50 überschritten (Eintrag vom 8. Oktober, 17.31 Uhr). Kurz davor sind derzeit die Städte Köln (49,9) und Essen ( 48,4).

Die Stadt Essen kündigte deshalb ebenfalls an, ab einem Inzidenzwert von 50 schärfere Maßnahmen geltend zu machen. Feiern im öffentlichen Raum müssten dann ab elf Teilnehmern angemeldet werden. Bei den angemeldeten Feiern dürften maximal 25 Personen teilnehmen.

Coronavirus in NRW: Köln berät über weitere Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit

In Köln will das Gesundheitsamt dem Krisenstab am Freitag (9. Oktober) ebenfalls weitere Maßnahmen für den Fall vorschlagen, dass der Inzidenzwert 50 übersteigt. Dazu könnten weitere Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit, mögliche Einschränkungen beim Verkauf von Alkohol oder die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske auf Straßen und Plätzen gehören.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 21.31 Uhr: Beim Aachener Budenzauber darf in diesem Jahr kein Alkohol verkauft werden. Das Ordnungsamt schiebt dem einen Riegel vor. Glühwein ist auf dem Weihnachtsmarkt nicht gestattet. Das berichtet die Aachener Zeitung (Bezahlartikel).

Coronavirus in NRW: Glühwein-Verbot auf dem Weihnachtsmarkt in Aachen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche ist auch in Aachen über die entscheidende Schwelle von 50 gestiegen. In der rund 257.000 Einwohner zählenden Großstadt liege die Kennziffer aktuell bei 50,2. 138 aktive Fälle seien zu verzeichnen, teilte der gemeinsame Krisenstab von Stadt und Städteregion Aachen am Donnerstagvormittag mit.

Damit träten zahlreiche Maßnahmen in Kraft: Feiern mit mehr als 25 Teilnehmern sind genehmigungspflichtig. Die Gästezahl darf 50 nicht überschreiten.

Das Ordnungsamt untersagt den Alkoholverkauf beim Aachener Budenzauber.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 21.16 Uhr: 328 aktuelle Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) und eine 7-Tage-Inzidenz über 50 meldete der Kreis Unna am späten Donnerstagabend. So verteilen sich die Corona-Fälle auf die Städte im Kreis:

StadtFälleDifferenz zum Vortag
Bergkamen56+9
Bönen24+7
Fröndenberg15+2
Holzwickede6+3
Kamen33+3
Lünen87+15
Schwerte15+1
Selm33+4
Unna44+18
Werne15+0
Gesamt328+62

Update, Donnerstag (8. Oktober), 19.14 Uhr: Einige Menschen klagen beim Tragen einer Maske über Atemprobleme. Ein Abstandshalter soll nun Abhilfe schaffen* – und noch weitere Probleme lösen.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 17.31 Uhr: Neue Zahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) gibt es auch aus dem Kreis Unna. Nach der gestrigen Meldung um 15.30 Uhr wurden noch zwölf weitere Fälle gemeldet. Zudem sind am heutigen Donnerstag 53 neue Infektionen registriert worden. Aktuell sind somit im Kreis Unna insgesamt 328 Personen infiziert.

Coronavirus in NRW: 7-Tage-Inzidenz im Kreis Unna über 50

Mit den Zahlen von heute steigt die 7-Tages-Inzidenz auf 100.000 Einwohner nach Berechnungen des Kreises auf über 50. Damit sind aus Sicht des Kreises Unna weitere Schutzmaßnahmen angezeigt. Die entsprechenden Vorbereitungen und notwendigen Abstimmungsprozesse sind bereits angelaufen.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 16.44 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Donnerstag sind 26 positive Testergebnisse hinzugekommen, darunter eins von einem Reiserückkehrer.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 26 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie zählt die Stadt somit 2.266 Infektionen. 1931 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19 bleibt weiter bei 14, sieben weitere infizierte Personen starben aufgrund anderer Ursachen. Somit sind in Dortmund aktuell 314 Menschen infiziert.

Zurzeit werden 16 Patienten stationär behandelt, jedoch niemand intensivmedizinisch. Auf dem Campus der TU Dortmund entsteht eine neue Corona-Teststation für internationale Studierende: Die Stadt Dortmund bietet in Kooperation mit der TU Dortmund, der FH Dortmund und der International School of Management allen Studierenden, die zu Beginn des Wintersemesters aus Corona-Risikogebieten an die Hochschulen kommen, ab Montag kostenlose Corona-Tests an.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 16.16 Uhr: Vor Beginn der Herbstferien ist ein Ansturm auf die Corona-Testzentren und Praxen in Nordrhein-Westfalen bislang ausgeblieben. Vereinzelt gab es nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigungen in Orten mit hohen Infektionszahlen Wartezeiten.

Coronavirus in NRW: Zunächst kein Ansturm auf die Corona-Testzentren

So sei eine Corona-Test-Station in Remscheid am Donnerstag von vielen Menschen besucht worden, berichtete ein dpa-Reporter. In der ersten Tageshälfte standen durchgängig zwischen 30 und 40 Menschen für einen Abstrich in der Schlange und nahmen Wartezeiten von mehr als einer Stunde in Kauf.

Allerdings sei eine seriöse Prognose für die nächsten Tage nicht möglich, sagte Christopher Schneider von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein. Ähnlich äußerte sich die KV Westfalen-Lippen, die Testzentren an den Flughäfen in Dortmund, Münster/Osnabrück und Paderborn betreibt. Es bleibe vorerst bei den derzeitigen Kapazitäten, teilte eine Sprecherin mit.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 16.03 Uhr: Dem EM-Qualifikationsspiel der U21-Fußball-Nationalmannschaft in Moldau droht wegen eines Coronafalls im deutschen Team die Absage. Dies bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstagnachmittag.

Coronavirus: Corona-Fall im DFB-Team gefährdet Qualispiel der U21

Demnach wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Europäischen Fußball-Union (UEFA) entschieden, ob das deutsche Team planmäßig noch am Donnerstag nach Moldau reisen kann und am Freitag (18.15 Uhr/ProSieben MAXX) zum drittletzten Qualifikationsspiel antreten darf.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 15.28 Uhr: Die Stadt Bochum meldet soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2). Im Vergleich zum Mittwoch haben sich 28 Personen neu infiziert, seit Pandemiebeginn liegen somit 1.450 positive Testergebnisse vor.

Coronavirus in NRW: Moderater Anstieg an Neuinfektionen in Bochum

Die Zahl der Genesenen ist derweil um 20 auf insgesamt 1.274 gestiegen, die Zahl der Covid-19-Todesfälle bleibt unverändert bei 28. Aktuell sind somit 148 Personen erkrankt. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 28 gestiegen.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 15.12 Uhr: Angesichts stark gestiegener Corona-Zahlen will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Verantwortlichen der elf größten deutschen Städte über die Lage beraten. Merkel werde an diesem Freitag an einer Videokonferenz mit Oberbürgermeistern und Bürgermeistern von elf Städten in Deutschland teilnehmen, die derzeit hohe 7-Tage-Inzidenzen von Corona-Neuinfektionen meldeten, teilte ein Regierungssprecher am Donnerstag in Berlin mit.

Coronavirus in NRW: Auch Dortmund Teil der Beratungen mit Angela Merkel

Die Kanzlerin werde sich über die Corona-Lage und die vor Ort eingeleiteten Maßnahmen informieren. Nach Spiegel-Informationen nehmen die Oberhäupter von Berlin, Hamburg, Bremen, München, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf,
Dortmund, Essen, Leipzig und Stuttgart teil. Auch der Sprecher des Hamburger Senats bestätigte die geplante Schaltkonferenz.

Bundeskanzlerin Angela Merkel berät mit den Verantwortlichen der elf größten deutschen Städte.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 15.10 Uhr: Die stark steigenden Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus machen sich auch auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen bemerkbar. Die Kliniken sind allerdings noch weit entfernt von ihrer Kapazitätsgrenze. Nach Angaben der NRW-Landesregierung wurden am Donnerstag 535 Covid-19-Patienten in Kliniken behandelt - vor einem Monat waren es nur 190. 136 Patienten lagen auf der Intensivstation, 75 von ihnen mussten beatmet werden.

Coronavirus in NRW: Kliniken weit von Kapazitätsgrenze entfernt

Die Kliniken sind nach Angaben der Landesregierung allerdings gerüstet, um im Notfall noch deutlich mehr Patienten zu behandeln. Aktuell gebe es 5721 Intensivbetten, in denen die Patienten auch beatmet werden könnten, 1395 davon seien im Moment nicht belegt. Beim bisherigen Höhepunkt der Pandemie Mitte April waren in den NRW-Krankenhäusern zeitweise mehr als 2000 Corona-Patienten gleichzeitig behandelt worden, knapp 600 mussten in der Spitze beatmet werden.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 14.44 Uhr: Soeben hat die Stadt Essen die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Donnerstag zählt die Ruhrmetropole insgesamt 2.349 Infektionen - ein Plus von 62 im Vergleich zum Vortag.

Coronavirus in NRW: 7-Tage-Inzidenz in Essen liegt bei 46,6

Die Zahl der Genesenen ist im gleichen Zeitraum um 22 auf insgesamt 2.003 gestiegen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle bleibt unverändert bei 49, somit sind aktuell in Essen 297 Personen erkrankt.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 46,6 und somit nahe der kritischen Grenze von 50. Über aktuelle Corona-Fälle an Essener Schulen und anderen Einrichtungen informiert die Stadt auf der Homepage.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 14.25 Uhr: Neben Hamm, Hagen, Remscheid und Wuppertal, haben nun zwei weitere Gemeinden in NRW die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Heute meldete der Krisenstab der Stadt Aachen einen Wert von 50,2 und auch in Siegburg ist der Wert über 50 gestiegen, berichtet der WDR.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 13.40 Uhr: Borussia Dortmund hat seine diesjährige Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit verschoben. Angesichts der anhaltenden Coronavirus-Pandemie werde auf die traditionell für den Totensonntag (22. November) geplante Durchführung einer Präsenzveranstaltung verzichtet.

Coronavirus in NRW: Borussia Dortmund verschiebt Mitgliederversammlung

Auch eine Online-Veranstaltung sei bei rund 160 000 BVB-Mitgliedern nicht möglich, ließ BVB-Präsident Reinhard Rauball in einer Mitteilung des Vereins verlauten. Die Aktionärsversammlung des BVB soll hingegen am 19. November virtuell abgehalten werden, berichtet der „Kicker“.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 12.25 Uhr: Wie in vielen anderen Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen hat auch die Stadt Herne in den vergangenen 24 Stunden einen stärkeren Anstieg der Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Im Laufe des gestrigen Mittwochs (7. Oktober 2020) sind 25 positiv Corona-Testergebnisse hinzugekommen. Außerdem sei in der Stadt im Ruhrgebiet gestern eine 79 Jahre alte Frau an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben.

Coronavirus in NRW: Todesfall in Herne – hoher Anstieg der Neuinfektionen auch im Ruhrgebiet

Seit Beginn der Pandemie haben sich damit 620 Personen aus Herne infiziert. 80 Personen gelten aktuell als infiziert. Wie die Stadt mitgeteilt hat, ließen sich die Neuinfektionen keinem Hotspot – etwa einer Feier – zuordnen. Vielmehr handele es sich um Infektionen an einzelnen Schulen sowie im familiären Umfeld.

An der Gesamtschule Wanne-Eickel, der Gesamtschule Mont-Cenis, dem Gymnasium Eickel, dem Gymnasium Wanne, der Realschule Strünkede und der Grundschule Pantringshof seien außerdem für weitere Klassen vorsorglich Quarantänen angeordnet worden.

Wie die Stadt ebenfalls mitgeteilt hat, habe der Krisenstab der Stadt Herne bereits aktuell über den Anstieg beraten und Maßnahmen ergriffen. So würden beispielsweise die Kontrollen durch die Ordnungsbehörde ausgeweitet und die Kapazitäten zur Nachverfolgung der Kontakte im Gesundheitsamt wieder hochgefahren.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 10.30 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Leiter Lothar Wieler haben sich am heutigen Donnerstag zu der erschreckend hohen Zahl an Neuinfektionen geäußert.

Bundesgesundheitsminister hat vor allem junge Menschen ermahnt, die Coronavirus-Pandemie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Coronavirus in NRW: Bundesgesundheitsminister Spahn findet neue Zahlen „besorgniserregend“

Der Bundesgesundheitsminister hat die aktuelle Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland als „besorgniserregend“ bezeichnet und rief vor allem junge Menschen dazu auf, sich vorsichtiger in Bezug auf das Coronavirus zu verhalten. Derzeit würden sich im Gegensatz zum Frühjahr vor allem jüngere Menschen vermehrt mit Covid-19 anstecken.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat außerdem vor einer unkontrollierten Verbreitung des Coronavirus in Deutschland gewarnt. Es sei „möglich, dass wir mehr als zehntausend neue Fälle pro Tag sehen und dass sich das Virus unkontrolliert verbreitet„, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler heute bei der Pressekonferenz.

Laut RKI-Präsident Lothar Wieler würden sich die meisten Menschen inzwischen nicht mehr im Ausland, sondern in Deutschland infizieren. Zum Ende der Sommerferien hatten viele an Covid-19-Erkrankten das Virus aus dem Urlaub mitgebracht. „Wir wissen nicht, wie sich die Lage in Deutschland in den nächsten Wochen entwickelt“, so Wieler.

Coronavirus in NRW: Dunkelziffer an Covid-19-Erkrankte soll deutlich niedriger sein

Aktuell sei man in Deutschland jedoch besser auf eine neue Welle vorbereitet als im Frühjahr. Das Gesundheitssystem sei laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung noch weit von einer Überlastung entfernt. „19 von 20 Patienten werden derzeit ambulant behandelt“, sagte Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender des Verbandes.

Zudem sei die Dunkelziffer an nicht registrierten Covid-19-Infekte deutlich niedriger, da die Zahl der Tests etwa drei bis viermal so hoch wie am Anfang der Pandemie sei.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 8.40 Uhr: In Hagen gelten ab heute neue Corona-Regeln. Weil die Stadt die mit einem Inzidenzwert von 55,6 die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten hat, gibt es nun wieder Einschränkungen.

Coronavirus in NRW: Neue Corona-Regeln in Hagen gelten ab heute

Ab sofort und vorerst bis zum 22. Oktober dürfen sich in Hagen in der Öffentlichkeit nur noch Gruppen mit einer maximalen Größe von fünf Personen treffen. „Ausnahmen regelt die Coronaschutzverordnung beispielsweise bei direkten Verwandten oder Personen aus einem Haushalt“, heißt es weiter.

An privaten Partys außerhalb von Wohnungen, also in öffentlichen Locations, dürfen nur noch maximal 25 Personen teilnehmen. Wer zu einer Feier einladen will, muss diese anzeigen (fünf bis zehn Personen) oder anmelden und dann genehmigen lassen(elf bis 25 Personen).

Coronavirus in NRW: Immer mehr Städte in NRW überschreiten kritische Grenze

Update, Donnerstag (8. Oktober), 8.10 Uhr: Immer mehr Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen überschreiten die kritische Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Gestern Abend (7. Oktober) teilte auch die Stadt Wuppertal mit, dass der Inzidenz-Wert überschritten sei. Der Krisenstab will deshalb heute über Maßnahmen beraten.

Remscheid und Hagen liegen laut RKI ebenfalls über der kritischen Zahl der 50 Neuinfektionen. Hamm bleibt trotz gesunkener Sieben-Tages-Inzidenz mit knapp 80 Neuinfektionen weiterhin Spitzenreiter in NRW.

Update, Donnerstag (8. Oktober), 6.20 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Morgen die neuen Infektionszahlen in Deutschland bekannt gegeben. Diese sind besorgniserregend hoch und wecken böse Erinnerungen.

Coronavirus in NRW: RKI meldet über 4000 Neuinfektionen in Deutschland

Schwankten die Zahlen bisher meist um 1000 bis 2000 Neuinfektionen pro Tag, haben sich in den vergangenen 24 Stunden sogar 4058 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Das sind über 1200 mehr als am gestrigen Mittwoch. An diesem Tag wurde mit 2828 Neuinfektionen bereits ein neuer Höchstwert seit April gemeldet wurde.

Das Robert-Koch-Institut (hier Leiter Lothar Wieler) hat eine gefährlich hohe Zahl an Neuinfektionen in Deutschland bekannt gegeben.

Update, Mittwoch (7. Oktober), 21.37 Uhr: Weil es mittlerweile drei bestätigte Fälle von Covid-19 an der Gesamtschule Kamen gibt, setzt der Präsenzunterricht bis zu den Herbstferien aus. Das teilte die Schule am Abend auf ihrer Homepage mit.

Coronavirus in NRW: BVB-Spieler Manuel Akanji mit Coronavirus infiziert

Update, Mittwoch (7. Oktober), 21.07 Uhr: Wie der Schweizerische Fußballverband (SFV) soeben mitteilt, wurde Manuel Akanji positiv auf Corona getestet*. Der BVB-Spieler befindet sich laut dem Verband in Isolation und zeigt aktuell keine Symptome.

Update, Mittwoch (7. Oktober), 20.30 Uhr: Am Hauptbahnhof in Dortmund haben zwei betrunkene Männer drei Bahnmitarbeiter dienstunfähig geschlagen*. Der Grund war der Hinweis auf eine Corona-Regel.

Update, Mittwoch (7. Oktober), 18.58 Uhr: In Nordrhein-Westfalen treten vorerst keine Beherbergungsverbote für Urlauber aus innerdeutschen Corona-Hotspots in Kraft. „Es gibt keinen Automatismus“, sagte der Chef der NRW-Staatskanzlei, Nathanael Liminski (CDU), am Mittwoch.

Coronavirus in NRW: Zunächst kein Beherbungsverbot in Nordrhein-Westfalen

Dieses Instrument könne genutzt werden, wenn das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium bestimmte Regionen entsprechend ausweise. Dafür müsse es ein „anhaltend diffuses Infektionsgeschehen geben“. Die Corona-Schutzverordnung des Landes sehe diese Möglichkeit seit Juli vor.

Liminski zufolge könne man von einem Beherbergungsverbot verschont bleiben, wenn man einen negativen Corona-Test vorweisen könne. Zudem betonte er, dass die Regelung nur für touristische Reisen gelte - nicht für beruflich oder familiär notwendige.

Zuvor hatten sich die Bundesländer bei einer Schaltkonferenz der Chefs der Staatskanzleien der Länder mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) auf ein Beherbergungsverbot für Reisende aus Risikogebieten geeinigt. Nach teils unterschiedlichen Regelungen sollte es dabei um einen einheitlichen Rahmen gehen. NRW ist nicht prinzipiell gegen ein Beherbergungsverbot, wendet es aber noch nicht an.

Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Nathanael Liminski (CDU)

Update, Mittwoch (7. Oktober), 17.05 Uhr: Etliche Bundesländer wollen künftig negative Corona-Tests von Urlaubern aus innerdeutschen Risikogebieten verlangen. Das sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Mittwoch in Kiel nach einer Schaltkonferenz von Bund und Ländern. Demnach wollen sich mindestens elf Länder an die Regelung halten.

Nach Angaben Günthers einigten sie sich darauf, dass Reisende aus innerdeutschen sogenannten Corona-Hotspots bei Ankunft in Hotels oder anderen Unterkünften einen negativen Corona-Test vorlegen müssen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Andernfalls greift ein Beherbergungsverbot. Im Gegenzug für diese Änderung entfällt für Reisende zugleich die obligatorische zweiwöchige Quarantäne.

Update, Mittwoch (7. Oktober), 16.55 Uhr: Die Bundesländer haben ein Beherbergungsverbot für Urlauber aus inländischen Gebieten mit hohen Corona-Infektionszahlen beschlossen.

Coronavirus: Länder beschließen offenbar Beherbergungsverbot für Reisende aus Risikogebieten

Das Verbot gelte bundesweit, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) in Berlin aus Teilnehmerkreisen nach einer Schaltkonferenz der Chefs der Staatskanzleien der Länder mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU). Darin sollte es angesichts teils unterschiedlicher Regelungen um einen einheitlichen Rahmen gehen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) teilte für sein Land mit, dass Urlauber aus innerdeutschen Corona-Hotspots ohne negativen Corona-Test von diesem Donnerstag an nicht mehr in bayerischen Hotels und Gaststätten übernachten dürfen.

Das Beherbergungsverbot soll demnach für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen gelten. Die genauen Gebiete müssen noch vom bayerischen Gesundheitsministerium benannt werden.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU)

Update, Mittwoch (7. Oktober), 16.30 Uhr: Die Stadt Dortmund hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Mittwoch sind 33 Neuinfektionen hinzugekommen, darunter drei von Reiserückkehrern.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 33 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie liegen in Dortmund insgesamt 2240 positive Tests vor. 1916 Personen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 303 Personen infiziert.

Zurzeit werden 15 Patienten stationär behandelt, zwei intensivmedizinisch ohne Beatmung. Die Zahl der Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19 bleibt unverändert bei 14. Weitere sieben infizierte Personen sind aufgrund anderer Ursachen verstorben.

Update, Mittwoch (7. Oktober), 16.21 Uhr: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus gibt es auch von der Stadt Bochum. Im Vergleich zum Vortag haben sich 25 Personen neu mit SARS-CoV-2 infiziert. Insgesamt liegen somit seit Beginn der Pandemie 1.422 positive Testergebnisse vor.

Coronavirus in NRW: 25 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Bochum

Während die Zahl der Genesenen um elf auf insgesamt 1.254 gestiegen ist, ist die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Vergleich zum Dienstag unverändert bei 29 geblieben. Aktuell sind somit 140 Personen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz ist von 22,6 auf 24,8 gestiegen.

Update, Mittwoch (7. Oktober), 14.27 Uhr: Die Stadt Essen hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Mittwoch zählt die Ruhrmetropole insgesamt 2.287 Infektionen - ein Plus von 51 im Vergleich zum Vortag.

Coronavirus in NRW: Essen meldet über 50 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Derweil ist die Zahl der Genesenen um 23 auf insgesamt 1.981 gestiegen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle bleibt unverändert bei 49. Somit sind in Essen aktuell 257 Personen erkrankt.

Update, Mittwoch (7. Oktober), 12.40 Uhr: In Dortmund hat am vergangenen Wochenende erneut eine Hochzeit mit weit mehr als den erlaubten 150 Gästen stattgefunden. Wie die WAZ zuerst berichtet, sei die Feier von der Stadt und der Polizei aufgelöst worden.

Coronavirus in NRW: Hochzeitsfeier mit knapp 300 Gästen in Dortmund aufgelöst

Bei der Hochzeitsfeier, die in einer Location an der Arnoldstraße stattgefunden hat, seien laut Dortmunds Rechts- und Ordnungsdezernent Norbert Dahmen „bis zu 300 Leute“ anwesend geweseb. Die Gäste hätten sich teilweise aggressiv und unkooperativ gegenüber dem Ordnungsamt verhalten.

Zusätzlich sei am Samstag auch eine Feier in einer Kleingartenanlage in der Dortmunder Schützenstraße aufgelöst worden. Auch bei dieser Veranstaltung „weigerten sich die Gäste, die Feier zu verlassen“, so Dahmen.

Update, Mittwoch (7. Oktober), 12 Uhr: NRW - Für das ursprünglich schon im September geplante Großkonzert in Düsseldorf gibt es Neuigkeiten: Das Konzert, was wegen seiner Zuschauerzahl von 13.000 für Aufruhr gesorgt hatte, wird nun im Jahr 2020 endgültig nicht mehr stattfinden.

Coronavirus in NRW: Großkonzert mit Sarah Connor in Düsseldorf abgesagt

Die Neuigkeiten teilte eine Sprecherin des Veranstalters Marek Lieberberg am Mittwoch (7. Oktober) mit. „Die Voraussetzungen dafür sind einfach nicht gegeben“, sagte sie. Es gebe einen Anstieg der Corona-Infektionszahlen, außerdem sei es aufgrund der niedrigen Temperaturen nicht mehr möglich wie geplant das Dach in der Düsseldorfer Fußballarena während der Show offenzulassen.

Künstler wie Sarah Connor oder Bryan Adams werden nun 2020 doch nicht mehr in Düsseldorf auftreten.

Außerdem sei fraglich, ob man die Künstler in der geplanten Konstellation wieder zusammenbringen könne. „Deswegen haben wir gesagt: Wir planen nicht mehr für dieses Jahr.“ Zuvor hatte die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ darüber berichtet.

Update, Mittwoch (7. Oktober), 11.15 Uhr: NRW - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW nimmt weiter deutlich zu. Wie das Landeszentrum Gesundheit heute vermeldet hat, liegt der landesweite Durchschnitt in NRW derzeit bei 25,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - so viele wie zuletzt Mitte April.

Coronavirus in NRW: Hagen kratzt an kritischem Neuinfektions-Schwellenwert

Bundesweit trauriger Spitzenreiter bleibt die NRW-Stadt Hamm mit einem derzeitigen Inzidenzwert von 94,9. Auch Remscheid hat den Inzidenzwert von 50 bereits geknackt. Knapp unter 50 liegen indes die Städte Hagen und Solingen mit 47,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen.

In 10 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten im Land ist die Vorwarnstufe von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erreicht worden. Dazu zählen unter anderem Duisburg, Gelsenkirchen, Essen und Köln. Ab diesem Wert gelten in NRW bereits Einschränkungen etwa für private Feiern, Fußball-Bundesligaspiele müssen ohne Zuschauer stattfinden.

Update, Mittwoch (7. Oktober), 9.35 Uhr: NRW - Die Stadt Herne hat die neusten Entwicklungen in der Corona-Pandemie bekannt gegeben: In der Stadt haben sich bisher 595 Personen mit dem Coronavirus infiziert, also fünf Personen mehr als am gestrigen Dienstag (6. September). Aktuell sind also 60 Personen infiziert, von denen sich vier Personen im Krankenhaus befinden.

Coronavirus in NRW: Maskenpflicht an Schulen in Gladbeck wieder eingeführt

Update, Mittwoch (7. Oktober), 9 Uhr: NRW - In Gladbeck (NRW) gilt ab dem heutigen Mittwoch an allen weiterführenden Schulen wieder eine allgemeine Maskenpflicht im Unterricht und auf dem Schulgelände. Die Maßnahme soll vorerst bis zum 31. Oktober andauern. Die Stadt Gladbeck hofft so, die hohen Corona-Infektionszahlen an den Schulen eindämmen zu können.

Update, Mittwoch (7. Oktober), 6.30 Uhr: NRW - Der Herbst ist da und auch der Winter rückt immer näher – und mit ihm die von vielen langersehnte Weihnachtszeit. Doch im Corona-Jahr 2020 ist vieles anders, auch das Weihnachtsfest wird sich wahrscheinlich von den vergangenen Jahren unterscheiden.

Coronavirus in NRW: Drosten für Quarantäne vor Weihnachten

Darf man dieses Jahr an Weihnachten überhaupt seine Familie und vor allem die Großeltern besuchen? Virologe Christian Drosten empfiehlt dafür zum Schutz älterer Verwandter eine freiwillige „Vorquarantäne“. Menschen sollten demnach optimalerweise eine Woche vor dem Familienbesuch mit den Großeltern „soziale Kontakte so gut es geht vermeiden“, wie der Berliner Forscher „Zeit Online“ sagte.

Der Berliner Virologe hat zum Schutz von älteren Verwandten eine freiwillige „Vorquarantäne“ vor Weihnachten vorgeschlagen.jpg

Update, Dienstag (6. Oktober), 22.01 Uhr: Das Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Türkei am Mittwoch in Köln kann nur vor maximal 300 Zuschauern stattfinden. Das teilte die Stadt Köln am Dienstag mit.

Update, Dienstag (6. Oktober), 21.40 Uhr: Die Herbstferien stehen vor der Tür und die Coronazahlen steigen. Welche Auswirkungen das auf einen Urlaub innerhalb Deutschlands hat, lest ihr hier*.

Update, Dienstag (6. Oktober), 20.44 Uhr: Der Herbst ist da, die Situation um das Coronavirus spitzt sich in NRW so langsam zu*. In Städten wie Dortmund ist die Lage problematisch, sagen Experten.

Update, Dienstag (6. Oktober), 19.26 Uhr: Die Online-Plattform Twitter hat eine Kurzbotschaft von US-Präsident Donald Trump zur Gefährlichkeit des Coronavirus als irreführend eingestuft und hinter einem Warnhinweis versteckt. „Dieser Tweet hat die Twitter-Regeln über die Verbreitung irreführender und potenziell schädlicher Informationen zu Covid-19 verletzt“, hieß es am Dienstag in dem Warnhinweis. Mit einem Klick können Nutzer den Tweet des Präsidenten aber lesen.

Coronavirus: Twitter versieht Corona-Tweet von Donald Trump mit Warnhinweis

Der selbst mit dem Coronavirus infizierte Trump hatte am Morgen erneut die Corona-Pandemie mit der gewöhnlichen Grippe verglichen. „Die Grippesaison beginnt!“ schrieb der am Vorabend aus dem Krankenhaus entlassene Präsident. Jedes Jahr würden trotz der verfügbaren Impfungen viele Menschen - „manchmal mehr als 100.000“ - an einer Grippe sterben. 

„Machen wir deswegen unser Land zu?“ fragte der Präsident. „Nein, wir haben gelernt mit der Grippe zu leben, so wie wir jetzt lernen, mit Covid zu leben, das in den meisten Bevölkerungsgruppen viel weniger tödlich ist!!!“

US-Präsident Donald Trump hat die Corona-Pandemie einmal mehr mit der gewöhnlichen Grippe verglichen.

Update, Dienstag (6. Oktober), 18.26 Uhr: Das Klinikum Dortmund bietet ab Montag (12. Oktober) eine neue Corona-Testmöglichkeit am Klinikum Dortmund Mitte. Hier kann sich fortan jeder auf SARS-CoV-2 testen lassen, Gründe müssen nicht angegeben werden. Zuvor muss online ein Termin reserviert werden. Außerdem müssen die Kosten in Höhe von 60 Euro übernommen werden.

Coronavirus in NRW: Klinikum Dortmund schafft neue Corona-Testmöglichkeit

„Wir haben in den vergangenen Wochen viele Anfragen von Privatpersonen erhalten, die sich auf Selbstkosten testen lassen möchten. Deshalb wollen wir auf diese Weise ein Angebot schaffen“, sagt Lisa Cathrin Müller, stellvertretende Leitung der Unternehmenskommunikation.

Update, Dienstag (6. Oktober), 16.57 Uhr: Wie schon am Montag meldet die Stadt Bochum auch am heutigen Dienstag einen Rückgang der aktuellen Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Insgesamt ist die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um zwölf auf 1.397 gestiegen.

Coronavirus in NRW: Bochum meldet erneut mehr Neu-Genesene als Neuinfektionen

Gleichzeitig gelten 15 Personen mehr als noch am Vortag als genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle bleibt unverändert bei 28. Somit sind aktuell noch 126 Personen infiziert - drei weniger als am Montag. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt weiterhin 22,6.

Update, Dienstag (6. Oktober), 16.34 Uhr: Soeben hat auch die Stadt Dortmund die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Insgesamt zählt die BVB-Stadt am heutigen Dienstag 2.207 positive Testergebnisse - ein Plus von 29 im Vergleich zum Vortag. Zwei von ihnen sind Reiserückkehrer.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 29 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Die Zahl der Genesenen ist im gleichen Zeitraum um 21 auf insgesamt 1.900 gestiegen. Derzeit sind in Dortmund 286 Menschen infiziert. Von ihnen werden zurzeit zwölf Patienten stationär behandelt, darunter einer intensivmedizinisch ohne Beatmung.

In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Update, Dienstag (6. Oktober), 14.41 Uhr: Die Stadt Essen hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Dienstag zählt die Ruhrmetropole insgesamt 2.236 positive Testergebnisse - 15 mehr als noch am Vortag.

Coronavirus in NRW: Essen meldet zahlreiche neue Genesungen

Derweil ist die Zahl der Genesenen in Essen im Vergleich zum Vortag um 41 auf insgesamt 1.958 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 49, sodass die Zahl der aktuellen Erkrankungen deutlich auf 229 absinkt.

Update, Dienstag (6. Oktober), 14.30 Uhr: NRW - Das Testspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Türkei, welches am morgigen Mittwochabend (7. Oktober) in Köln stattfindet, wird nun laut eines Berichts des WDR doch zum Geisterspiel.

Coronavirus in NRW: Wegen hoher Infektionsrate in Köln - Länderspiel findet ohne Zuschauer statt

In Köln haben sich in den vergangenen sieben Tagen 38,6 Personen je 100.000 Einwohner mit Covid-19 infiziert. Damit wurde in der Stadt am Rhein der erste kritische Wert von 35 Neuinfektionen überschritten und die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) angestrebten 9.200 Zuschauer dürfen nicht ins Kölner Stadion.

Update, Dienstag (6. Oktober), 13 Uhr: NRW - Keine guten Nachrichten aus dem Kreis Unna: Auch der Landkreis am Rande des Ruhrgebiets hat die erste kritische Schwelle des Sieben-Tage-Inzidenz-Werts überschritten.

Coronavirus in NRW: Kreis Unna überschreitet ersten kritischen Wert

Wie der Landkreis am Dienstag (6. Oktober) in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, gab es im Kreis Unna nach eigenen Berechnungen 36,48 Fälle auf 100.000 Einwohner (Stand 6. Oktober, 12 Uhr). Nun muss der Kreis weitere konkrete Schutzmaßnahmen umsetzen. Diese sollen am Nachmittag bekannt gegeben werden.

Update, Dienstag (6. Oktober), 10.30 Uhr: NRW - Die Stadt Herne hat neue Corona-Zahlen bekannt gegeben: In der Stadt im Ruhrgebiet wurde bisher bei 590 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen. Aktuell sind noch 55 Personen, von denen sich zwei im Krankenhaus befinden, akut infiziert. 

Update, Dienstag (6. Oktober), 10.15 Uhr: NRW - Die Stadt Wuppertal hat nach dem Überschreiten der ersten Infektions-Kennzahl von 35 erste Konsequenzen gezogen: Vorerst wurden alle Martinsumzüge, die in der Regel um den 11. November stattfinden, abgesagt.

Coronavirus in NRW: Wuppertal überschreitet erste Infektions-Kennzahl – Martinszüge abgesagt

Auch private Feiern, Hochzeiten und Beerdigungen sind auf 50 Teilnehmer begrenzt. Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen müssen außerdem am Platz wieder Maske tragen. Am heutigen Dienstag (6. Oktober) liegt der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert in Wuppertal laut RKI bei 42,6.

Für die Martinsumzüge gibt es aber noch Hoffnung: Die in Kraft getretene Allgemeinverfügung gilt nur bis der Inzidenzwert fünf Tage lang unter 35 liegt.

In Wuppertal wurden aufgrund der Überschreitung des ersten kritischen Inzidenz-Werts Martinszüge abgesagt.jpg

Update, Dienstag (6. Oktober), 9.55 Uhr: NRW - In Bochum soll am Wochenende eine Party mit 136 Menschen stattfgefunden haben. Die Feier war als Geburtstagsfest getarnt, soll sich dann jedoch als illegale Corona-Party entpuppt haben. Was den Veranstaltern droht, ist heftig.

In Bochum soll eine illegale Party stattgefunden haben. Getarnt sei sie als Geburtstagsfeier gewesen.jpg

Update, Dienstag (6. Oktober), 9.15 Uhr: NRW - Anders als in anderen Bundesländern, müssen sich in Nordrhein-Westfalen Einreisende aus einem inländischen Corona-Risikogebiet nicht in Quarantäne begeben. 

Coronavirus in NRW: Neue Regelungen für Einreisende aus inländischen Risikogebieten

„Städte oder Kreise innerhalb Deutschlands, die hohe Inzidenzen aufweisen werden als ‚besonders betroffene Gebiete‘ kategorisiert. Diese Kategorisierung bedeutet primär keine Einschränkungen für Reisende aus oder in diese Städte/Regionen“, sagte eine Sprecherin des NRW-Gesundheitsministeriums der Rheinischen Post und der Deutschen Presse-Agentur.

In anderen Bundesländern sieht die Situation hingegen anders aus: In Schleswig-Holstein beispielsweise müssen sich Einreisende aus Risikogebieten beim örtlichen Gesundheitsamt melden und für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Auch das Bundesland Rheinland-Pfalz hat Quarantäne-Bestimmungen für Einreisende aus deutschen Risikogebieten erlassen.

Coronavirus in NRW: Politik kritisiert uneinheitliche Quarantäne-Regeln in Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist aktuell die Städte Hamm und Remscheid in Nordrhein-Westfalen sowie den Landkreis Vechta in Niedersachsen als deutsche Risikogebiete aus. Außerdem die Berliner Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Neukölln und Tempelhof-Schöneberg. Während Rheinland-Pfalz etwa bei seiner Quarantäne-Vorschrift komplett der RKI-Liste folgt, gilt in Schleswig-Holstein der Landkreis Vechta beispielsweise nicht als Risikogebiet.

Einreisende aus bestimmten Berliner Bezirken müssen in einigen deutschen Bundesländern in Quarantäne.jpg

Die bundesweit uneinheitlichen Regeln für innerdeutsche Reisen aus Risikogebieten sorgen laut tagesschau in der Politik parteiübergreifend für Kopfschütteln. Sie seien ein falsches Signal und ein „Rückfall in die Kleinstaaterei“.

Coronavirus in NRW: Veröffentlichung des neuen James-Bond-Films wird verlegt

Update, Dienstag (6. Oktober), 7.25 Uhr: NRW - Schlechte Nachrichten für Kino- und Film-Fans: Aufgrund der Coronavirus-Pandemie wird nicht nur die Veröffentlichung des langersehnten, neuen James-Bond-Films „Keine Zeit zu sterben“ verschoben, sondern auch die Großproduktion „Dune“.

Statt Mitte Dezember soll die Neuverfilmung der Science-Fiction-Saga erst im Oktober 2021 in die Kinos kommen. Das wurde am Montag auf dem Twitter-Account des Films bekannt gegeben.

Update, Dienstag (6. Oktober), 6.20 Uhr: NRW - Für Rückkehrer aus Risikogebieten im Ausland soll die obligatorische Quarantäne bald kürzer ausfallen. Ab dem 15. Oktober müssen Einreisende nur noch zehn Tage anstatt wie bisher für 14 Tage in Quarantäne. Das teilte der Regierungssprecher Steffen Seibert am gestrigen Montag (5. Oktober) mit.

Coronavirus in NRW: Künftig kürzere Quarantäne für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten

Die Quarantäne könne hingegen frühzeitig beendet werden, wenn frühestens fünf Tage nach Rückkehr ein negativer Corona-Test vorgewiesen werden kann. Das geht auch aus einem Bund-Länder-Beschluss Ende August hervor.

Reise-Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten müssen künftig in Deutschland nicht mehr 14 Tage in Quarantäne.

Update, Montag (5. Oktober), 20.04 Uhr: Wegen der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) hat Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen im Bundestag angeordnet. Die Maskenpflicht gelte ab Dienstag, teilte die Bundestagsverwaltung am Montag in Berlin mit.

Coronavirus: Maskenpflicht im Bundestag

Schäuble habe sich zu der Anordnung entschieden, „weil die Entwicklung der SARS-CoV-2-Pandemie weiterhin sehr ernst zu nehmen“ sei. Die Maskenpflicht gelte für alle Räume „einschließlich des Plenarsaals, der Sitzungssäle und Besprechungsräume“.

Bislang galt im Bundestag nur eine „dringende Empfehlung“ zum Maskentragen.

Update, Montag (5. Oktober), 18.48 Uhr: BVB-Star Jadon Sancho hat in England auf einer Party gegen Coronavirus-Regeln verstoßen*. Nach einer Entscheidung der FA meldete er sich nun selbst.

Update, Montag (5. Oktober), 17.07 Uhr: Neue Zahlen gibt es auch von der Stadt Bochum. Am heutigen Montag zählt die Stadt 1.385 Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) - genauso viele wie am Vortag. Die Zahl der Genesenen ist um neun auf insgesamt 1.228 gestiegen.

Corona in NRW: Keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) in Bochum

Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 28. Somit sind aktuell 129 Personen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz in Bochum ist im Vergleich zum Vortag um 1,6 auf 22,6 gesunken.

Update, Montag (5. Oktober), 16.50 Uhr: Soeben hat die Stadt Dortmund die tagesaktuellen Fallzahlen für das Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Montag zählt die Stadt 17 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie liegen somit insgesamt 2.178 positive Testergebnisse vor.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 17 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

1.879 Personen gelten mittlerweile wieder als genesen. 14 Personen sind im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, sieben weitere infizierte Personen verstarben aufgrund anderer Ursachen. Aktuell sind somit in Dortmund 278 Personen infiziert. Von ihnen werden zwölf stationär behandelt, allerdings niemand intensivmedizinisch.

Aufgrund des positiven Testergebnisses bei einem Kind aus der Kita Wirbelwind an der Stadtkrone Ost sind dort 62 Kinder sowie sechs Erzieher bis Mitte Oktober in Quarantäne. Außerdem befinden sich an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Schüren zwei Klassen und vier Lehrkräfte in Quarantäne.

Update, Montag (5. Oktober), 16.44 Uhr: Die Stadt Herne zählt am heutigen Montag insgesamt 580 Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) - 14 mehr als vor dem Wochenende. Aktuell sind 47 Personen infiziert. 526 Personen gelten wieder als genesen, sieben sind seit Beginn der Pandemie an Covid-19 gestorben.

Coronavirus in NRW: Corona-Fälle in zwei Schulen in Herne

In mehreren Einrichtungen in der Stadt gibt es neue positive Corona-Fälle. Neben der Pflegeeinrichtung Protea Care und dem Marienhospital sind auch zwei Herner Schulen betroffen. In der Gesamtschule Mont-Cenis ist eine Klasse unter Quarantäne gesetzt worden und im Gymnasium Eickel ein Kurs, der gemeinsam mit dem Gymnasium Wanne durchgeführt wird.

Update, Montag (5. Okotber), 16.34 Uhr: Aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen hat die Stadt Essen Maßnahmen beschlossen, die ab Montag (12. Oktober) in Kraft treten sollen und zunächst für drei Wochen gelten. Danach werden ab kommenden Montag private Veranstaltungen im öffentlichen Raum auf eine Personenanzahl von 50 begrenzt.

Coronavirus in NRW: Stadt Essen reagiert auf steigende Corona-Infektionszahlen

Darüber hinaus gilt eine Anzeigepflicht ab einer Personenanzahl von 25 beim städtischen Ordnungsamt. Diese muss drei Tage vor der Veranstaltung erfolgen, außerdem muss eine verantwortliche Person genannt werden, die eine Kontaktliste anfertigt.

Sollte die 7-Tage-Inzidenz innerhalb der drei Wochen den zweiten kritischen Wert von 50 erreichen, gelten die Regelungen der Coronaschutzverordnung, die eine Reduzierung der Personenanzahl bei privaten Veranstaltungen auf 25 vorsieht. Den Entschluss hat die Stadt am Nachmittag in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Update, Montag (5. Oktober), 15.46 Uhr: Die Stadt Essen meldet am heutigen Montag insgesamt 2.221 Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) - ein Plus von 17 im Vergleich zum Vortag. Aktuell sind in der Ruhrmetropole somit 255 Personen erkrankt.

Coronavirus in Essen: 17 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 - kritischer Wert überschritten

Der wichtige Inzidenzwert liegt in Essen aktuell bei 39,4 und somit über der ersten kritischen Grenze von 35. Sobald Entscheidungen vorliegen, will die Stadt umgehend über die damit einhergehenden Einschränkungen berichten. Über aktuelle Fälle an Schulen und weiteren Einrichtungen informiert die Stadt hier.

Update, Montag (5. Oktober), 13.16 Uhr: Der Reiseveranstalter Schauinsland aus Duisburg hat durch die Corona-Pandemie fast zwei Drittel seines Umsatzes verloren. Im demnächst endenden Geschäftsjahr 2019/20 (31. Oktober) sei der Umsatz um 63 Prozent auf 511 Millionen Euro zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Montag auf der Basis vorläufiger Ergebnisse mit.

Corona-Auswirkungen auf Reiseveranstalter: Schauinsland mit Einbußen

Die Zahl der Kunden sei gleichzeitig um 68 Prozent auf 529 000 gesunken. Schauinsland-Reisen stecke aber „die Belastungen und Folgen der Corona-Pandemie überdurchschnittlich gut weg.“ Im Geschäftsjahr 2018/19 hatte Schauinsland mit 1,64 Millionen Reiseteilnehmern 1,37 Milliarden Euro umgesetzt.

Eine Prognose für das Geschäftsjahr 2020/21 gibt das Unternehmen nicht ab. Besonders herausfordernd werde das Wintergeschäft. Beliebte Fernziele wie die Dominikanische Republik, Thailand oder die Malediven können noch immer nicht angesteuert werden, und auch für Ziele auf der Mittelstrecke wie die Kanaren oder Ägypten bestünden noch Reisewarnungen

Die Malediven sind ein beliebtes Fernreiseziel. Derzeit darf es wegen der Corona-Pandemie jedoch nicht angeflogen werden.

Urlaub in Zeiten von Corona: Schon viele Buchungen für 2021

Die Buchungen für den Sommer 2021 lägen derzeit im Plus. Diese positive Entwicklung sei jedoch auf eine Vielzahl an Umbuchungen zurückzuführen und nicht primär auf sehr frühe Vorausbuchungen . Schauinsland-Geschäftsführer Gerald Kassner forderte von der Politik «mehr Augenmaß» bei Reisewarnungen. Bei einer solchen Entscheidung dürften nicht „pauschal ganze Inselgruppen über einen Kamm“ geschert werden.

Update, Montag (5. Oktober), 11.24 Uhr: Auch in Essen hat der wichtige Sieben-Tage-Wert am Wochenende die 35er-Schwelle überschritten. Wie die Stadt mitteilte, wurden vom 27. September bis einschließlich 3. Oktober 38,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert. Damit greift die landesweit gültige sogenannte Corona-Bremse

Coronavirus in NRW: Sieben-Tage-Wert in Essen liegt auch über 35

Sie sieht vor, dass bei einer Wocheninzidenz von mehr als 35 an privaten Feiern außerhalb einer Wohnung nur noch höchstens 50 Personen teilnehmen dürfen - anstatt 150. Außerdem müssen die betroffenen Kommunen weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens mit übergeordneten Behörden abstimmen.

Das RKI hatte am Montagmorgen aufgrund unterschiedlicher Meldezeiten für Essen noch einen Wochenwert von 24,9 ausgewiesen.

Update, Montag (5. Oktober), 10.30 Uhr: In Solingen (NRW) ist die erste wichtige Kennzahl bei Corona-Infektionen überschritten worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Montag bei 39,5. Ab der Zahl 35 müssen die Kommunen erste Maßnahmen einleiten. Welche das in Solingen sind, blieb zunächst offen. Am Freitag hatte die Stadt selbst noch die Zahl 25,2 gemeldet.

Steigende Corona-Infektionen in NRW: Hohe Werte in Köln und Duisburg

Auch Köln (38,8), Leverkusen (38,5) und Duisburg (41,3) lagen am Montag laut RKI-Statistik weiter oberhalb der 35er-Grenze. In Remscheid (61,3) und Hamm (88,2) lag die Kennzahl weiter jenseits der zweiten wichtigen Stufe von 50. In beiden Städten gelten bereits seit längerem strengere Vorgaben unter anderem für private Feiern.

Update, Montag (5. Oktober), 7.28 Uhr: Das NRW-Schulministerium befürchtet, dass Lehrer nach dem Ende der Herbstferien nicht zum Unterricht erscheinen könnten, weil sie nach ihrem Urlaub noch in Quarantäne sind. Für solche Fälle werden harte Konsequenzen angedroht.

Herbstferien in NRW: Lehrer müssen Quarantäne rechtzeitig abschließen

Lehrer müssen bei einer Urlaubsreise in ein Corona-Risikogebiet die danach fällige Quarantäne bis Ende der Herbstferien abgeschlossen haben. Darauf hat das NRW-Schulministerium hingewiesen. „Private Reisen können zwar (...) nicht untersagt werden, allerdings können bei der Rückkehr aus einem Risikogebiet dienst- oder arbeitsrechtliche Konsequenzen (...) in Betracht kommen“, heißt es in einem Schreiben des Ministeriums an die Bezirksregierungen.

Bei unentschuldigtem Fernbleiben vom Dienst könnten auch Bezüge gestrichen werden, mahnt das Ministerium. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Thomas Kutschaty, kritisierte das Ministerium dafür. „Das ist auf keinen Fall der richtige Weg“, so Kutschaty am Sonntag (4. Oktober) in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.

Herbstferien in NRW: Schüler haben bei einer Quarantäne nichts zu befürchten

Es zeige aber auch, welche Wertschätzung diese Landesregierung den Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen entgegenbringt. Mit Drohungen werde man die Lehrer kaum motivieren. „Das ist schädlich, das sollte man nicht tun“, so der Politiker weiter.

Schüler, die über das Ferienende hinaus in Quarantäne bleiben, müssen nicht befürchten, dass ihnen dies als Schwänzen angerechnet wird. Das Urlaubsverhalten sei hier dem privaten Lebensbereich zuzurechnen, so das Ministerium.

Coronavirus in NRW: Sechs weitere positive Tests in Dortmund

Wenn eine Schule Zweifel hat, ob ein bestimmter Schüler wirklich deshalb dem Unterricht fernbleibt, weil er in Quarantäne ist, kann die Schule von den Eltern einen Nachweis für die Reise in das Risikogebiet verlangen. Die Quarantänepflicht entfällt wie stets durch den Nachweis eines negativen Testergebnisses. Die Herbstferien in NRW beginnen am 12. Oktober.

Update, Sonntag (4. Oktober), 17.10 Uhr: Wie die Stadt mitteilt sind heute in Dortmund sechs positive Testergebnisse hinzugekommen. Demnach verteilen die Zahlen sich in Dortmund wie folgt:

  • 2.161 Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet
  • 1.866 Menschen gelten in Dortmund als genesen
  • 13 Menschen wurden in Dortmund aktuell stationär behandelt, keiner davon intensivmedizinisch
  • 14 Personen sind in Dortmund an der Ursache Coronavirus verstorben

Coronavirus in NRW: Der DFB will Freikarten an Fußballfans verschenken

Update, Sonntag (4. Oktober), 16.18 Uhr: Der Deutsche Fußball-Bund will beim nächstmöglichen Heimspiel der Nationalmannschaft mit Zuschauern ausschließlich Freikarten verteilen. Diese sollen an Menschen gehen, die sich „in der Corona-Pandemie für andere eingesetzt“ haben. Das teilte der DFB am Sonntag mit. Ob die Aktion beim Testspiel gegen die Türkei am Mittwoch in Köln umgesetzt wird, hängt davon ab, ob die Gesundheitsbehörden der Stadt für die Partie Fans zulassen.

Coronavirus in NRW: DFB will sich mit Freikarten bei Fans bedanken

„Mit einer Freikartenaktion, die es so noch nie beim DFB gab, wollen wir allen, die während der Pandemie auf vieles verzichten müssen, einige Stunden Freude und Abwechslung durch den Fußball bereiten und Danke sagen“, wurde DFB-Präsident Fritz Keller in einer Mitteilung zitiert. Um Karten können sich alle Fans unter den bekannten Vorbehalten von Montag, 12.00 Uhr, an im DFB-Ticketshop online bewerben.
Der DFB plant für das Spiel mit 9200 Zuschauern und damit mit einer 20-Prozent-Auslastung der Arena. Beim Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach (1:3) am Samstag durften nur 300 Fans ins Stadion. Das erste Kölner Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim (2:3) fand vor zwei Wochen wegen zu hoher Infektionszahlen ohne Zuschauer statt.

Coronavirus: Über 500 Neuinfektionen alleine in NRW

Sollten auch am Mittwoch keine Fans zugelassen sein, soll die Aktion des DFB entweder am 13. Oktober im Nations-League-Spiel gegen die Schweiz ebenfalls in Köln oder bei einem der weiteren Heimspiele in diesem Jahr am 11. November gegen Tschechien oder 14. November gegen die Ukraine jeweils in Leipzig nachgeholt werden.

Erstmeldung, Sonntag (4. Oktober), 13.03 Uhr: Seit gestern (3. Oktober) gibt es in Deutschland 2.279 neue Corona-Fälle, das teilt das Robert Koch-Institut auf seiner Homepage mit. Demnach wurden allein in NRW innerhalb eines Tages 518 neue Infektionen registriert. Alle Informationen zum Coronavirus in NRW der vergangenen Tage gibt es hier*. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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