Aktuelles zur Coronavirus-Pandemie

Corona in NRW im Live-Ticker: zahlreiche Neuinfektionen in vielen Städten +++ schlimme Konsequenzen für Fußballfans

Corona in NRW im Live-Ticker. Aktuelle Zahlen und News zum Coronavirus sowie Neuinfektionen in Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum und dem Ruhrgebiet.

  • Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2)* prägt das Leben in NRW und dem Ruhrgebiet weiterhin.
  • Im Live-Ticker informiert RUHR24.de* über alle Entwicklungen, Zahlen und Regeln.
  • Besonders die Maskenpflicht ist umstritten – alle Corona-News aktuell in der Übersicht.


Update, Sonntag (20. September), 16.59 Uhr: Gelsenkirchen liegt bei den Corona-Fallzahlen weiterhin an der Spitze der großen Städte in NRW. Das RKI hat den Sieben-Tages-Inzidenz heute erneut mit 44,1 angegeben, eine Woche zuvor waren es noch 10,7, wie rtl.de berichtet. Am Montag soll entschieden werden, ob und inwierfern in der Stadt deshalb die Anti-Corona-Maßnahmen, insbesondere bei privaten Feiern, verschärft werden.

Coronavirus in NRW: Morgen soll über Beschränkungen in Gelsenkirchen beschlossen werden

Update, Sonntag (20. September), 15.45 Uhr: Die deutschen Krankenhäuser halten einem Bericht zufolge trotz steigender Infektionszahlen immer weniger Betten auf ihren Intensivstationen für Corona-Patienten frei. So hält Baden-Württemberg statt 35 Prozent nur noch zehn Prozent der Intensivbetten bereit, lediglich Rheinland-Pfalz bleibt bei einem Anteil von 20 Prozent, wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) berichtete.

Update, Sonntag (20. September), 12.16 Uhr: In mehreren Städten von NRW ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus am Wochenende erneut gestiegen. Neben Gelsenkirchen und Köln zählen dazu auch zwei weitere Orte.

So soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hamm und in Remscheid die sogenannte Vorwarnstufe überschritten worden sein. Das bedeutet für die Einwohner, dass es dort erneut Einschränkungen im alltäglichen Leben geben könnte.

Coronavirus erneut im Anmarsch: Enttäuschung für viele Fußballfans aus NRW

Einen Rückschlag erleben außerdem aktuell zahlreiche Fußballfans aus NRW. Während der BVB am Samstagabend (19. September) immerhin wieder 9.300 eigene Fans im Signal Iduna Park begrüßen durfte, sieht es für andere Vereine düster aus.

So musste der 1. FC Köln vor leeren Rängen spielen, da die Zahl der Neuinfektionen dort zu stark angestiegen ist. Diese Maßnahme droht nun auch dem BVB-Rivalen Schalke 04. Denn aktuell gilt auch Gelsenkirchen als einer der Corona-Hotspots in NRW.

Coronavirus in NRW: große Demo mit tausenden Teilnehmern soll heute starten

Update, Sonntag (20. September), 10.12 Uhr: Mit den bislang vorgegebenen Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus sind viele Bürger in NRW nicht einverstanden. Daher wollen sie heute in Düsseldorf dagegen demonstrieren, wie der WDR schreibt. Die Initiative Querdenker 711 soll der Organisator der Demo sein. Insgesamt sollen etwa 10.000 Teilnehmer erwartet werden. 

Um diese Demonstration in Zeiten von Corona möglich zu machen, beruft sich die Initiative "auf den Schutz des Grundgesetzes und des Versammlungsrechts", wie es beim WDR heißt. Während des Protestes müssen die Teilnehmer nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) keinen Mundschutz tragen, dafür aber Abstand halten. Zudem soll es eine Gegendemo von "Düsseldorf stellt sich quer" geben.

Coronavirus in NRW: So lief das erste BVB-Heimspiel der Saison mit Fans in Dortmund

Update, Sonntag (20. September), 9.51 Uhr: Nach dem ersten Bundesliga-Spiel des BVB in der neuen Saison zieht die Polizei Dortmund ein überraschendes Fazit. Bei dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach sollen sich die 9.300 Fans der Dortmunder an die vorgegebenen Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus gehalten haben. Demnach sollen die Zuschauer vor Ort vorbildlich ihre Atemschutzmasken getragen und sich an die Abstände gehalten haben. 

Daher sei es "noch nie so ruhig" bei einem Heimspiel von Borussia Dortmund gewesen, wie der WDR die Polizei zitiert. Um ein Gedränge am Eingang des Signal Iduna Parks zu vermeiden, wurden die Fans zu unterschiedlichen Zeiten ins Stadion gelassen. Gästefans der Gladbacher seien nicht zugelassen gewesen.

Update, Samstag (19. September), 18.38 Uhr: Die Corona-Zahlen in NRW steigen weiter an. Und auch in Dortmund gab es am Samstag wieder höhere Infektionszahlen. Laut den Angaben der Stadt seien erneut 28 weitere positive Testergebnisse dazu gekommen.

Coronavirus in NRW: Neuinfektionen in Dortmund minimal gestiegen

"Unter den neuen Infektionsfällen stehen 15 Personen in ganz unterschiedlichen familiären Zusammenhängen", heißt es vonseiten der Stadt. Die übrigen 13 Infektionsfälle seien voneinander unabhängige Einzelfälle. Reiserückkehrende ausRisikogebieten waren nicht unter den neuen Corona-Infizierten.

Mit diesem Update liegen damit seit dem ersten Auftreten der Erkrankung insgesamt 1876 positive Tests vor. 1704 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Update, Samstag (19. September) 16.06 Uhr: Angesichts eines steigenden Inzidenz-Wertes hat die Stadt Gelsenkirchen Planungen bezüglich erneuter Beschränkungen vorgestellt, die greifen sollen, wenn der Wert die von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen übersteigt. 

So sollen etwa die Gäste bei privaten Feiern von aktuell 150 auf 50 reduziert werden. Für gewerbliche Feste muss der Veranstalter zudem eine Liste mit den Daten der voraussichtlichen Teilnehmenden vorlegen.

Coronavirus in NRW: Stadt Gelsenkirchen bereits sich auf erneute Beschränkungen vor

"Wir haben in den vergangenen Tagen feststellen müssen, dass vor allem größere private Feiern in Gelsenkirchen zu einer Verbreitung des Coronavirus beigetragen haben", so Krisenstabsleiterin Karin Welge. Am heutigen Samstag ist vom Robert-Koch-Institut ein Inzidenz-Wert von 44,1 für Gelsenkirchen kommuniziert worden. "Das sind Zahlen, die Besorgnis erregend sind und die wir ernst nehmen, angesichts derer wir aber auch nicht in Panik verfallen müssen. Sondern wir müssen jetzt das tun, was wir als Stadt tun können."

Update, Samstag (19. September) 12.05 Uhr: Nach der Absage von klassischen Karnevalssitzungen und -Zügen in NRW wollen die Narren ihr Fest während der Corona-Pandemie auf neue Art feiern. "Die Absage bezieht sich auf die Formate, wie wir sie kennen", sagte der oberste Kölner Karnevalist Christoph Kuckelkorn am Samstag. "Ab jetzt planen wir völlig anders, völlig neu."

Coronavirus in NRW: Karneval 2021 in neuem Gewand

Der Karneval, so wie man ihn kenne, sei dieses Mal nicht möglich. Mit dem Karneval sei es aber wie mit Weihnachten: "Weihnachten findet statt - auch wenn kein Weihnachtsmarkt stattfindet." Es gehe jetzt darum, "kreativ zu werden", so Kuckelkorn gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).

So soll am 11.11., dem Beginn der Karnevalszeit, sowohl die traditionelle Eröffnungsveranstaltung in Düsseldorf stattfinden als auch die Auftaktfeier in Köln. Diese Feier werde allerdings nicht wie sonst auf dem Heumarkt in der Altstadt mit vielen tausend Zuschauern abgehalten, sondern unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Kölner Wagenbauhalle. Die Show soll im Fernsehen übertragen werden – der Karneval komme also zu den Mensachen nach Hause.

Update, Samstag (19. September) 11.45 Uhr: Die Zahl der Coron a-Neuinfektionen in Gelsenkirchen ist massiv angestiegen und nähert sich der wichtigen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. 

Coronavirus in NRW: Massiver Anstieg der Corona-Fälle in Gelsenkirchen

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz am Samstag in Gelsenkirchen bei 44,1 - eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 10,7. Sollte die wichtige Kennziffer der Corona-Neuansteckungen auf 50 steigen, kündigte die Stadt "einschneidende Einschränkungen" an. Die Stadt Gelsenkirchen hatte bereits am Freitag mitgeteilt, dass größere private Feiern zu einer Verbreitung des Coronavirus beigetragen hätten.

Update, Samstag (19. September) 9.48 Uhr: Am Helmholtz-Gymnasium Essen/Rüttenscheid wurde ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Stadt Essen berichtet. Weitere Maßnahmen an der Schule seien nicht erforderlich, weil entsprechende Hygienemaßnahmen durchgeführt würden.

In Essen wurde ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet.

Update, Freitag (18. September), 21.45 Uhr: Die Jecken weinen. Der Karneval, so wie wir ihn normalerweise kennen, ist abgesagt. Dazu gehören die klassischen Sitzungen und die Rosenmontagszüge

Corona in NRW: Der klassische Karneval ist für 2021 abgesagt

Ganz müssen die Karnevalisten jedoch nicht verzichten. Es soll Veranstaltungen im kleinen Kreis im Rahmen der Corona-Maßnahmen geben. 

Update, Freitag (18.  September), 18.30 Uhr: Der Karneval 2021 soll komplett abgesagt werden. Darüber berichtet der WDR. Angeblich wollen die Chefs der Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen das der Landesregierung NRW vorschlagen. 

Corona in NRW: Karneval vor Absage

Klaus-Ludwig Fess, Präsident Deutscher Karneval (BDK) äußerte sich gegenüber der dpa, dass man eine offizielle Absage begrüßen würde, um Rechtssicherheit zu haben. Hintergrund des Wunsches einer Absage sei angeblich auch die Angst vor einem möglichen Imageverlust. Sollte der Karneval stattfinden, würde man Gefahr laufen, dass einige Jecken sich nicht an die Regeln halten. Dem wolle man damit vorbeugen. 

Update, Freitag (18. September), 17.54 Uhr: Laut einer Umfrage der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) wollen die Lehrer in NRW die Maskenpflicht zurück. Insgesamt würden sich 73 Prozent dafür aussprechen.

Corona in NRW: Lehrer fordern Maskenpflicht in Schulen

Die aktuellen Maßnahmen seien zu lasch. Zudem würden 80 Prozent eine landesweit einheitliche Regel für die Schulen befürworten. Die Umfrage fand zwischen dem 3. und 14. September statt. 

Update, Freitag (18. September), 16.45 Uhr: Auch die Infektonszahlen in Köln steigen. Aus diesem Grund hat Oberbürgermeistern Henriette Reker jetzt empfohlen, einen Mund-Nasen-Schutz auch in der Öffentlichkeit wie in der Fußgängerzone zu tragen. 

Update, Freitag (18. September), 15.30 Uhr: Die steigenden Fallzahlen in Deutschland sorgen aktuell für Verunsicherung. Und auch Virologie Christian Drosten warnt vor einem weiteren Anstieg. Doch was haben die hohen Corona-Zahlen aktuell zu bedeuten und wie ist die Entwicklung zu bewerten?

Update, Freitag (18. September), 15.20 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute 27 neue Corona-Infektionen. Drei Personen würden in einem familiären Zusammenhang stehen. Bei vier Personen handelt es sich um Reiserückkehrer. 20 Infektionsfälle seien unabhängig voneinander zu betrachten. 

Coronavirus in NRW: Zahlen der Corona-Infektionen schießen auch in Dortmund in die Höhe

Im Vergleich zu den vergangenen Tagen sind die Corona-Infektionen in die Höhe geschossen. Am Montag (14. September) hat es zwei, am Dienstag (15. September) sechs, am Mittwoch (16. September) zehn, am Donnerstag (17. September) zwölf neue Fälle gegeben. 

Update, Freitag (18. September), 13 Uhr: Stephan Pusch, Landtag des Kreises Heinsberg, soll am 1. Oktober mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden, heißt es von der Deutschen-Presse-Agentur (dpa). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird den CDU-Politiker für seine Arbeit als Krisenmanager in der Corona-Pandemie ehren.

Der Kreis Heinsberg ist im Februar 2020 nach einer Karnevalsfeier zu dem ersten Hotspot in Deutschland geworden. Der Landrat hatte daraufhin die Schulen und Kitas geschlossen und die Bevölkerung täglich durch Videobotschaften informiert.

Stephan Pusch (CDU) wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz bekommen.

Update, Freitag (18. September), 12.15 Uhr: Das Coronavirus entwickelt sich in Bochum immer mehr zu einem besorgniserregenden Problem. Innerhalb von 24 Stunden gab es 21 neue Infektionen mit dem Virus.

Coronavirus in NRW: Immer mehr Infizierte in Bochum

Der Sieben-Tage-Inzidenz ist somit auf 23,2 gestiegen – die kritische Grenze liegt bei 35 Erkrankungen auf 100.000 Einwohnern. Dann muss über zusätzliche Schutzmaßnahmen gesprochen werden.

Update, Freitag (18. September), 9.30 Uhr: In Herne sind acht Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 500 an. Davon sind 466 Personen wieder gesund.

Aktuell infiziert sind 28 Personen, von denen sich vier zur Behandlung in einem Krankenhaus befinden. Sechs Personen sind gestorben.

Update, Freitag (18. September), 9 Uhr: An der Werner-von-Siemens-Realschule in Gladbeck müssen zwei Schulklassen in Qurantäne. Zwei Brüder aus der achten und zehnten Klasse haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Heute werden weitere Schüler gestetet, die Kontakt mit den Jungen hatten.

Update, Freitag (18. September), 8.15 Uhr: 21 Neuinfektionen hat es gestern in Hamm gegeben. 16 davon sind auf eine Hochzeit zurückzuführen (wir berichteten). Jedoch hat sich das Coronavirus auch auf andere Angehörige ausgebreitet. Zwei Arbeitskollegen einer Besucherin der Hochzeit haben sich ebenfalls mit dem Coronavirus angesteckt.

Corona-Welle in Hamm: Türkische Hochzeit sorgt für viele Neuinfektionen

"Wir haben es hier offensichtlich mit einem Fall zu tun, der bereits gestreut hat, weil wir erst so spät von der Feier erfahren haben. Hochzeiten sind ja nicht meldepflichtig. Mich beunruhigt das sehr. 21 Neuinfizierte ist der mit Abstand größte Anstieg seit mehr als fünf Monaten", so Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann.

Mittlerweile sind über 120 Hochzeitsgäste bekannt, am Donnerstag war noch von 80 Gästen die Rede, wie wa.de berichtet. 32 von ihnen wurden positiv auf das Coronavirus getestet, 39 negativ. 50 Testergebnisse stehen noch aus.

Mittlerweile ist bekannt, dass das türkische Hochzeitspaar aus Hamm kommt – die Feier fand jedoch in Dortmund statt. Weil die meisten der Infizierten Frauen sind, wird nun vermutet, dass sie sich bei einem Henna-Abend angesteckt haben. 

Das könnte jetzt jedoch Folgen für die gesamte Stadt haben. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt derzeit bei 28,5 und somit nahe am Grenzwert von 35. Wenn dieser erreicht ist, muss die Stadt entsprechende Schutzmaßnahmen für seine Bürger einrichten.

Weiterer Fall von Coronavirus an Schule im Kreis Unna

Update, Freitag (18. September), 7.30 Uhr: Am Pestalozzi-Gymnasium in Unna ist ein Schüler aus der Jahrgangsstufe 5 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Elf Lehrkräfte und 30 Mitschüler befinden sich nun in Quarantäne und müssen sich heute noch auf das Virus testen lassen.

Update, Donnerstag (17. September), 20.46 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute 12 weitere positive Corona-Tests. Damit steigt die Zahl der Infektionen mit Covid-19 auf offiziell insgesamt 1.821. Davon gelten 1.662 als genesen. Neun Personen werden im Krankenhaus behandelt, zwei davon liegen auf der Intensivstation.

Coronavirus in NRW: BVB-Spiel in Dortmund kann mit Zuschauern im Stadion stattfinden

Update, Donnerstag (17. September), 17.40 Uhr: Das BVB-Spiel am Samstag (19. September) gegen Mönchengladbach kann mit Zuschauern stattfinden. Das hat die Stadt Dortmund heute bekannt gegeben.

Es ist die Rückkehr der Fans in die Fußballstadien: Am Wochenende spielen die Fußball-Profis in NRW wieder vor Publikum. Auch in Dortmund dürfen sich zum Start der Bundesliga einige wenige Fans auf das erste Live-Spiel seit Monaten freuen.

Denn die Stadt Dortmund hat dem BVB heute grünes Licht für Zuschauer im Stadion des BVB* gegeben. "Das Gesundheitsamt hält aus infektionshygienischer Sicht das vom BVB vorgelegte Konzept für das Spiel auf der Grundlage der seit gestern gültigen CoronaSchutzVerordnung für geeignet", heißt es von der Stadt. Zuvor hatte das NRW-Gesundheitsministerium den Plänen zugestimmt.

Borussia Dortmund rechnet laut Medienberichten mit rund 10.000 Zuschauern. Wer keines der begehrten Tickets für das Spiel bekommen hat, kann die Partie Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach bei uns im Live-Ticker* verfolgen.

Umfrage: Deutsche stehen hinter Corona-Maßnahmen 

Update, Donnerstag (17. September), 12.30 Uhr: In den letzten Monate wurden viele Regelungen und Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus getroffen. Diese wurden landesweit umgesetzt. Laut einer Umfrage steht die Mehrheit der Deutschen hinter den Maßnahmen.

69 Prozent der Befragten halten die Corona-Regeleungen für korrekt, wie aus dem ZDF-Politbarometer vorgeht. Jeder Fünfte wünscht sich sogar noch mehr Maßnahmen.

Dementsprechend negativ fiel die Meinung über die letzten Corona-Demonstrationen aus. 83 Prozent der Befragten empfinden Demonstrationen gegen die Schutzmaßnahmen als nicht gut.

Coronavirus in NRW: Kinos von Corona-Krise schwer getroffen - Infektionen in Herne

Update, Donnerstag (17. September), 11 Uhr: Viele Branchen hatten es in den letzten Monaten wegen der Corona-Krise schwer. Unteranderem auch die Kinobranche. In NRW wurden daher zur Entlastung einige Regelungen gelockert.

In einer Erklärung der Kinobranche fordert die AG Kino-Gilde Deutscher Filmkunsttheater eine Abstandsregelung auf Augenmaß statt die gesetzlich geregelten 1,50 Meter. So sollen künftig bei Vorstellungen nur ein Sitzplatz frei gehalten werden. Die derzeit geltenden Maßnahmen würde einem Berufsverbot gleich kommen, betont die AG.

Update, Donnerstag (17. September), 10.15 Uhr: In Herne sind drei Neuinfektionen gemeldet worden. Damit steigt die Anzahl der positiven Tests auf 492 an. Aktuell Infiziert sind 23 Personen, vier davon befinden sich im Krankenhaus.

Wien wird zum Corona-Risikogebiet – auch Niederlande und Frankreich erwischt es

Update, Donnerstag (17. September), 9.30 Uhr: Erst seit Ende Juni fliegt Ryanair vom Dortmunder Flughafen nach Wien*. Doch damit ist nun wieder Schluss. Grund dafür ist die Einstufung von Wien als Corona-Risikogebiet.

Die Hauptstadt Österreichs meldete zuletzt immer mehr Infektionen, dass die Regierung nun ihre Liste der Risikogebiete aktualisiert hat. Aber auch Nachbarland Niederlande hat es hart getroffen. Viele Teile des Landes gelten nun als Risikogebiet, darunter die Metropolen Amsterdam, Den Haag und Rotterdam

Dazu weitet das Robert-Koch-Institut seine Reisewarnung auch für Frankreich aus. Neu hinzugekommen ist die Region Hauts-de-France und das Überseegebiet La Réunion. Andere Teile Frankreichs und des Überseegebietes sind bereits seit mehreren Wochen als Risikogebiet eingestuft.

Der Stephansdom in Wien ist einer der wichtigsten Touristenattraktionen der Stadt. Doch nun hat die Regierung die österreichische Hauptstadt als Risikogebiet eingestuft.

Update, Donnerstag (17. September), 8.30 Uhr: Die Infektionszahlen in Hamm steigen immer weiter an. Grund dafür ist eine Hochzeit, die über mehrere Tage gefeiert wurde. Zwölf Neuinfektionen wurden gestern (16. September) in der Stadt am Rande des Ruhrgebiets gemeldet.

Viele Corona-Infektionen in Hamm: Schuld ist eine Hochzeitsfeier

Neun von den Zwölf Infizierten sind Gäste auf der Hochzeit gewesen, wiewa.de* berichtet. Sieben andere Hochzeitsgäste wurden bereits in den letzten Tagen positiv getestet. 

Die Stadt Hamm verkündete in einer Pressemitteilung, dass die Infizierten sich auf einer mehrtägigen Hochzeitsfeier befanden, die am Wochenende an verschiedenen Orten in Hamm und Umkreis stattgefunden hat. Das Brautpaar und die meisten der Gäste stammen aus Osteuropa. Aber auch andere Nationen waren auf der Feier vertreten.

Offiziell sollen sich auf der Hochzeit nur 40 Gäste befunden haben. Allerdings wurde diese Zahl nicht eingehalten und so konnte das Gesundheitsamt mittlerweile 80 Gäste ermitteln.  "Wir wissen vielleicht lange nicht von allen, die da waren und in Hamm wohnen. Da kann nochmal ein ganzer Schwung nachkommen. Das ist schon erschreckend", so der Hammer Bürgermeister Hunsteger.

Update, Mittwoch (16. September), 22.05 Uhr: Schock für Urlauber mit dem Ziel Niederlande: Wegen stark gestiegener Corona-Infektionszahlen hat das Robert Koch-Institut (RKI) Teile der Niederlande als Risikogebiet eingestuft.

Coronavirus: Niederlande von RKI teilweise als Risikogebiet eingestuft - Amsterdam und Den Haag betroffen

Das Auswärtige Amt rät deshalb von Reisen in die Provinzen Nordholland und Südholland ab. Betroffen sind damit auch folgende größere Städte in den Niederlanden:

  • Amsterdam
  • Den Haag
  • Rotterdam

Anlass für die Reisewarnung ist, dass diese Regionen in den Niederlanden den Grenzwert von 50 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner überschritten haben.

Für Urlauber hat das drastische Folgen: "Daraus resultiert bei Einreise nach Deutschland ein verpflichtender kostenloser COVID-19-PCR-Test und ggf. eine Quarantäneverpflichtung", heißt es von der Bundesbehörde. Sprich: Wer sich derzeit in Nordholland und Südholland aufhält, muss sich in Deutschland testen lassen und/oder in Quarantäne.

Coronavirus in NRW: Dutzende Schüler und Lehrer nach Corona-Ausbrüchen in Schulen in Quarantäne

Update, Mittwoch (16. September), 18.57 Uhr: NRW – An mehreren Schulen in Gelsenkirchen sind zahlreiche Schüler und Lehrer wegen Corona-Ausbrüchen in Quarantäne geschickt worden.

Die sieben Corona-Fälle an insgesamt vier Schulen sind alle am Dienstag und Mittwoch dieser Woche bekannt geworden. Das teilt die Stadt Gelsenkirchen am Mittwochabend mit. Betroffen sind davon jedoch fast 200 Schüler und Lehrer. Sie müssen vorsichtshalber für 14 Tage in Quarantäne.

Betroffen sind folgende Schulen:

  • Berufskolleg Am Goldberg: Eine Schülerin positiv; 24 Schüler und zwei Lehrer in Quarantäne.
  • Gauß-Gymnasium: Eine Lehrerin positiv; 63 Schüler und ein Lehrerin Quarantäne.
  • Berufskolleg Königsstraße: Drei positive Schüler; 51 Schüler und vier Lehrer in Quarantäne
  • Beckeradschule (Verlässliche Schule): Eine Mitarbeiterin positiv; 49 Kinder und drei Mitarbeiterinnen in Quarantäne.

Damit sind wegen sieben positiver Fälle an Schulen in Gelsenkirchen jetzt weitere fast 200 Personen in Quarantäne. Sie gelten als Kontaktpersonen und werden vom Gesundheitsamt nun auf das Virus getestet.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund - Neuinfektionen auf mäßigem Niveau

Update, Mittwoch (16. September), 16.42 Uhr: Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Dortmund bleiben auf mäßigem Niveau: 10 Menschen in Dortmund haben heute ein positives Testergebnis bekommen.

Sieben Patienten werden derzeit stationär behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Insgesamt haben sich in Dortmund offiziell bislang 1.809 Menschen mit Covid-19 angesteckt. 1.644 gelten als genesen.

Mühlheim an der Ruhr: Gefährlicher Corona-Wert überschritten – drohen jetzt Konsequenzen?

Update, Mittwoch (16. September), 14.30 Uhr: Mülheim an der Ruhr ist nach Solingen die zweite Stadt in NRW, die nah an den Grenzwert von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner kommt. Am Mittwoch wurden 34,1 Infizierungen pro 100.000 Einwohner durch das Gesundheitsamt angegeben.

Jedoch: Das Robert-Koch-Institut (RKI) spricht bereits von einem Wert von 35,7. Seit Anfang September müssen alle Städte, die über den Wert von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner sind, mit dem Landeszentrum Gesundheit und der Bezirksregierung über Gegenmaßnahmen abstimmen. 

Dass es einen örtlichen Lockdown in Mülheim an der Ruhr geben wird, ist jedoch unwahrscheinlich. Wie ein Stadtsprecher gegenüber Bild mitteilt, seien alle Infektionswege nachvollziehbar. Unter anderem sei eine Familienfeier verantwortlich, dass es 40 Neuinfektionen geben würde.

Vor Mühlheim an der Ruhr: Solingen überschritt wichtigen Corona-Grenzwert

Ähnlich argumentiert auch die Stadt Solingen, die sogar auf einen Wert von 43,3 Infektionen pro 100.000 Einwohner kommt. Auch hier sei eine private Feier und eine Seminargruppe Schuld daran, dass die Infektionszahlen mit dem Coronavirus in die Höhe schellten. 

Update, Mittwoch (16. September), 11.30 Uhr: Seit zwei Wochen gilt die Maskenpflicht in NRW für Kinder in Schulen nicht mehr. Dennoch gibt es immer mehr Menschen, die die Schutzverordnung gegen das Coronavirus aus Sicht der Kinder kritisieren. 

Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie: Heranwachsende werden benachteiligt

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergibt, dass 72 Prozent der Befragten ab 18 Jahren der Meinung sind, dass die Anliegen der Kinder zu kurz kommen. An vielen Stellen würde sich die Politik zwar bemühen, die Interessen der Kinder während der Pandemie gerecht zu werden. "Aber zugleich erleben wir auch eine grundlegende Geringschätzung gegenüber den Bedürfnissen von Kindern", so Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks.

Kinder seien in Augen der Politiker oft nur ein Regelungsgegenstand. Das Beteiligungsrecht von Kindern und Jugendlichen an der Politik würde es demnach gar nicht geben. 76 Prozent der Befragten befürchten, dass die Bildungschancen der Kinder durch die Corona-Krise sinken werden. 

Coronavirus an Schulen: Auch Schulklasse in Herne von Quarantäne betroffen

Update, Mittwoch (16. September), 10 Uhr: In Herne gibt es ebenfalls einen Fall von Coronavirus an einer Schule. Bei einem Kind aus einer Klasse des Pestalozzi-Gymnasiums wurde das Virus festgestellt. Der Klassenverband muss nun in Quarantäne.

Die Tests werden nun veranlasst. Bis die Ergebnisse da sind, müssen die Kinder zu Hause bleiben.

Update, Mittwoch (16. September), 9 Uhr : Nach zwei Schulklassen in Quarantäne in Holzwickede, gibt es nun einen weiteren Fall in einer Schule im Kreis Unna. An der Nicolaischule in Unna gibt es einen Fall von Coronavirus. 35 Kinder müssen nun in Quarantäne, Tests sind für Donnerstag (17. September) geplant.

Update, Mittwoch (16. September), 7.45 Uhr: Das Land NRW hat umfangreiche Regeln für Bordelle und Prostituierte aufgestellt. Demnach schreibt das Land vor, dass nur Einzelkontakte angeboten werden sollen. Andere Personen dürfen sich nicht im Raum befinden, heißt es.

Coronaschutzverordnung in NRW: Prostituierte müssen Zimmer in Bordellen gut lüften

Ebenfalls sei "das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen im Kontakt zwischen Kunden und Prostituierten ab der Kontaktaufnahme zwingend und konsequent geboten", heißt es in der Schutzverordnung. Nach der sexuellen Dienstleistung müssen die Räume für 15 Minuten durchgelüftet werden. Außerdem sollen beide Parteien sich nachher die Hände wäschen und desinfizieren.

In Bordellen in NRW gibt es seit der Wiederaufnahme des Betriebs viele Regeln zu beachten.

Update, Dienstag (15. September), 22.18 Uhr: Das Landeskabinett hat am heutigen Dienstag die Verlängerung der Coronaverordnungen bis einschließlich 30. September 2020 beschlossen.

Update, Dienstag (15. September), 22.07 Uhr: Hans-Joachim Watzke hat die Entscheidung der Politik für eine Rückkehr von Fans in die Fußball-Stadien begrüßt. "Ich möchte mich bei allen aus der Politik bedanken, die in den vergangenen Wochen an der heutigen Entscheidung mitgewirkt haben", sagte der Geschäftsführer von Vizemeister Borussia Dortmund. Am Samstag (19. September) beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach dürfen bereits 10.000 Fans in die BVB-Arena.

Coronavirus in NRW: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke begrüßt Fan-Rückkehr in der Bundesliga

Hans-Joachim Watzke betonte gleichzeitig "die große Verpflichtung, dass wir als Klubs gemeinsam mit mit den beteiligten Fans mit dieser Probezeit in den kommenden Wochen äußerst verantwortungsvoll umgehen". Die genehmigte Teilwiederzulassung von Zuschauern sei jedenfalls "ein ganz wichtiger Schritt für alle Fußballfans in Deutschland".

Am Abend teilte der BVB mit, für das Gladbach-Heimspiel "mit etwa 10.000 Fans" zu planen. Zumindest für den Bundesliga-Start werde das Kontingent allerdings "nur an Zuschauer vergeben, die ihren Wohnsitz in Dortmund beziehungsweise NRW haben, um im Falle einer Infektion die Nachverfolgung bestmöglich sicherstellen zu können".

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke

Update, Dienstag (15. September), 18.17 Uhr: Nach den beiden Corona-Fällen an Schulen in Holzwickede (siehe dazu das Live-Ticker Update von 13.45 Uhr) meldet nun auch in der Nicolai-Grundschule in der Stadt Unna einen Coronavirus-Fall. Eine Mitarbeiterin aus dem Bereich des Offenen Ganztages wurde positiv auf auf den Erreger getestet.

Alle 35 Kontaktpersonen befinden sich laut Angaben der Kreisbehörde in Quarantäne und sollen am Donnerstag (17. September) ebenfalls getestet werden. Insgesamt meldete der NRW-Kreis heute sechs Neuinfektionen und neun neu Genesene, die Zahl der derzeit Infizierten sinkt also auf 56.

Aktuell Infizierte

14.09.2020 | 15 Uhr

15.09.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

8

9

+1

Bönen

1

1

+0

Fröndenberg

10

6

-4

Holzwickede

2

6

+4

Kamen

8

6

-2

Lünen

14

11

-3

Schwerte

6

6

+0

Selm

0

0

+0

Unna

7

8

+1

Werne

3

3

+0

Gesamt

59

56

-3

Update, Dienstag (15. September), 18.00 Uhr: In Essen ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen deutlich gesunken. Am Vortag zählte das Gesundheitsamt der NRW-Stadt noch 124 Betroffene, heute sind es nur noch 97. 

Grund dafür ist, dass es zwar acht nachgewiesene Neuinfektionen mit Corona gab. Es wurden aber 35 Menschen als wieder gesund gemeldet.

Corona in NRW im Live-Ticker: Coronavirus-Fälle an Schulen in Essen

Update, Dienstag (15. September), 17.51 Uhr: In mehreren Einrichtungen der NRW-Stadt Essen hat es neue Corona-Fälle gegeben.

  • Realschule am Schloß Borbeck: ein/e Schüler/in, zwei weitere Schüler müssen in Quarantäne
  • Geschwister-Scholl-Realschule: ein/e Schüler/in
  • International School Ruhr (SBW): eine Lehrkraft für den Kindergarten, die Kinder müssen ebenfalls für 14 Tage in Quarantäne.

Corona Live-Ticker NRW: Fan-Rückkehr in die Stadien trotz Coronavirus beschlossen

Update, Dienstag (15. September), 17.28 Uhr: Fußball-Fans dürfen sich freuen. Bund und Länder haben sich rechtzeitig zum Start der Bundesliga auf einheitliche Regeln zur Rückkehr von Fans in die Stadien geeinigt.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) aus Teilnehmerkreisen der Beratungen der Chefs der Staatskanzleien verständigten sich beide Seiten heute auf einen sechswöchigen Testbetrieb unter Corona-Bedingungen mit Zuschauern. Die Grenze liegt demnach oberhalb einer Zahl von 1000 Zuschauern bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität.

Corona Live-Ticker NRW: Statistik zeigt die Verteilung der Coronavirus-Fälle in Dortmund

Update, Dienstag (15. September), 16.50 Uhr: NRW - In Dortmund hat es heute sechs Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben, wie die Stadt mitteilt. Zwei unter den neu Infizierten sollen Rückkehrer aus Risikogebieten sein. Acht ehemals Infizierte gelten inzwischen als neu genesen, es sind also noch 155 Personen aktuell infiziert. Sieben Corona-Patienten müssen aktuell in den Kliniken der NRW-Stadt behandelt werden.

Außerdem hat die Stadt Dortmund die monatlichen Fallzahlen für die einzelnen Stadtbezirke veröffentlicht. Die meisten Fälle gibt es demnach weiterhin in der Innenstadt-Nord. Dort haben sich nicht nur insgesamt die mit Abstand meisten Menschen angesteckt, sondern auch relativ zur Einwohnerzahl. Das zeigt die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner, die mehr als doppelt so hoch ist wie in jedem anderen Stadtbezirk mit Ausnahme von Eving.

Stadtbezirke

Gesamt, Stand 15.07.2020

Gesamt, Stand 14.08.2020

Gesamt, Stand 14.09.2020

Differenz zum Vormonat

Einwohner Stand 31.12.2019

Fälle pro 100.000 Einwohner im Bezirk, Stand 14.09.2020

Innenstadt-West

89

108

135

27

52.793

255,7

Innenstadt-Nord

207

294

386

92

59.604

647,6

Innenstadt-Ost

116

152

177

25

56.963

310,7

Eving

86

125

152

27

38.482

395,0

Scharnhorst

50

68

87

19

46.475

187,2

Brackel

74

97

111

14

56.199

197,5

Aplerbeck

84

103

117

14

55.744

209,9

Hörde

87

123

156

33

56.512

276,0

Hombruch

106

129

156

27

57.021

273,6

Lütgendortmund

62

84

101

17

48.442

208,5

Huckarde

64

84

109

25

36.381

299,6

Mengede

59

85

105

20

38.993

269,3

Ohne Angabe

16

1

1

0

Gesamt

1100

1453

1793

340

603.609

240,7

Update, Dienstag (15. September), 16.20 Uhr: Die NRW-Stadt Bochum berichtet heute von 21 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Außerdem sind sechs Personen wieder gesund, die den Erreger zuvor in sich trugen. 

Damit steigt die Zahl der momentanen Corona-Fälle auf 96. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner steigt ebenfalls recht deutlich von 15,3 auf 19,4.

Coronavirus in NRW (Live-Ticker): Sechs Corona-Neuinfektionen in Duisburg

Update, Dienstag (15. September), 16.03 Uhr: In Duisburg gab es heute vergleichsweise wenige Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die NRW-Stadt meldet sechs neue Fälle im Vergleich zum Vortag. 

Sechs Menschen gelten wieder als gesund. Damit sind weiterhin nachweislich 79 Menschen aktuell mit Corona infiziert.

In der NRW-Stadt Duisburg bleibt die Zahl der nachweislich mit Corona-Infizierten konstant.

Coronavirus in NRW (Live-Ticker): Keine Corona-Neuinfektionen in Herne

Update, Dienstag (15. September), 15.35 Uhr: Erfreuliche Nachrichten gibt es aus der NRW-Stadt Herne. Das dortige Gesundheitsamt meldete keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zwei Personen, die mit Corona infiziert waren, gelten inzwischen als genesen und 23 Menschen sind derzeit offiziell infiziert. 

Weniger erfreulich ist, dass zwei weitere Covid-19-Patienten stationär behandelt werden. Insgesamt befinden sich derzeit sechs Erkrankte im Krankenhaus.

Corona in NRW (Live-Ticker): Coronavirus kostet Steuereinnahmen in Milliardenhöhe

Update, Dienstag (15. September), 14.59 Uhr: Die Corona-Krise wird auch in den NRW-Landeshaushalt ein tiefes Loch reißen. Das bevölkerungsreichste Bundesland muss in Folge des Coronavirus bis einschließlich 2023 mit insgesamt rund 20,7 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen rechnen als erwartet.

Das teilte das Finanzministerium in Düsseldorf zur regionalisierten Steuerschätzung mit. Demnach muss NRW allein für das laufende Jahr Mindereinnahmen von mehr als 6,1 Milliarden Euro im Vergleich zum ursprünglichen Haushaltsansatz verkraften.

Update, Dienstag (15. September), 13.45 Uhr: NRW – In Holzwickede (Kreis Unna) sind an zwei Schulen Corona-Fälle aufgetreten. Betroffen ist die Grundschule Nordschule und das Clara-Schumann-Gymnasium. 

Holzwickede (Kreis Unna): Corona-Fälle an zwei Schulen bestätigt

Für die betroffenen Schulklassen und Lehrkräfte wurde eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Morgen werden an beiden Schulen Testungen durchgeführt.

Update, Dienstag (15. September), 12.45 Uhr: Dank der Corona-Krise fahren immer weniger Menschen Bus und Bahn. Forscher haben nun herausgefunden, dass stattdessen immer mehr Pendler mit dem Auto zur Arbeit fahren – trotz Homeoffice. Wie der WDR berichtet, haben Wissenschaftler Angst, dass der Autoverkehr nach der Arbeit zu Hause extrem zunehmen wird.

Update, Dienstag (15. September), 11 Uhr: Heute laufen die aktuellen Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus in NRW aus. Beobachter gehen davon aus, dass die Maßnahmen von der Landesregierung heute verlängert werden.

Schutzmaßnahmen gegen Coronavirus in NRW: Plant die Landesregierung eine Verlängerung?

Das könnte bedeuten, dass Diskotheken in NRW weiterhin geschlossen bleiben und in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Zuletzt wurden am 1. September Betriebsfeiern wieder erlaubt und Veranstaltungen über 1000 Menschen muss vom Land NRW zusätzlich genehmigt werden. Auch die umstrittene Maskenpflicht in den Schulen wurde vor zwei Wochen gekippt.

Update, Dienstag (15. September), 10.15 Uhr: Der durch das Coronavirus bedingte Anstieg der Kurzarbeit hat die Reallöhne in NRW im zweiten Quartal 2020 sinken lassen. Der Bruttomonatsverdienst der Vollzeitbeschäftigten lag 4,3 Prozent niedriger als in den Vergleichsmonaten aus 2019, berichtet das Statistische Landesamt. 

Update, Dienstag (15. September), 9.30 Uhr: In Herne wurden insgesamt 488 Personen mit dem Coronavirus nachgewiesen. Derzeit gibt es 23 Menschen mit einer akuten Infektion. Sechs Menschen sind an dem Coronavirus gestorben.

Update, Dienstag (15. September), 9 Uhr: In Hamm sind am Montag (14. September) sechs Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Vier von ihnen lassen sich auf eine gemeinsam besuchte Familienfeier zurückführen, wie wa.de berichtet. 

Hamm: Vier Fälle von Coronavirus nach Familienfeier

Drei Frauen zwischen 20 und 49 Jahren und ein Junge zwischen zehn und 19 Jahren haben sich demnach angesteckt. Bei den beiden anderen Fällen handelt es sich um Reiserückkehrer aus der Türkei. Ob zwischen den beiden Fällen einen Zusammenhang besteht, ist jedoch nicht bekannt. 

Die Infizierung des Jungen auf der Familienfeier hat auch Auswirkungen auf eine gesamte Schule. 80 Schüler und Schülerinnen müssen nun in Quarantäne und werden verpflichtend auf das Coronavirus getestet. Alle weiteren Schüler und Lehrer der Schule können sich morgen freiwillig testen lassen.

Update, Dienstag (15. September), 7 Uhr: Die Sommerferien sind in allen Bundesländern vorbei und so enden auch heute die kostenlosen Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Diese wurden bislang direkt am Flughafen angeboten, alternativ aber auch bis 72 Stunden nach der Einreise beim Hausarzt. 

Corona-Tests für Reiserückkehrer nicht mehr kostenlos

Bund und Länder haben sich nun darauf geeinigt, dass durch die kostenlosen Tests nicht weiter das Gesundheitssystem belastet werden soll. Über eine Million Menschen haben gebrauch von dem Stäbchen-Test gemacht. Das RKI warnte daher schon Ende August von einer Überlastung der Labore.

Ab Dienstag wird es keine kostenlosen Corona-Tests für Reiserückkehrer mehr geben.

Kostenlos getestet werden jetzt nur noch Menschen, bei denen es einen Anlass für einen Corona-Test gibt. Bedeutet konkret, dass Symptome vorliegen oder man in einem gefährdeten Beruf arbeitet. Aber auch Reiserückkehrer, die sowieso zu einem Test verpflichtet sind, werden weiterhin kostenlos getestet.

Update, Montag (14. September), 20.17 Uhr: Transfusionsmediziner warnen in der Corona-Krise vor Engpässen bei Blutprodukten. Die Blutspenden seien bereits zu Beginn der Pandemie zurückgegangen, berichtete die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) zu ihrer 53. Jahrestagung am Montag in einer Online-Pressekonferenz.

Viele Spender seien aus Angst vor Ansteckung ferngeblieben, sagte der DGTI-Vorsitzende Hermann Eichler. Zugleich seien manche Blutprodukte nur sehr begrenzt haltbar, teils nur einige Tage.

Coronavirus: Engpässe beim Blutspenden wegen Corona-Pandemie befürchtet

"Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass wir die Lager regelmäßig mit neuen Blutspenden auffüllen können, um den Bedarf zu decken", sagte Eichler. Im Sommer gehe die Zahl der Spender ohnehin zurück. Bei der Spende herrsche keine Infektionsgefahr. Die Blutspendedienste hätten ihre ohnehin strengen Hygienestandards weiter erhöht.

Patienten wiederum müssten sich nicht sorgen, sich über Blutprodukte mit dem Coronavirus anzustecken. "Bislang ist kein Fall bekannt, bei dem das Coronavirus über gespendetes Blut übertragen wurde."

Aus Angst vor Ansteckung spenden viele Menschen in der Corona-Krise kein Blut mehr.

Update, Montag (14. September), 17.06 Uhr: Neue Zahlen zum Coronavirus gibt es jetzt auch aus Dortmund. Am heutigen Montag sind zwei positive Testergebnisse hinzugekommen. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie liegen somit insgesamt 1.793 positive Tests vor.

Coronavirus in Dortmund: Zwei Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 in Dortmund

1.623 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund sechs Corona-Patienten stationär behandelt. In Dortmund gibt es bislang 13 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19.

Update, Montag (14. September), 17 Uhr: Die Stadt Bochum hat soeben die aktuellen Fallzahlen für das Coronavirus (SARS-CoV-2) bekannt gegeben. Am Dienstag zählt die Ruhrgebietsstadt insgesamt 1.146 Infizierte – zwei mehr als noch am Vortag.

Coronavirus in NRW: Geringer Anstieg in Bochum – Inzidenzzahl bleibt weit über NRW-Schnitt

Im Vergleich zum Sonntag gelten vier Menschen mehr als genesen, also insgesamt 1.037. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 28. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Summe der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner, ist leicht gesunken.

Mit 15,3 bleibt sie aber weiterhin deutlich über dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen. Der liegt am Montag bei 9,7.

Update, Montag (14. September), 15.49 Uhr: Ab Mittwoch (16. September) gibt die Stadt Bochum als Schulträger insgesamt 89 Turnhallen in Bochum – teilweise mit Einschränkungen – wieder für den Schulsport frei. Schuldezernent Dietmar Dieckmann sieht die Turnhallennutzung zunächst noch als Testphase bis zu den Herbstferien an: "Wir möchten bis zu den Ferien Erfahrungen sammeln und im Zweifelsfall nachjustieren, sodass danach alles reibungslos funktioniert."

Coronavirus in NRW: Stadt Bochum gibt 89 Turnhallen für den Schulsport frei

Von den 89 städtischen Turnhallen sind 33 Hallen uneingeschränkt nutzbar, da sie ausreichend mechanisch belüftet werden. In 56 Turnhallen ist ein Rhythmus von Unterricht und manueller Lüftungsphase vorgesehen.

Die Stadt Bochum gibt 89 Turnhallen frei. Symbolfoto

Update, Montag (14. September), 11.10 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat innerhalb eines Tages fast 308.000 Neu-Infektionen registriert. Das sind rund 1.000 Fälle mehr als beim letzten Höchststand vor einer Woche. Die meisten registrierten Fälle gab es in Indien, den USA, Brasilien und Spanien. Die WHO warnt zudem vor einem Anstieg der Todesfallzahlen in Europa im Herbst.

Update, Montag (14. September), 10.50 Uhr: Die Wahlen am gestrigen Sonntag (13. September) fanden aufgrund der Coronavirus-Krise unter besonderen Bedingungen statt. Vor vielen Wahllokalen in NRW hatten sich teils lange Warteschlangen gebildet, da nur wenige Menschen auf einmal das Wahllokal betreten durften. Ministerpräsident Armin Laschet zieht nun ein erstes Fazit zur Kommunalwahl, bei der die CDU als Sieger hervorgeht.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet sieht Wahl als Anerkennung für seinen Corona-Kurs

Der CDU-Politiker sieht das Ergebnis als Anerkennung für den "Weg von Maß und Mitte in der Pandemie" und sieht sich in seiner Corona-Politik bestätigt. Armin Laschet hatte für seinen Kurs in der Corona-Krise jedoch immer wieder viel Kritik einstecken müssen. 

Erstmeldung, Montag (14. September), 10 Uhr: An einer katholischen Schule im Essener Stadtteil Holsterhausen gibt es unter den Schülern einen positiven Corona-Fall. Bei einem weiteren Mitschüler wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet.

Coronavirus in NRW: Dortmund mit nur einer neuen Infektion

Das ist allerdings nicht die einzige Schule in der Ruhrgebietsstadt, die von dem Virus betroffen ist. An der Schule am Morungenweg im Stadtteil Freisenbruch ist ebenfalls ein Schüler erkrankt. Doch hier sind die Auswirkungen gravierender, denn eine Schulklasse mit insgesamt 25 Schülern muss in Quarantäne. Gute Nachrichten gibt es dagegen aus Dortmund: Wie die Stadt am Sonntag mitteilt, gibt es lediglich ein weiteres positives Testergebnis. "Dieser Fall steht in keinem Zusammenhang zu einer Einrichtung oder einer Familie", heißt es vonseiten der Stadt.

Alle Informationen zum Coronavirus in NRW aus der vergangenen Woche gibt es hier*. Mit dpa-Material. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Caroline Seidel, Moritz Frankenberg/ dpa, Collage: RUHR2 4.de

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