Zwei Adler mit Kelly im Todesrad gerannt

Da muss man schon schwindelfrei sein, um in diesen Höhen Ausdauersport zu betreiben.
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Da muss man schon schwindelfrei sein, um in diesen Höhen Ausdauersport zu betreiben.

Von Martin Bäppler werden sie liebevoll "die Verrückten" genannt. Schließlich weiß der Pressesprecher des RV Adler Lüttringhausen ganz genau, wie Martin Cieklinski und Maik Kaufmann ticken. Die beiden Mountainbiker fahren nicht nur seit knapp 15 Jahren für den Verein, sondern suchen auch schon länger immer wieder ausgefallene Herausforderungen.

Die diversen 24-Stunden-Rennen, die sie seit fünf Jahren im Rahmen ihres Projekts "Sportler helfen" (www.sportlerhelfen.de) als Einzelfahrer für einen wohltätigen Zweck meistern, sind schon fast zur Gewohnheit geworden. Ob auf dem Nürburgring oder in Duisburg - die beiden "Adler" sind immer mit dabei. "Uns geht es immer um die sportliche Herausforderung", erklärt Cieklinski.

Eine Leidenschaft, die sie mit Joey Kelly teilen. Der irische Extremsportler ist ebenfalls für jeden "Spaß" zu haben und stellte sich bereits zahlreichen Herausforderungen. So absolvierte er schon erfolgreich den Ultraman auf Hawai und lief zuletzt in fünf Tagen 280 Kilometer durch die sibirische Eiswüste.

Beim 24-Stunden-Rennen in Duisburg vor vier Jahren lernten Cieklinski und Kaufmann Kelly kennen. Es entwickelte sich eine Freundschaft, die bei gemeinsamen Projekten vertieft wurde. "Joey ist ein absoluter Teamplayer", sagt Martin Cieklinski über den Iren, dem er keinerlei Star-Allüren anmerken konnte.

So bot Kelly den beiden Ronsdorfern zuletzt sogar die eigene Promi-Kabine samt Dusche an, als die drei zusammen im ZDF-Fernsehgarten auftraten. Der Ire wagte dort einen Rekordversuch im so genannten "Todesrad", in dem er 24 Stunden lang lief. Unterstützt von Cieklinski und Kaufmann schaffte es Kelly tatsächlich und war seinen "Assistenten" sehr dankbar. Schließlich trotzten diese auch der Tatsache, dass zwei Kolumbianer, die ebenfalls helfen sollten, nicht auftauchten und das Adler-Duo so insgesamt 14 Stunden mitlaufen mussten.

In vier Wochen beim24-Stunden-Rennen in Duisburg

Für Aktionen wie diese sind die Ronsdorfer immer zu haben. "Wenn wir aktiv mithelfen können und nicht nur Zuschauer sind", so Cieklinski, der schon weitere Ziele im Blick hat. Das 24-Stunden-Rennen in Duisburg zum Beispiel, das in vier Wochen an steht. Oder das "Race across America", bei dem Kelly wieder ihre Hilfe gebrauchen könnte.

Ganz oben auf der Wunschliste der beiden Mountainbiker steht aber die Wok-WM, bei der Joey Kelly Stammgast ist. "Das wäre unser größtes Ziel", verrät Cieklinski mit einem Schmunzeln.

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