Die Woche im Sport

Zusammenhalt der bergischen Sportler geht ans Herz

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Zusammenhalt trotz schweren Zeiten.

Kommentar von Fabian Herzog

Remscheid. Es sind wahrlich schwere Zeiten, die wir gerade erleben. Die Corona-Pandemie mit all ihren Folgen ist für viele die größte Herausforderung, der sie sich je gestellt haben. Auch Lidia Morante Maldonado hat schon entspanntere und glücklichere Tage erlebt. Doch sich davon unterkriegen lassen? Das passt nicht in das Naturell der Wermelskirchener Handballerin, die ein so großes Herz hat und selbst in der Krise ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellt. Seit Jahren engagiert sie sich für ein Dorf in Ghana, hat für dieses den Wohltätigkeitsverein „One change, one future“ gegründet und sammelt auf unterschiedliche Arten Spendengelder.

In einem großen Artikel haben wir dieses Projekt vergangene Woche vorgestellt und die bemerkenswerte Arbeit von Morante Maldonado so ein Stück weit gewürdigt. Auch mit der Hoffnung, noch mehr Unterstützer für diese außergewöhnliche Aktion zu gewinnen.

Dieser Plan ist aufgegangen. Und wie! Denn die Wermelskirchenerin bekam nach der Veröffentlichung zahlreiche Nachrichten und Angebote, ihr und damit den Menschen in Ghana helfen zu wollen. Herausragend war das, was das Judoteam des Remscheider TV schrieb. Die Verantwortlichen des Zweitliga-Aufsteigers boten an, beim Heimkampftag der voraussichtlich im September beginnenden Saison von jedem verkauften Ticket einen Euro zu spenden. Außerdem könne Morante Maldonado die Gelegenheit auch nutzen, um für ihr Projekt Werbung zu machen – gepaart mit den besten Wünschen und großen Worten: Mach´weiter so, Menschen wie dich braucht die Welt.

Toll! Einfach nur toll! Da geht einem doch wirklich das Herz auf, wenn man diese Worte liest. Mehr Zusammenhalt unter den Sportlern im Bergischen kann es ja kaum geben.

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Für viele Reaktionen hat in dieser Woche einmal mehr auch der Artikel unserer historischen FCR-Serie gesorgt, mit der wir an den bislang letzten Zweitliga-Aufstieg vor 30 Jahren erinnern wollen. Zu den damals begeisterten Fans zählte auch ein 15-jähriger Remscheider, der sich am Mittwoch auf einem der Fotos wiedererkannte. Sein Name: Carsten Stopka. Der ehemalige Obmann des Fußballkreises hatte sich nach dem letzten regulären Saisonspiel die Handschuhe von FCR-Keeper André Stocki gesichert, die dieser ihm eine Woche zuvor versprochen hatte. Gerne hätte Stopka die als Erinnerung aufbewahrt. Aber er war zu der Zeit selber Torhüter – und konnte eben nicht widerstehen, sie selber zu tragen.

Top: Wie Schwimmer Larus Thiel oder Fechter Tobias Schulz – junge Sportler trumpfen trotz Pandemie auf.

Flop: Der BHC enttäuscht in Ludwigshafen. Eine Folge des Abschieds von Trainer Hinze?

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