Radsport

Zumindest der Blick gen Eifel soll es sein

Um 5 Uhr am frühen Morgen machten sich die Radsportenthusiasten des RV Adler Lüttringhausen auf den Weg zum Eifelmarathon, der seinem Namen aber nur bedingt gerecht wurde. Foto: Adler
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Um 5 Uhr am frühen Morgen machten sich die Radsportenthusiasten des RV Adler Lüttringhausen auf den Weg zum Eifelmarathon, der seinem Namen aber nur bedingt gerecht wurde.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Der RV Adler reduziert den Marathon diesmal auf das Wesentliche.

Ideen muss man haben und flexibel sein. Das können die Verantwortlichen des RV Adler Lüttringhausen für sich in Anspruch nehmen. Der beliebte und in den zurückliegenden drei Jahrzehnten so bewährte Eifelmarathon wurde in diesem Jahr auf das Wesentliche reduziert, um ihn überhaupt stattfinden lassen zu können. Ohne Übernachtung also und ohne abendliche Party.

Stattdessen hatte sich Arndt Röhrig bei der Vorbereitung komplett auf den sportlichen Bereich konzentriert. Sehr zur Freude von zwölf Aktiven, die sich morgens um 5 Uhr am Bahnhof Lennep zum Start trafen. Interessanterweise fast alle ohne Mountainbikes, sonders stattdessen mit Gravelbikes. Einer Mischung aus Rennrad und Cyclocrossern. Sie bilden gerade den neuesten Trend im Radsport ab.

Der 190 Kilometer lange Rundkurs war gespickt mit Offroadpassagen und Anstiegen. Es war den ganzen Tag über trocken, die Temperaturen lagen zwischen -2 und 8 Grad. Die Gruppe der Mitwirkenden war so homogen, dass man das Begleitfahrzeug mit Stefan Schumann und Olaf Hornung ordentlich forderte. Die beiden begleiteten den Tross, sorgten für Verpflegung und Heißgetränke. Ein tolles Miteinander.

Die Eifel konnte man angesichts von 190 Gesamtkilometern nicht ansteuern, ihr aber zumindest vom Wendepunkt am Erpeler Ley, zuwinken. Von dem 191 Meter hohen Felsen hatte man einen tollen Blick gen Mittelgebirge. Letztlich kehrten nachmittags alle bestens gelaunt und gesund nach Lennep zurück. Die Bilanz: viel Spaß, eine gebrochene Speiche, ein loser Schaltzug und Sonnenschein. Beim 30. Eifelmarathon im kommenden Jahr wollen alle wieder dabei sein. Und nicht nur zur Eifel blicken. ad

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