Blick über den Zaun

Der BHC zieht bald in die Uni-Halle um

Der Bergische HC bangt um Maciej Majdzinski. Der Pole hat sich im WM-Spiel gegen Deutschland am Knie verletzt. Archivfoto: Kurt Kosler
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Der Bergische HC bangt um Maciej Majdzinski. Der Pole hat sich im WM-Spiel gegen Deutschland am Knie verletzt.

Zum Auftakt ist dort – natürlich vor leeren Rängen – am Samstag, 6. Februar, um 18.30 Uhr der TBV Lemgo zu Gast.

Während in Ägypten die Weltmeisterschaft der Handballer langsam aber sicher in die ganz heiße Phase geht, rüsten sich die Bundesligisten im Bergischen Land darauf, dass in knapp einer Woche die Saison weiter geht. Im Training sind sowohl Erstligist Bergischer HC als auch Zweitligist VfL Gummersbach bereits seit einigen Tagen wieder.

Beim BHC natürlich aufgrund der WM-Teilnehmer zunächst weiter mit einem abgespeckten Kader. Große Sorgen macht sich der Bundesligist zudem um Maciej Majdzinski. Er hat sich im letzten WM-Spiel der Polen gegen Deutschland eine Knieverletzung zugezogen. Dabei wurden schlimme Erinnerungen wach, da der 24-Jährige in den letzten Jahren bereits zwei Kreuzbandrisse erlitten hat. Eine Diagnose steht noch aus.

Klarheit herrscht mittlerweile indes, wie es in der Bundesliga weitergeht. Dabei steht nun für alle Beteiligten auf alle Fälle ein Umzug von Solingen nach Wuppertal an. Die bisherigen Heimspiele, mit den sehr umfangreichen Hygienemaßnahmen, fanden in der Klingenhalle statt. Nun soll es in der Unihalle weiter gehen.

Zum Auftakt ist dort – natürlich vor leeren Rängen – am Samstag, 6. Februar, um 18.30 Uhr der TBV Lemgo zu Gast. Falls allerdings Spieler der Teams bei der WM im Halbfinale stehen würden, kann man eine Verlegung beantragen. Die nächste Partie für das Team von Trainer Sebastian Hinze steht dann am Donnerstag, 11. Februar, an. Der BHC bestreitet da sein Nachholspiel bei GWD Minden. Weiter geht es mit zwei Heimspielen am Sonntag, 14. Februar, gegen DHfK Leipzig und am Sonntag, 21. Februar, gegen den HBW Balingen-Weilstetten.

Ein paar Kilometer weiter im Oberbergischen fliegt bereits am Freitag, 5. Februar, wieder der Ball in der 2. Bundesliga. Der VfL Gummerbach trifft um 19 Uhr in der Schwalbe-Arena auf den EHV Aue. Dann geht das Unternehmen Aufstieg weiter. Aktuell rangieren die Gummersbacher, bei zwei Spielen weniger als Tabellenführer HSV Hamburg, auf dem zweiten Rang, einem Aufstiegsplatz.

Ein Quartett verlässt den VfL am Ende der Saison

In Hinblick auf die neue Saison hat der VfL erste Personalien vermeldet. Ein Quartett wird den Club im Sommer verlassen. Nach vielen Jahren im Trikot der Gummersbacher beenden Torhüter Matthias Puhle und Rechtsaußen Tobias Schröter ihre Profikarrieren. Schröter startete als C-Jugendlicher 2007 in Gummersbach und durchlief alle Nachwuchsteams bis in in die Bundesliga. Er will sich um seine berufliche Zukunft im elterlichen Betrieb kümmern. Derweil wechselt Puhle nach sieben Jahren im Oberbergischen zurück zu seinem Heimatverein OSC Rheinhausen. Beim Regionalligisten, Gegner der HG Remscheid, wird dem Keeper auch eine berufliche Perspektive geboten.

Derweil werden die Verträge der beiden Rückraumspieler Luis Villgrattner und Robin Haller nicht verlängert. Das Duo wurde in der letzten Zeit von großen Verletzungsproblemen geplagt. Haller gab im Dezember zumindest wieder sein Comeback beim VfL. pk/ jg

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