Laufveranstaltung

Zeitenwendelauf: Heute Abend fällt der erste Startschuss

Auf solche herzlichen Momente im Zielbereich wird diesmal bewusst verzichtet. Zuschauer sind wegen des Hygienekonzepts nicht erwünscht Foto: Andreas Dach
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Auf solche herzlichen Momente im Zielbereich wird diesmal bewusst verzichtet. Zuschauer sind wegen des Hygienekonzepts nicht erwünscht
  • Peter Kuhlendahl
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Auch die Franzosen sind wieder zu Gast.

Remscheid. Das letzte Wochenende im Oktober ist seit mittlerweile zwei Jahrzehnten ein fester Bestandteil im Programmkalender Tausender Läuferinnen und Läufer. Und dies nicht alleine aus der Region. Sondern aus dem gesamten In- und Ausland. Der Röntgenlauf ist längst zu einem der beliebtesten Landschaftsläufe überhaupt geworden.

Ab dem heutigen Samstag begeben sich auch wieder mehr als 1000 Aktive auf unterschiedlich lange Strecken. Aber dennoch ist in diesem Jahr pandemiebedingt vieles beziehungsweise alles anders. Dies beginnt allein schon beim Namen der Veranstaltung, die zwar wie immer vom Röntgen-Sportclub organisiert wird aber als „Zeitenwendelauf“ tituliert wird.

Nachdem die Großveranstaltung vor einem Jahr ob der Pandemie abgesagt werden musste, trafen die Organisatoren bereits vor Monaten die Entscheidung, einen Lauf auf den Weg zu bringen, der den zu diesem Zeitpunkt noch strengeren Corona-Verordnungen Rechnung trägt. So fällt all das aus, was es ansonsten rund um das Laufspektakel gegeben hat. Wie die Pasta-Party oder auch die Marathon-Messe. Auch die kürzeren Laufdistanzen und die Angebote für den Nachwuchs können nicht realisiert werden.

Angeboten werden vier Distanzen. Ein Halbmarathon (21,1 Kilometer), ein Marathon (42,2), ein Ultramarathon (63,3) und ein 105,5-Kilometer-Lauf. Start und Ziel ist am Sportzentrum Hackenberg. Gelaufen wird von da aus ein Rundkurs. Zuschauer sind aufgrund des Hygienekonzepts nicht erwünscht.

Das sind die Startzeiten beim Zeitenwendelauf

Anders als sonst sind auch keine Nachmeldungen möglich. Alle Aktiven haben auf dem Postweg bereits ihren Chip zur Zeiterfassung und ihre Startnummern erhalten. Zudem die genaue Uhrzeit, wann sie auf die Strecke gehen. Gemeinsame Starts wird es keine geben, stattdessen nur in Blocks.

Gäste aus der Bretagne reisen diesen Freitag an

Von den besonderen Umständen am Wochenende bleibt eine gute alte Tradition allerdings unberührt. So gibt es seit Ende der 90er-Jahre einen engen Kontakt von hiesigen Läuferinnen und Läufer zu Aktiven aus Remscheids Partnerstadt Quimper in der Bretagne. Und seit Jahrzehnten nimmt man gegenseitig an den Laufveranstaltungen in den beiden Städten teil. Der Pandemie geschuldet war der Kontakt zwischen Deutschen und Franzosen zuletzt ein wenig abgerissen. Doch wenn der „Zeitenwendelauf“ nun über die Bühne geht, ist auch wieder eine Delegation aus Frankreich dabei.

„Elf Läuferinnen und Läufer reisen an. Und wir freuen uns, dass wir uns wiedersehen“, sagt Bernd Fiedler, der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Remscheid-Quimper. Mit dabei sind auch Philippe Louarn, der Präsident des Partnerschaftsvereins Quimper-Remscheid und Philippe Emig, der Vorsitzende des Laufclubs aus der Bretagne.

Während zehn Aktive aus der Bretagne sich einen Halbmarathon in Remscheid vorgenommen haben, stellt sich Yann Stephan einer besonderen Herausforderung. Er will den Lauf über 105,5 Kilometer absolvieren. „Er steigt quasi nach der Fahrt auf dem Auto und geht gleich auf die Strecke“, stellt Fiedler anerkennend fest.

Neben den sportlichen Aktivitäten stehen für die Gäste aus Frankreich, die von Freitag bis Dienstag in Remscheid sind, weitere Programmpunkte an. Am Sonntagnachmittag geht es nach Düsseldorf. Wenn am Montag das Wetter mitspielt, ist eine Wanderung im Bergischen geplant. Ansonsten geht es zum Gasometer nach Oberhausen. Aktivitäten, die auch in diesen schwierigen Zeiten möglich sind.

Strecke

Während beim Röntgenlauf die Strecke über einen Kurs quasi rund um Remscheid führte, gibt es beim Zeitenwendelauf eine andere Streckenführung. Alle Aktiven, egal welche Distanz sie wählen, laufen über einen Rundkurs, der über 21,1 Kilometer führt. Von Hackenberg geht es Richtung Radevormwald-Honsberg, dann zur Vorsperre im Feldbachtal, über Repslöh auf die Bachtalrunde und schließlich zurück nach Hackenberg.

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