Basketball

Youngster verfolgt ehrgeizige Ziele

Die Basketball-Faszination packte Filip Kolasinac bereits in frühester Kindheit. „Teamsport war schon immer mein Ding“, sagt er. Foto: Kolasinac
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Die Basketball-Faszination packte Filip Kolasinac bereits in frühester Kindheit. „Teamsport war schon immer mein Ding“, sagt er.
  • Fabian Herzog
    VonFabian Herzog
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Filip Kolasinac spielt Oberliga.

Mit seinen gerade einmal 20 Jahren hat Filip Kolasinac seinen Zenit als Basketballer sicherlich noch nicht erreicht. Der Remscheider kann trotzdem schon auf eine bewegte Karriere blicken, die er nun in der Nachbarstadt fortsetzt. Mit dem Oberligisten HSV Solingen-Gräfrath startet er am kommenden Wochenende in die neue Saison und verfolgt ehrgeizige Pläne. „Wir können aufsteigen“, sagt Kolasinac. „Die Mannschaft hat das Potenzial dazu.“

Der gebürtige Remscheider, dessen Vater aus Serbien und Mutter aus Bosnien stammt, muss es wissen. Schließlich ist er trotz seines jungen Alters schon ordentlich rum gekommen. Beim Remscheider SV ging´s los. „In der ersten Klasse habe ich da ein Probetraining gemacht“, erinnert sich Kolasinac, dessen älterer Bruder Alexander (24) auch hobbymäßig Basketball gespielt hat. Inspiriert wurden beide nicht zuletzt Jahr für Jahr im Heimaturlaub in der Nähe von Belgrad, wo die Familie ein Haus besitzt. „Da hängt an jeder Ecke ein Korb“, erzählt Filip Kolasinac von der großen Basketballbegeisterung im ehemaligen Jugoslawien.

Drei Monate lang erlebte er diese aus allernächster Nähe. Mit 15 durfte er beim Euroleague-Club Roter-Stern Belgrad hineinschnuppern und auf allerhöchstem Niveau mitmachen. „Das war eine unglaubliche Erfahrung“, blickt der 20-Jährige zurück. „Da wird komplett anders trainiert.“

Auf einem Top-Niveau hat sich der Remscheider im Prinzip auch in seiner gesamten Jugendzeit bewegt. Vom RSV ging es schnell zu den EN Baskets Schwelm, deren 1. Mannschaft damals in der Pro B, der dritthöchsten deutschen Klasse, spielte. Nach zwei Jahren wechselte er nach Hagen, wo er sowohl für Phönix in der Jugend-Bundesliga als auch mit einem Zweitspielrecht bei BG Hagen auf NRW-Ebene sein Können unter Beweis stellen konnte.

In Leverkusen und Hagen sammelt er viele Erfahrungen

In der Saison 2017/18 trug er das Trikot der Bayer Giants Leverkusen, mit deren U19 er als 16-Jähriger und damit jüngster Spieler das Final Four der Nachwuchs-Bundesliga erreichte. Kolasinac schwärmt von einer „tollen Zeit“, was für ihn in einem engen Zusammenhang mit seinem damaligen Trainer steht: Hansi Gnad. „Er ist eine Legende“, sagt der Remscheider über den 181-fachen Nationalspieler und Europameister von 1993.

Schon zuvor in Hagen, wohin er nach der Saison in Leverkusen noch einmal zurückkehrte, und auch bei Bayers 2. Mannschaft sammelte Kolasinac parallel Erfahrung im Erwachsenenbereich. In diesem will er nach kurzer Pause, in der er sich auf das Fach-Abi am Berufskolleg und den Start seiner Ausbildung zum Automobil-Kaufmann bei Audi in Wuppertal konzentriert hatte, nun in Solingen Fuß fassen. „Ich muss erst einmal wieder richtig fit werden“, sagt der 1,90 Meter große Basketballer, der vor Tatendrang nur so strotzt.

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