Schwimmen

Yannis Willim kommt auf den Geschmack

Yannis Willim kämpft sich an die nationale Spitze heran. Foto: RH
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Yannis Willim kämpft sich an die nationale Spitze heran.
  • Fabian Herzog
    VonFabian Herzog
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Top-Leistung des Spitzenschwimmers

Die wohl härtesten fünf Wochen seiner noch jungen Sportlerkarriere liegen hinter ihm. Physisch wie psychisch wurde Yannis Willim, Spitzenschwimmer aus Wermelskirchen, einer heftigen Prüfung unterzogen. Aber, um es vorwegzunehmen: Er hat sie bestanden. Mit Bravour. Auch wenn es nicht für die ganz große Überraschung in Form der EM- oder gar Olympia-Qualifikation gereicht hat, konnte der 21-Jährige mit sich und seinen Leistungen einverstanden sein. „Ich bin sehr happy“, konstatierte Willim, der für die SSG Leipzig schwimmt.

14 Tage intensive Vorbereitung und anschließend an drei aufeinanderfolgenden Qualifikations-Wochenenden verlangten dem Top-Schwimmer alles ab. „Der Druck war schon enorm“, gibt er zu. Dabei ging es für ihn vordergründig darum, Spitzenleistungen konstant über einen längeren Zeitpunkt zu zeigen, sich an die Normen heranzupirschen und neue Bestzeiten zu schwimmen. All das gelang ihm, was für mächtig Glücksgefühle sorgte: „Ich bin echt happy. Es ist unbeschreiblich, wie viel Druck von einem abfällt.“

Zum Abschluss seines enormen Pensums steigerte er sich in Berlin über seine Paradestrecke 200 Meter Brust noch einmal um gut ein Zehntel auf 2:12,22 Minuten. „Das war ein sehr ordentliches Rennen, gut strukturiert“, meinte Willim, dem nur sieben Zehntel zur EM-Norm und gar nur zwei zu der der Universiade fehlten. Da Letztere auf 2022 verschoben wurde, bleibt noch genügend Zeit, weiteren Boden gutzumachen.

Eine solche internationale Meisterschaft bleibt das große Ziel des Wermelskircheners. „Das greife ich in den nächsten ein bis eineinhalb Jahren an“, sagte Willim. Nach dem Quali-Abschluss in Berlin nahm er für die Rückfahrt nach Leipzig aber erst einmal etwas anderes ins Visier: einen ordentlichen Burger und ein paar leckere Süßkartoffel-Pommes. Die hatte er sich nach den fünf härtesten Wochen seiner Sportlerkarriere aber auch wahrlich verdient.

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