Handball

WTV will den Primus aus Rade ärgern

Handball-Frauen: Derby in der Verbandsliga

Von Ralf Paarmann

Es ist Derby-Zeit in der Verbandsliga. Der Wermelskirchener TV empfängt am Sonntagnachmittag (14.30 Uhr) in der Schwanen-Halle die HSG Radevormwald/Herbeck. Im Hinspiel waren die Rollen klar verteilt. Die HSG war damals zwar großer Favorit, auf dem Spielfeld sah das dann aber ganz anders aus. Zwar setzten sich die Raderinnen am Ende erwartungsgemäß mit 24:21 durch, doch selbst deren Trainer Marcello Halbach musste zugeben, dass der Gegner eigentlich einen Punkt verdient gehabt hätte.

Auch diesmal geht der aktuelle Tabellenführer wieder favorisiert in die Partie. Die Vorzeichen haben sich dennoch verschoben. Mit dem neuen Trainer Oliver Elitzke ist der WTV klar im Aufwind. Mit zwei Siegen in Folge haben die Wermelskirchenerinnen den Anschluss an das Mittelfeld geschafft. Halbach nimmt das Derby ohnehin nicht auf die leichte Schulter: „Der WTV hat viele Spielerinnen, die auf einem hohen Niveau spielen können.“

Ausfälle gibt es in beiden Lagern

Elitzke freut sich auf die Partie. Aber auch wenn seine Mannschaft jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt gut gebrauchen kann, sieht er gegen Rade keinen Druck: „Wir fühlen uns in der Außenseiterrolle wohl und wollen Rade zumindest etwas ärgern, indem wir die Partie lange offen halten.“

Erschwert wird die Lage für den WTV, da Ex-HSG-Spielerin Karolin Hartenstein, Saskia Schneider und Paula Behr nicht auflaufen können. Fragezeichen stehen zudem noch hinter den Einsätzen von Anna Schriever und Christin Faßbender. Auch Rade/Herbeck hat laut Halbach zwei definitive Ausfälle.

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