Handball

WTV hält das Tempo hoch, und der ATV gibt sich nicht auf

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Landesliga: Kurioses Remis zwischen HGR II und TVW

Von Andreas Dach

HG Remscheid II – TV Witzhelden 26:26 (15:9). Was für ein unfassbares Spiel. Die HGR führte nach 13 Minuten mit 10:1, nach 34 Minuten noch mit 18:10. „Der Beginn war überragend“, sagte Trainer Fabi Flüß. „Dann haben 13 Leute aufgehört, Handball zu spielen.“ Letzten Endes konnte sich die Remscheider Zweitvertretung glücklich schätzen, noch einen Punkt gesichert zu haben, nachdem der TVW die Partie durch einen imponierenden Zwischenspurt gedreht und seinerseits mit 25:22 die Nase vorne hatte (53.). Flüß gab sich eine Mitschuld an der negativen Entwicklung des Spiels: „Ich habe zu viel gewechselt.“

Den Gästen war es recht. Sie feierten das Remis wie einen Sieg. „Für uns ist das ein Punktgewinn“, sagte Rückraumspieler Jens Cornelsen. Und Trainer Rainer Hantusch meinte: „Jetzt noch ein Sieg gegen den WMTV, dann haben wir den Klassenerhalt sicher.“ Tore: Pfeiffer (7/3), Müller, A. Jungjohann (je 4), Franz, Reisdorf, B. Wittmaack (je 3), Stausberg, Kinder (je 1).

Wermelskirchener TV – Cronenberger TG II 34:20 (14:9). Mit einer über die komplette Distanz starken Leistung wetzte der WTV die „Witzhelden-Scharte“ aus. „Das haben die Jungs bravourös gemacht“, sagte Trainer Jacek Krajnik. Er setzt allerdings auf Nachhaltigkeit: „Zufrieden bin ich erst, wenn wir auch die Spiele am Dienstag und Samstag gewinnen.“ Entscheidend war die Phase gleich nach dem Seitenwechsel, als die Wermelskirchener mit einem 6:0-Lauf auf elf Tore davonzogen (20:9). Es spricht für sie, dass sie auch danach das Tempo dauerhaft hochhielten. Tore: Siebert (9), Krutzki (9/5), Stöcker (5), Galla (4), Halbach, Hackländer (je 3), Zimmer (1).

ATV Hückeswagen – DJK Unitas Haan II 32:24 (15:13). Der ATV gibt sich im Kampf um den Klassenerhalt nicht auf, feierte am späten Sonntag einen auch in der Höhe verdienten Sieg. Trainer Bernd Mettler begeisterte sich zurecht: „Die Jungs haben gekämpft wie die Löwen. Ich bin richtig stolz auf sie.“ Ganz eindeutig: Die Partie wurde in der Abwehr gewonnen. Großartig, wie da zugepackt wurde. Angetrieben von Torwart-Oldie Björn Mettler, der viele Würfe entschärfte. Tore: Lu. Frischmuth (8), Bonekämper, Siebert (je 5), Bangert (5/2), M. Mettler (4), Göhlich (3), Krempel (2). pk/ad

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