Blick über den Zaun

WSV feiert eine rauschende Party

Antreten für den WSV in Duisburg für die Übergabe des Niederrheinpokals. Foto: Peter Kuhlendahl
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Antreten für den WSV in Duisburg für die Übergabe des Niederrheinpokals.
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Blick über den Zaun: WSV holt Niederrheinpokal, der BHC verliert.

Sie wollten nach der 22:30 (10:14)-Pleite bei der HSG Wetzlar in der Handball-Bundesliga gar nichts erst schönreden. „Ein Abend zum Vergessen“, fasste Jörg Föste, der Geschäftsführer des Bergischen HC, den Auftritt seines Teams zusammen. In der Offensive wurden wieder viele Chancen ausgelassen. Föste: „Und Abwehrarbeit und Rückzug waren nicht ausreichend.“ Beim Zwischenstand von 13:22 (42.) drohte gar ein Debakel. „Wir sind extrem enttäuscht und sauer auf uns, wie wir das Spiel angegangenen sind“, erklärte BHC-Coach Sebastian Hinze.

Ganz schwierig wird es jetzt für den VfL Gummersbach, die angestrebte Rückkehr in die Handball-Bundesliga zu schaffen. Im Spitzenspiel in der 2. Liga mussten sich die Oberbergischen beim TuS Nettelstedt-Lübbecke deutlich mit 27:35 (11:17) geschlagen geben. Ausgeglichen war die Partie nur bis zur 15. Minute (6:6). Dann zeigte die Offensive, die auch nach der Pause das Sorgenkind blieb, zu viele Schwächen.

Pallach bekommt kein Geschenk zum 40. Geburtstag

Aus sportlicher Sicht gab es für den Ex-Wermelskirchener Maik Pallach am Tag seines 40. Geburtstags keine Geschenke. Als Trainer der HSG Krefeld verlor er am Samstagabend das Rückspiel um den Einzug in die Endspiele um den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga bei Eintracht Hagen mit 21:23 (6:12). „Aber nach der zweiten Halbzeit können wir erhobenen Hauptes aus dem Spiel gehen“, fand der Jubilar. Angesichts des 35:21-Erfolgs im Hinspiel sagte Hagens Sportlicher Leiter Michael Stock bereits zur Pause: „In so einem Spiel ist es wichtig, dass sich keiner verletzt.“ Sein Wunsch wurde erhört. Die Eintracht wechselte kräftig durch und empfängt am kommenden Samstag (19 Uhr) den HC Oppenweiler/Backnang im Hinspiel des Finales.

Die Feierlichkeiten, die gegen 15 Uhr auf dem Rasen der Arena in Duisburg begannen, dürften für die Spieler genau so intensiv gewesen sein wie die vorangegangenen 90 Minuten. Der Wuppertaler SV musste im Niederrheinpokalfinale gegen den SV Straelen ganz schön ackern und am Ende auch ein wenig zittern, ehe der 2:1 (1:0)-Sieg schließlich feststand. Doch dann wurde gefeiert und gesungen. Vor, während und nach der Pokalübergabe. Und dann auch mit einer Hand voll friedlicher Fans, die die Mannschaft von einem der Arena-Parkplätze angefeuert hatten.

Rundum zufrieden war WSV-Coach Björn Mehnert: „Die Mannschaft hat eine Riesenserie in der Meisterschaft gespielt und mit dem Pokalsieg gekrönt.“ „Es ist für ganz Wuppertal ein besonderer Tag. Wir haben uns alle so gewünscht, mal wieder im DFB-Pokal zu stehen“, sprach Semir Saric, der nach 38 Minuten die verdiente Pausenführung erzielt hatte, wohl allen aus der Seele.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Kevin Hagemann nach tollem Zuspiel von Marco Königs auf 2:0. In der Folge ließen sich die Wuppertaler ein wenig das Spiel aus der Hand nehmen. Nach dem Anschlusstreffer durch Cagatay Kader (66.) wurde es bis in die Nachspielzeit zwar brenzlig, aber es brannte bis zur Siegerparty nichts mehr an.

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