Meinung

Einwurf: Wir wollen für guten Frauenfußball werben

andreas.dach@rga.de
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Ein später Sonntagvormittag an der Wuppertaler Ortsgrenze zu Remscheid-Lüttringhausen. Fußballerinnen jagen dem Ball nach. Eine Partie der Bezirksliga – der SV Jägerhaus-Linde gegen die TG Hilgen. Das alles bei herrlichstem Oktoberwetter. Elf Tore fallen in 90 Minuten, einige sind wunderschön herausgespielt. Hurra! Warum wird das an dieser Stelle so opulent herausstellen?

Weil wir werben wollen. Werben für viel Leidenschaft, für Teamgeist, für Frauen, die Fußball spielen. Das Tempo ist nicht so hoch wie bei den Männern. Wie auch? Aber darum geht es nicht. Es geht um die Begeisterung, mit welcher die Aktiven ihrem Lieblingssport nachgehen. Die Freude nach jedem Tor. Die ganz eigene Art, das Spiel zu interpretieren.

Die guten Leistungen der Nationalmannschaft sind die eine Sache. Gewiss. Doch das, was an der Basis geleistet wird, ist die andere. Es ist der Boden, auf dem alles andere wächst. Deshalb sei die Frage erlaubt: Wann haben Sie sich zuletzt Mädchen- oder Frauen-Fußball angeschaut? Vielleicht versuchen Sie es einfach mal. Möglichkeiten gibt es genug. In Hilgen, in Hackenberg, am Struck, in Rade, in Dabringhausen oder am Hasten. Nur ein paar Beispiele. Sie müssen es halt nur auch wollen.

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