American Football

Willensstarker Amboss bleibt ohne Belohnung

Oskar Meyer, hier nach einer Interception, gehörte in der Defensive zu den auffälligsten Amboss-Spielern.
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Oskar Meyer, hier nach einer Interception, gehörte in der Defensive zu den auffälligsten Amboss-Spielern.
  • Fabian Herzog
    VonFabian Herzog
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Football-Oberligist unterliegt im ersten Heimspiel gegen Münster mit 32:42.

Sie kämpften. Kamen immer wieder nach Rückschlägen zurück und bewiesen riesige Moral. Die Belohnung dafür blieb den Footballern des AFC Remscheid Amboss aber verwehrt. In einem spektakulären ersten Heimspiel der noch jungen Oberligasaison mussten sie sich den Münster Mammuts mit 32:42 (14:28) geschlagen geben und blieben auch am zweiten Spieltag punktlos.

Gegenüber der Auftaktniederlage in Wuppertal (12:19) präsentierte sich der Amboss vor 200 Zuschauern im Stadion Reinshagen komplett gegensätzlich. Hatte man am Gelben Sprung noch offensive Mängel offenbart und in der Defensive nicht viel zugelassen, sollte es diesmal anders laufen. Über die gesamte Distanz bekamen die Remscheider die Mammut-Offensive nicht in den Griff, besonders tiefe Pässe bereiteten ihnen massive Probleme. Dagegen funktionierte das Angriffsspiel von Quarterback Tom Schröder und Co. wesentlich besser.

Zunächst aber dominierten die Gäste, die direkt mit ihren ersten beiden Spielzügen mit 14:0 in Führung gingen und bis zur Halbzeitpause auf jede Antwort des Amboss mit weiteren Punkten konterten. So folgten auf Hoffnungsschimmer durch Michael Schönens 6:14, David Engelmanns 12:20 oder Schönens 14:20 immer wieder Münsteraner Dämpfer.

Auch das dritte Viertel begann nach diesem Muster. Christoph Henkel (20:28) und Schröder (22:28) verkürzten, ehe der Gast auf 36:22 davonzog. Doch dann schien die Partie zu kippen. Mit großem Willen wehrten sich die Remscheider gegen die Niederlage und kamen durch Oskar Meyer (24:36), einen tollen 80-Yard-Touchdown von Engelmann (30:36) und Schröder (32:36) ran. Auch die Defense (Luca Vetter, David Nigbur) konnte nun klasse Aktionen verzeichnen. Das Momentum schien nun endgültig beim Amboss zu liegen.

Doch im Schlussabschnitt waren es die Mammuts, die den Sack zumachten. Sehr zum Ärger von Headcoach Paolo Bizzarri: „Wir haben einige Fehler gemacht, uns aber nie aufgegeben. Das nehme ich als positives Signal mit.“ Weiter geht´s am 21. Mai in Dortmund.

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