Handball

Wie bitter: Schön mit Kreuzbandriss

HGR-Kreisläufer Sebastian Schön hat sich zum wiederholten Male einen Kreuzbandriss zugezogen.
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HGR-Kreisläufer Sebastian Schön hat sich zum wiederholten Male einen Kreuzbandriss zugezogen.
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Drittligist Bergische Panther im Derby in Opladen. – Regionalligist HGR gastiert in Dinslaken.

Von Peter Kuhlendahl

3. Liga: TuS Opladen – Bergische Panther (Sa., 19.30 Uhr). Fast auf den Tag drei Monate ist es her, dass die Panther beim Saisonstart in eigener Halle eine 25:29-Niederlage gegen Opladen kassiert haben. „Die Ausgangslage vor dem Rückspiel nun ist aber eine ganz andere“, findet Panther-Trainer Marcel Mutz und freut sich mit seinem Team auf das Derby, das am Samstagabend für eine pickepackevolle Halle sorgen dürfte.

Dabei werden die Zuschauer auf der Tribüne zwei Teams beobachten, die sich bestens kennen. Und sich aus diesem Grund auch taktisch neutralisieren dürften. So werden die Gäste zum Beispiel alles andere als verblüfft sein, wenn die Opladener eine ihrer offensiven Deckungsvarianten präsentieren. „Deswegen sind es also Kleinigkeiten, die über Sieg und Niederlage entscheiden werden“, ist sich Mutz sicher, der davon ausgeht, dass es eine Partie auf Augenhöhe wird, die viel Spannung verspricht. Daran würde auch die überraschende Heimniederlage der Opladener am vergangenen Samstag gegen den Tabellenletzten GWD Minden II nichts ändern. „Es gibt halt solche Tage und ist zudem ein weiterer Beleg dafür, wie ausgeglichen die Liga ist“, erklärt Mutz.

Doch zurück zum Eingangs betonten Statement des Coachs. Beim ersten Meisterschaftsspiel im September hatten die Panther große personelle Probleme, die sich auch bereits durch die fast gesamte Vorbereitungszeit im Sommer gezogen hatten. Daraus resultiere da auch fast schon folgerichtig ein kleiner Fehlstart mit zwei Niederlagen.

Aber das ist längst Geschichte. Die Panther haben bisher eine grandiose Hinrunde gespielt und sich im oberen Tabellendrittel festgebissen. „Da wollen wir nun auch bleiben“, betont Mutz und geht optimistisch an die Aufgabe in Opladen heran. Dies ist zum einen darin begründet, dass die Stimmung im Team ob der jüngsten positiven Ergebnisse weiter prima ist. Aus personeller Sicht gibt es aktuell zudem nur ein Sorgenkind. Henrik Heider hatte sich am vergangenen Freitag am Knie verletzt. Fest steht, dass es kein Kreuzbandriss ist. Eine endgültige Diagnose würde aber erst nach einer MRT-Untersuchung feststehen.

Regionalliga: MTV Rheinwacht Dinslaken – HG Remscheid (So., 11.15 Uhr). Es gibt Dinge, die überlagern alle normalen sportlichen Abläufe. HGR-Kreisläufer Sebastian Schön hat sich am Mittwochabend im Pokalspiel in Ratingen – siehe Extrainfo – zum wiederholten Mal das Kreuzband gerissen. „Diese Tragik ist gerade nur schwer in Worte zu fassen“, meint HGR-Trainer Alexander Zapf, der fassungslos ist. Schön war gegen Ende der zweiten Halbzeit bei einem Tempogegenstoß von einem Gegner von den Beinen geholt worden. Zapf: „Das passiert halt im Sport. Aber diese Aktion war völlig unnötig.“ Der 23-Jährige, der sich nach seinen schweren Verletzungen immer wieder herangekämpft hatte, war in dieser Saison einer der wichtigsten Akteure im Kader. „Er ist so etwas wie ein Anführer geworden“, sagt sein Coach.

Geschockt zeigte sich natürlich auch die Mannschaft, die nun am Sonntagvormittag zur sehr unbeliebten Zeit in Dinslaken ran muss. „Vor ein paar Tagen hätte ich noch gesagt, dass wir da auf alle Fälle einen Sieg landen. Aber jetzt? Wir müssen abwarten, was am Sonntag wird“, sagt Zapf, der sich mit weiteren Prognosen zurückhält. Dennoch muss man festhalten, dass sich die Dinslakener im Abstiegskampf befinden und nicht zufällig auch bereits den Trainer ausgetauscht haben.

Derweil vermeldet der Sportliche Leiter der HGR, Tobias Geske, weitere Vertragsverlängerungen für die neue Saison. Auch Phillip Rath und Sebastian Pflüger bleiben. Wie zudem Linus Mathes und Philipp Hinkelmann, deren Verträge eh noch ein weiteres Jahr Gültigkeit haben.

HVN-Pokal

Im Halbfinale des HVN-Pokals musste sich die HG Remscheid am Mittwochabend beim Ligakonkurrenten interaktiv Handball in Ratingen mit 28:36 (12:17) geschlagen geben. Im zweiten Halbfinale setzte Regionalligist MTV Rheinwacht Dinslaken nach zweimaliger Verlängerung und anschließendem Siebenmeterwerfen mit 51:49 (16:17, 33:33, 38:38, 47:47) beim Oberligisten TV Lobberich durch.

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