Diskus

Marike Steinackers heiße Phase hat begonnen

Marike Steinacker steigerte sich zuletzt auf über 60 Meter und will diesen Trend fortsetzen. Foto: Frank Benischke
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Marike Steinacker steigerte sich zuletzt auf über 60 Meter und will diesen Trend fortsetzen.
  • Fabian Herzog
    VonFabian Herzog
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Für die Wermelskirchener Diskuswerferin geht´s in diesen Wochen Schlag auf Schlag

Wermelskirchen. Für Marike Steinacker hat die heiße Phase der Saison begonnen, die ihren Höhepunkt in einer Qualifikation für die Olympischen Spiele finden könnte. Doch so weit möchte die Wermelskirchener Diskuswerferin, die für Bayer Leverkusen startet, aber seit 2018 in Neubrandenburg lebt und trainiert, noch nicht denken. Für sie gilt es nun erst einmal, an ihre persönliche Leistungsgrenze zu kommen und sich gegenüber der nationalen Konkurrenz zu positionieren. „Dafür muss ich mein Wurfgefühl wiederfinden“, sagt die 29-Jährige, auf die am kommenden Wochenende eine erste Standortbestimmung wartet. Bei den Halleschen Werfertagen 2021 in Halle an der Saale treffen sich Deutschlands Top-Athleten, um sich zum ersten Mal in diesem Jahr miteinander zu messen.

Um dort gerüstet zu sein, hat Steinacker zuletzt schon bei kleineren Wettkämpfen ihre Form getestet. Wie Mitte April in Berlin und Neubrandenburg. Dass sie dort noch nicht die großen Weiten erzielen konnte, nur auf 56 beziehungsweise 57 Meter und damit deutlich unter der Olympia-Norm von 63,50 Metern blieb, wusste sie einzuordnen. „Natürlich war das nicht so prickelnd und weiß Gott nicht das, was ich mir vorgenommen habe. Aber ich hatte auch noch nicht so viel mit dem Ein-Kilo-Diskus trainiert, sondern mich, wie üblich zu der Jahreszeit, auf die schwereren Geräte konzentriert.“

Beim Einwerfen kommt Steinacker über 62 Meter, im Wettkampf selbst etwas schwächer

Im Training lief es zuletzt aber immer besser. „Das stimmt mich positiv“, sagt Steinacker, die sich am vergangenen Wochenende nun zwar auch steigerte, aber noch nicht vollends zufrieden war. Bei der offiziellen Bahneröffnung in Neubrandenburg absolvierte sie erneut einen Test-Wettkampf und brachte es auf 60,32 Meter. „Leider konnte ich meine Weite vom Einwerfen nicht bestätigen“, ärgerte sie sich. Über 62 Meter waren es zuvor gewesen. „Dadurch weiß ich, dass ich es drauf habe“, sagte Steinacker, die den Wettkampf als gute Einstimmung auf die kommenden Wochen sah.

In denen geht es für die Wermelskirchenerin „Schlag auf Schlag“ weiter, wie sie selbst sagt. Nach dem „ersten Showdown“ in Halle am kommenden Wochenende folgen Wettkämpfe in Neubrandenburg (22. Mai) und Schönebeck (26. Mai), ehe es für eine Woche in ein Trainingslager in den Olympiastützpunkt Kienbaum geht. Am 6. Juni steigt dann der erste Saisonhöhepunkt mit der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig. Dort wird nicht nur die neue nationale Titelträgerin ermittelt, sondern an diese auch das Ticket für die Spiele in Tokio vergeben.

Diskuswerferin bleibt motiviert

„Ich bin total motiviert“, blickt Steinacker den kommenden Wochenenden entgegen. Wohl wissend, dass die Konkurrenz schon ordentlich abgeliefert hat. Shanice Kraft knackte beim Sportfest des SC Neubrandenburg mit 63,75 Metern die Olympia-Norm, Kristin Pudenz setzte noch einen drauf und warf den Diskus 66,27 Meter weit.

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