Rollkunstlauf

Schaulaufen des RTV: Wer zuschauen will, sollte sich beeilen

Das Winterschaulaufen des Remscheider TV steht für Anmut, Grazie und berührenden Momente – wie hier im Jahr 2017.
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Das Winterschaulaufen des Remscheider TV steht für Anmut, Grazie und berührenden Momente – wie hier im Jahr 2017.
  • Andreas Dach
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Das Winterschaulaufen des Remscheider TV wird wieder zu einer Doppelveranstaltung.

Von Andreas Dach

Remscheid. Die Vorfreude ist riesig. Nach dreijähriger Corona-Zwangspause richtet die Rollkunstlauf-Abteilung des Remscheider TV am Samstag und Sonntag wieder ihr gleichermaßen traditionelles wie beliebtes Winterschaulaufen aus. Wir sagen, was man vor der Doppelveranstaltung unbedingt wissen muss.

Wo und wann genau können Interessierte das sportliche Spektakel verfolgen?

An beiden Tagen geht es in der Sporthalle Hackenberg um 15.30 Uhr los, der Einlass ist eine Stunde vorher. Erwachsene zahlen acht Euro für eine Tageskarte, Kinder bis zwölf Jahren müssen sich auf fünf Euro einrichten. Es herrscht freie Platzwahl.

Der Vorverkauf ist nach RGA-Infos prächtig gelaufen. Gibt es denn überhaupt noch Tickets?

Es sind noch einige Restkarten vorhanden. Diese kann man im Vorverkauf in der RTV-Geschäftsstelle (Theodor-Körner-Straße) erwerben. Diese ist von montags bis freitags von 10.30 bis 12.30 Uhr und von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Was dann schließlich übrig bleibt, geht an die Tageskasse(n). Erfahrungsgemäß gibt es am Tag der jeweiligen Veranstaltung immer noch ein paar wenige Eintrittskarten. Wer sich also erst kurzfristig entscheiden mag . . .

Wie viele Zuschauer darf der RTV in der Sporthalle Hackenberg unterbringen?

Genehmigt sind 500 pro Tag. Was bedeutet, dass der Veranstalter auch wieder einige Stuhlreihen in unmittelbarer Nähe der Lauffläche aufbauen wird, um möglichst vielen Personen die Gelegenheit zu geben, das Winterschaulaufen zu verfolgen.

Hat Corona in den vergangenen drei Jahren auch in der Rollkunstlauf-Abteilung des RTV für rückläufige Zahlen gesorgt?

Das Gegenteil ist der Fall. „Gerade im Anfängerbereich ist der Ansturm riesig“, sagt Abteilungsleiterin Sabrina Leyendendecker. Was zur Folge hat, dass die Namen von 30 bis 35 Kindern noch auf einer Warteliste stehen. Wer Rollkunstläufer oder -läuferin werden möchte, braucht derzeit viel Geduld.

Auf was für ein Programm dürfen sich die Zuschauer freuen?

Auf eins, welches das gesamte Spektrum des Rollkunstlaufs abbildet. Von den Minis bis zur Meisterklassenformation werden alle die Gelegenheit bekommen und nutzen, sich kreativ, farbenfroh und voller Lust auf tollen Sport zu präsentieren. Die Jüngsten auf Rollen sind gerade mal vier Jahre alt. Auf der anderen Seite sind auch viele Ehemalige der Einladung gefolgt und wollen zeigen, dass sie nichts von der alten Klasse verlernt haben. Sicher ist: Es wird keine Minute langweilig. Erstmals wird eine Schülerformation aufgeboten. Vor allem aber das Finale dürfte für Gänsehaut pur stehen. Dann werden mehr als 100 Aktive auf die Lauffläche strömen. Also alle, die aktiv mitgewirkt haben.

Sind auch Gäste dabei?

Ja, sie haben es aber nicht weit. Mit der SSG Ronsdorf bildet der RTV im Bereich der Formation ohnehin eine Laufgemeinschaft. Zudem wird man den Wuppertalerinnen die Gelegenheit bieten, auch Einzelsportler aufzubieten. Der Grund liegt auf der Hand: Die Freunde aus der Nachbarstadt haben kein eigenes Schaulaufen.

Auf welches Zeitfenster müssen sich die Besucherinnen und Besucher einstellen?

Für die Veranstaltung sollte man an beiden Tagen gut zweieinhalb Stunden einplanen. Wobei es nicht 150 Minuten Dauersport geben wird. Eine Pause (30 bis 45 Minuten) gibt allen die Gelegenheit, das abwechslungsreiche Büfett zu nutzen. Wofür selbstverständlich auch zuvor schon (und ganz am Ende) die Möglichkeit besteht.

Der RTV kündigt eine professionelle Moderation an. Wen meint man damit?

Am Samstag hält Cedric Pick das Mikro in den Händen, am Sonntag wird dies Bernd Hamer sein.

Ohne die vielen Ehrenamtler könnte man eine solche Doppelveranstaltung kaum stemmen, oder?

So ist es. Was alleine schon mit den Kostümen beginnt. Was nicht aus dem mittlerweile stattlichen Fundus entnommen werden kann, muss genäht werden. Gut, dass ein Elternstammteam bei den Vorbereitungen alles im Blick hat. Vier Mütter und weitere Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass an alles gedacht ist. Das gilt auch für den kommenden Samstag und Sonntag. Vom Büfett bis zur Musik, vom Programmablauf bis zu den Einlasskontrollen. Um den sportlichen Part kümmern sich die zwölf Trainerinnen, die ihren Schützlingen in allen Momenten zur Seite stehen. Zusammengefasst: Es ist für alles gesorgt.

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