Wer erkennt wen?

Weichert hinterlässt sehr viele Spuren

Vor etwas mehr als zehn Jahren kam es anlässlich einer Geburtstagsfeier zu diesem Juxspiel – mit Herbert Weichert (Kopf ist eingekreist).
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Vor etwas mehr als zehn Jahren kam es anlässlich einer Geburtstagsfeier zu diesem Juxspiel – mit Herbert Weichert (Kopf ist eingekreist).
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RGA-Serie: TuRa-Urgestein gesucht.

Von Andreas Dach

Ihn wird man bei TuRa Pohlhausen nicht vergessen. Als Herbert Weichert im Jahr 2016 im Alter von nur 59 Jahren als Folge einer bösen Krankheit starb, war ein ganzer Verein in Trauer. War der diesmal in den Mittelpunkt unserer Suchbildserie „Wer erkennt wen“ gestellte Weichert doch einer, der sich für keine Tätigkeit zu schade gewesen ist. Er war Spieler, Trainer, Ausschussmitglied und – von 2001 bis 2008 – Vorsitzender. Kurz: Das Pohlhausener Urgestein packte mit an, wenn es nötig war. Und das war häufig der Fall.

Das Bild zeigte ihn bei einem Juxspiel, als der 50. Geburtstag der Schellenberger-Zwillinge (Bert und Lutz) fußballerisch gefeiert wurde. Bei einem Spiel sechs gegen sechs über den halben Platz. „Danach haben wir es im Vereinsheim krachen lassen“, berichtete Lutz Schellenberger, der alle Personen namentlich benennen konnte. Auf dem Foto: Frank Bratzke, Mike Gospodarek, Kevin Golf, Jürgen Sotteck, Pedro Soares, Hardy Gehrmann, Herbert Weichert, Dirk Hohlmann, Peter Herkenberg, Horst Eisenmenger, Willi Bruchertseifer (hi., v.l.), Michael Oehl, Hakan Arzu, Ronald Fassbender, Dirk Engels, Lutz und Bert Schellenberger (vo., v.l.).

Dirk Hohlmann, aktueller Geschäftsführer von TuRa Pohlhausen und auch auf dem Bild zu sehen, zeigte sich sehr erfreut über die Veröffentlichung. Über Herbert Weichert sagte er: „Er war ein unheimlich netter Mensch mit viel Herz.“ Der Ehemann, dessen beiden Brüder auch bei der TuRa gespielt haben, sei ein echter „Pohlhausener Jung“ gewesen. Zur momentanen Situation beim Verein steuerte Hohlmann bei: „Wir sind gut aufgestellt, aber das Vereinsleben und die sozialen Kontakte fehlen schon sehr.“ Momentan sei man bei den Planungen fürs Jahr: Sportjugendwoche, Sportcamp, Open Air und Mitgliederversammlung müssen terminiert werden.

Peter Herkenberg kennt den Gesuchten schon seit Jahrzehnten: „Wir haben vor 40 Jahren zusammen in der Kreisliga B gespielt.“ Auch anlässlich des oben erwähnten Geburtstagsfußballs sei man in einer Mannschaft gewesen. Telefonisch legte sich Herkenberg fest: „Der Verein hat Herbert Weichert sehr viel zu verdanken. Er war ein ehrenamtlich besonders aktives Mitglied.“ Zur RGA-Serie: „Sie ist immer sehr interessant.“

Ins Endergebnis des Juxspiels hatte Friedhelm Wendel, Urgestein des SSV Dhünn, damals von außen eingegriffen. Er ahmte einen Trillerpfiff nach – ein Spieler, alleine auf dem Weg zum Tor, stoppte ab. Alle meinten, der Schiri habe gepfiffen. Was gar nicht der Fall war. Es blieb beim Unentschieden. „Herbert Weichert hat sich hinterher leidenschaftlich bei mir beschwert“, erinnerte er sich. An der Theke war dann alles vergessen.

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