Handball/Fußball

Wecks Weckruf leitet BHC-Punktgewinn ein

Gelungenes Comeback: Alexander Weck. Foto: Kurt Kosler
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Gelungenes Comeback: Alexander Weck.
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Blick über den Zaun

Von Andreas Dach

Punkt gewonnen? Punkt verloren? Nach dem 25:25 (14:10) zwischen dem Handball-Bundesligisten Bergischer HC und der HSG Nordhorn-Lingen wurde eifrig diskutiert. Letztlich wird der Gastgeber mit dem Remis nicht unzufrieden sein, auch wenn er kurz vor Schluss mit 25:23 geführt hatte und zur Pause sogar mit vier Toren Differenz. Wirklich harmonisch war der Auftritt allerdings in kaum einer Phase. Drei Akteure sorgten für Ausrufezeichen. Der Ex-Nordhorner Yannick Fraatz als erfolgreichster Torschütze (5), der eingewechselte Torhüter Thomas Mrvka, der in der Endphase Sicherheit gab, und Comebacker Alexander Weck, der im ersten Spiel nach seinem Kreuzbandriss zum 19:20 traf. Trainer Sebastian Hinze: „Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht die Stabilität und Souveränität gehabt, die uns in dieser Saison auszeichnet.“

Der VfL Gummersbach ist in der 2. Handball-Bundesliga in die Erfolgsspur zurückgekehrt und setzte sich beim TV 05/07 Hüttenberg dank eines Schlussspurts mit 24:23 (13:13) durch. Neuzugang Julian Köster machte in der letzten Minute alles klar. Der VfL hatte schon mit 18:21 zurückgelegen. Am Mittwoch um 19 Uhr empfängt man den ASV Hamm-Westfalen in der Schwalbe-Arena.

In der 2. Handball-Bundesliga der Frauen sicherte sich der HSV Gräfrath mit einem 31:26 (16:11) beim TSV Nord Harrislee vorzeitig den Klassenerhalt. Melina Fabisch traf elfmal. Ligarivale Beyeröhder TV verbesserte seine Chancen auf den Ligaverbleib mit einem 27:17 (14:9)-Sieg beim TV Rödertal. Ramona Ruthenbeck (7) war die erfolgreichste Torschützin.

Glück hat nur der Tüchtige – so jedenfalls heißt es im Volksmund. Der Wuppertaler SV muss sehr tüchtig gewesen sein. Nach dem 2:0 (0:0)-Sieg des Fußball-Regionalligisten gegen den SV Bergisch Gladbach dürfte sich manch einer verwundert geschüttelt haben. Waren doch die Gäste vor allem in der ersten Hälfte die dominierende Mannschaft gewesen, hatten sich dafür aber nicht belohnt. Beinahe fahrlässig ließen sie Großchancen im Minutentakt aus, hätten zur Pause mit 3:0 oder 4:0 führen können. Oder besser: müssen.

Taten sie aber nicht. So konnte sich der WSV ein wenig schütteln, personelle und taktische Veränderungen anleiern. Diese fruchteten einigermaßen und führten schließlich zu den Toren von Semir Saric (62.) und Kevin Hagemann (90.). Und die Bergisch Gladbacher? Die hatten das Leder in der 85. Minute noch einmal vor die Latte des Wuppertaler Tores geknallt. Ja, ja, wenn du einmal Mist am Fuß hast . . .

Das dürfte auch der frühere FCR-Fußballer Franz Wunderlich so sehen. Der Sportdirektor von Viktoria Köln schaute sich die Partie interessiert an. Wuppertaler Akteure dürften ihm nicht aufgefallen sein.

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