Fußball

Vorstandstrio erweckt den Verein wieder zum Leben

Der neue beziehungsweise alte Vorstand des FC Remscheid: Ralf Trögel, Ralf Niemeyer, Thorsten Greuling (v. l.).
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Der neue beziehungsweise alte Vorstand des FC Remscheid: Ralf Trögel, Ralf Niemeyer, Thorsten Greuling (v. l.).
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Jahreshauptversammlung des Landesligisten FC Remscheid am Montagabend.

Von Peter Kuhlendahl

Nach exakt zwei Stunden kam am Montagabend der Augenblick, auf den alle mit Spannung gewartet hatten. Innerhalb von wenigen Minuten stand dann gegen 21.15 Uhr fest, dass Fußball-Landesligist FC Remscheid einen neuen beziehungsweise alten Vorstand hat. Ralf Niemeyer (1. Vorsitzender), Thorsten Greuling (2. Vorsitzender) und Ralf Trögel (Schatzmeister) wurden jeweils – mit ihrer eigenen Enthaltung – ansonsten einstimmig von den anwesenden Mitgliedern im CVJM-Heim in Lüttringhausen gewählt.

„Ich danke Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen“, erklärte Niemeyer nach dem Votum der Mitglieder. Zuvor hatte er gemeinsam mit seinen Mitstreitern auf ihre bisherige Amtszeit zurückblickt, aber in erster Linie in die Zukunft geschaut. Da die Mitgliederversammlung zudem ob der Pandemie zwei Mal verschoben werden musste und so einige Formalien liegengeblieben waren, war es eine der längsten Mitgliederversammlungen des Vereins, die gegen 21.45 Uhr schließlich beendet wurde. Aber auch eine der harmonischsten. Kritische Stimmen oder Nachfragen gab es fast keine.

Sämtliche finanzielle Forderungen sind erfüllt

Wohl auch, weil das Trio noch einmal daran erinnerte, an welchem seidenen Faden die Zukunft des Vereins vor nicht allzu langer Zeit gehangen habe. „Als meine damaligen Kollegen das Weite gesucht haben, war der Club im Grunde tot“, betonte Niemeyer, der mit seinen Vorstandskollegen und alten und neuen Gönnern dafür sorgte, dass das Schiff nicht unterging. Niemeyer: „Jetzt haben wir finanziell endlich Ruhe.“

Genaue Einblicke in die finanzielle Situation gab Schatzmeister Ralf Trögel: „Wir haben alle Forderungen des Finanzamtes und insbesondere der Sozialversicherung, die sich alleine auf 17 500 Euro beliefen, bezahlt und haben die Gemeinnützigkeit zurückerhalten.“ Im aktuellen Haushaltsplan für 2021/22, den die Mitglieder per Votum absegneten, sind Einnahmen von 147 000 Euro verbucht. Dass dem rund 185 000 Euro Ausgaben gegenüberstehen, würde im Lauf der Saison noch ausgeglichen.

Ansonsten würde intern an vielen Stellschrauben gedreht. So gibt es zum Beispiel eine neue Vereinsverwaltung. „Wir brauchen mehr Service für unsere Mitglieder“, erklärte Thorsten Greuling in seiner Funktion als Geschäftsführer. Außerdem sollen verschiedene Arbeitsgruppen ins Leben gerufen werden, damit der Club für die Zukunft gerüstet ist. Niemeyer: „Wir haben ein großes Programm vor uns.“

Mehr dazu im „Interview der Woche“ mit Ralf Niemeyer in der Ausgabe am Donnerstag.

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