Handball

Vorjahrestitel soll verteidigt werden

Simon Schlösser gehört zu denen, die bei den Panthern vorangehen müssen.
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Simon Schlösser gehört zu denen, die bei den Panthern vorangehen müssen.
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Bergische Panther richten von Freitag bis Sonntag ein internationales Turnier aus.

Von Andreas Dach

Der Name der Veranstaltung geht nicht so leicht über die Zunge. Die Handballer der Bergischen Panther richten von diesem Freitag bis Sonntag den 2. Novanetz-Panther-Cup um den Wanderpokal der Volksbank im Bergischen Land aus. Klingt erst einmal gewöhnungsbedürftig, ist aber sicher ein Turnier, welches für Spiel, Spaß und Spannung steht. Neben dem Gastgeber nehmen sieben Teams teil. Alle bringen reichlich Qualität aufs Spielfeld der Hilgener Max-Siebold-Halle, spielen in der 3. Liga, der Regionalliga oder der Oberliga. Da lassen sich Prognosen darüber, wer am späten Sonntagnachmittag den Cup in die Höhe reckt, schwerlich tätigen.

Nachvollziehbar, dass die Panther bei der Vergabe ein ordentliches Wörtchen mitreden möchten. Trainer Marcel Mutz drückt es unmissverständlich aus: „Wir freuen uns sehr auf das Turnier und möchten unseren Vorjahrestitel verteidigen.“ Entsprechend seriös wird man die Spiele angehen. Wie schon gleich in ersten Spiel am Freitag um 18 Uhr, bei dem man sich mit dem HC Gelpe/Strombach auseinandersetzen muss. Weiterhin zur Gruppe A gehören der Neusser HV und der LTV Wuppertal. Mutz macht deutlich: „Ich habe den Jungs gesagt, dass wir jetzt in den Wettkampfmodus schalten müssen.“ Spätestens im Verlauf des Sonntags wird man wissen, wo man leistungsmäßig rund vier Wochen vor dem Saisonstart steht. Simon Wolter und Max Weiß fehlen weiter verletzungsbedingt, Henrik Heider und Max Conzen sind privat verhindert. Dafür kehren Justus Ueberholz und Henning Padeken – beide sind noch leicht angeschlagen – in den Kader zurück.

Panther-Manager Frank Lorenzet fiebert dem Turnier bereits entgegen: „Wir sind gerüstet für drei Tage volle Pulle Handball.“ Für Essen und Trinken ist gesorgt, die Halle dürfte gut besucht werden. Eine Turnierkarte kostet zwölf Euro, ein Tagesticket fünf Euro.

Nachfolgend die wichtigsten Infos über die teilnehmenden Mannschaften:

HC Gelpe/Strombach: Der Trainer ist der Star. Markus Murfuni hat den ambitionierten Regionalligisten in diesem Sommer übernommen. Er – als Aktiver und seinem früheren Namen Krauthoff – hat unter anderem für den VfL Gummersbach, die SG Solingen, die SG Wallau-Massenheim und den VfL Pfullingen in der Bundesliga gespielt. Seine letzte Trainerstation war in der 2. Liga beim ThSV Eisenach. Jetzt ist er auch privaten Gründen zurück ins Oberbergische gekommen.

Neusser HV: Die Rheinländer sind zum ersten Mal beim Panther-Turnier dabei und leisten eine super Neuaufbau-Arbeit. Nachdem es mit den hochtrabenden Plänen des HC Rhein Vikings den Bach runtergegangen war (Insolvenz), hat der NHV als Lizenzträger inzwischen in der Regionalliga seinen Platz gefunden und spielt dort eine sehr gute Rolle.

LTV Wuppertal: Das wird ein fröhliches Wiedersehen mit einzelnen Protagonisten. Man denke an Jens Buss, der seit vielen Jahren als guter Kumpel von Panther-Manager Frank Lorenzet gilt. Oder an Torhüter David Ferne, der in der vergangenen Saison noch für ein paar Einsätze vom Leichlinger TV zu den Panthern gewechselt war. Abwarten, wie stark der Oberligist sich präsentiert.

Hubo Handball: Der belgische Erstligist ist aus einer Kooperation der Clubs aus Hasselt und Tongeren entstanden. Er dürfte sich in etwa auf deutschem Drittliga-Niveau bewegen und gehört zu den Turnierfavoriten.

VfL Gummersbach II: Wie stark die Zweitvertretung des Handball-Bundesligisten ist, erfuhren die Panther in der vergangenen Saison, als sie gegen die Oberbergischen aus zwei Spielen nur einen Punkt holten. Jetzt ist der VfL in der 3. Liga einer anderen Gruppe zugeordnet worden. Umso mehr freut man sich jetzt auf das Wiedersehen. Zumal mit Conner Schütte ein Ex-Panther für die Blau-Weißen aufläuft.

TuS Volmetal: Mit dem TuS verbindet die Panther fast schon eine Freundschaft. Der Drittliga-Absteiger kann sich Jahr für Jahr auf tolle Fans und ein tolles Umfeld verlassen. Mit Frederic Seifert und Danyon Jähnichen spielen zwei Ex-Rader in der neuen Saison für Volmetal. Wie eng der Verein zusammensteht, hat er während der Hochwasser-Katastrophe unter Beweis gestellt, als man in vielen Hilfsaktionen seine Solidarität gezeigt hat.

HSG Siebengebirge/Thomasberg: Für Panther-Neuzugang Bjarne Steinhaus gibt es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club. Dort hatte er sich als Rückraum- und Siebenmeterschütze ins Blickfeld seines neuen Vereins gespielt, konnte den Abstieg der HSG aus der Regionalliga in die Oberliga trotz seiner vielen Tore aber nicht verhindern.

Das Turnier

Freitag: Panther – Gelpe (18 Uhr), Volmetal – Siebengebirge (19 Uhr), LTV – Neuss (20 Uhr).

Samstag: Hubo – Gummersbach II (12 Uhr), Gelpe – LTV (13 Uhr), Hubo – Volmetal (14 Uhr), Panther – LTV (15 Uhr), Gummersbach II – Volmetal (16 Uhr), Gelpe – Neuss (17 Uhr), Gummersbach II – Siebengebirge (18 Uhr), Panther – Neuss (19 Uhr), Hubo – Siebengebirge (20 Uhr).

Sonntag: 1. Playdown der Letztplatzierten (10 Uhr), 2. Playdown der Letztplatzierten (11 Uhr), 1. Halbfinale (12 Uhr), 2. Halbfinale (13 Uhr), Spiel um Platz sieben (14 Uhr), Spiel um Platz fünf (15 Uhr), Spiel um Platz drei (16 Uhr), Finale (17 Uhr).

Alle Partien haben jeweils eine Dauer von zweimal 20 Minuten.

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