Fußball

Vohwinkel profitiert von der Quotientenregelung

Auch wenn es nicht danach aussieht: Benjamin Wünschmann und der FSV Vohwinkel sind aufgestiegen. Foto: batte
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Auch wenn es nicht danach aussieht: Benjamin Wünschmann und der FSV Vohwinkel sind aufgestiegen.

Fußball: Die Aufsteiger in den Ligen

Von Peter Kuhlendahl und Fabian Herzog

Es sind Entscheidungen, die in die Sporthistorie eingehen werden. Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass auch in den Fußball-Ligen in der Saison 2019/20 die Abschlusstabellen nach einer Quotientenrechnung aufgestellt werden. Für unteren Tabellenregionen eigentlich nur eine Randnotiz, da es keine Absteiger gibt. Ganz anders an der Spitze. Da war die Rechnung für die Aufstiegsregelung entscheidend.

Zustande kommt der Punktwert durch folgende einfache Rechnung: Die Anzahl der beim Abbruch erreichten Punkte wird durch die Anzahl der ausgetragenen Spiele geteilt. Hatte ein Team also bis zu diesem Zeitpunkt 40 Zähler in 20 Partien gesammelt, beträgt der Punktwert 2,0.

Auf dem Verbandstag am Mittwochabend wurde endgültig beschlossen, dass auch die Teams aufsteigen, die beim Abbruch auf dem Relegationsplatz gelandet sind. Und auch die Tabellenführer nach der Hinrunde gehen hoch. Hier eine Übersicht der Ligen.

Landesliga: Weder der FC Remscheid noch der SV 09/35 Wermelskirchen haben einer Rolle im Titelrennen gespielt. Im Gegenteil, die Wermelskirchener, die allerdings in den ersten sieben Spielen aufgrund des Stadionumbaus nur auswärts ran mussten, landen auf einem Platz, der den Abstieg bedeutet hätte. Aufsteiger in die Oberliga ist der TV Jahn Dinslaken-Hiesfeld. Der stand auch am Ende der Hinrunde ganz oben.

Bezirksliga: In dieser Liga hat der Quotient zum Teil über den Aufstieg entschieden. Der 1. FC Wülfrath stand jedoch sowohl zum Zeitpunkt des Abbruchs als auch jetzt an der Spitze und ist künftig Landesligist. Anders sieht es beim zweiten Platz aus, der zum Aufstieg berechtigt. Hier rangierte beim Aus der SV Union Velbert mit 49 Zählern vor dem FSV Vohwinkel (47). Allerdings hatten die Wuppertaler ein Spiel weniger absolviert. Nach der Quotientenrechnung kam der FSV auf einen Wert von 2,24 – Velbert auf 2,23. Auch der SC Ayyildiz Remscheid hatte einige Partien weniger absolviert. Ein Wert von 2,15 bedeutet nun Rang vier.

Kreisliga A: Ein Spiel weniger auf dem Konto und dennoch fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten: Der SSV Dhünn war vom ärgsten Verfolger BV Burscheid nicht zu stoppen. Entsprechend eindeutig auch der Punktwert nach der Quotientenregelung, Der Neu-Bezirksligist aus Dhünn hatte auch schon nach Ende der Hinrunde die Nase vorn.

Kreisliga B: Überspitzt gesagt gehörte in dieser Liga schon viel dazu, nicht aufzusteigen. Nach Rückzügen waren nur noch elf Teams im Einsatz. Von denen dürfen gleich vier Mannschaften aufsteigen. Sowohl beim Abbruch der Saison als auch nach der Berechnung sind dies der SC 08 Radevormwald II, Türkiyemspor Remscheid, der SV 09/35 Wermelskirchen II und der SSV Dhünn II.

Frauen: In der Bezirksliga bleibt die TG Hilgen Fünfter, während Übermannschaft DJK BW Mintard aufsteigt. In der Kreisliga guckt die SG Hackenberg als Dritter in die Röhre – der Wuppertaler SV als Erster und der TSV Union Wuppertal als Zweiter schaffen den Sprung in die Bezirksliga.

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