VfL verpflichtet einen neuen Linksaußen

Neuzugang im Anflug: Der Isländer Hakon Daoi Styrmisson spielt in der neuen Saison in Gummersbach. Foto: HSI
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Neuzugang im Anflug: Der Isländer Hakon Daoi Styrmisson spielt in der neuen Saison in Gummersbach.

Blick über den Zaun: BHC siegt in Essen

-ad/pk- Aber hallo! Was der Bergische HC in der Handball-Bundesliga am Abend im Sportpark am Hallo geleistet hat, verdient allergrößten Respekt. Der 32:22 (15:9)-Sieg beim TuSEM Essen war nicht einfach nur gleichbedeutend mit dem Gewinn von zwei Punkten. Er verdeutlichte, dass man sich zur Not auch mal in einer Corona-Zwangspause auf eine nicht einfache Partie vorbereiten kann – mit Training im Wohnzimmer. Trotz der ungewöhnlichen Herangehensweise waren die Gäste von Beginn an für jegliche Akzente zuständig und hatten mit Tomas Mrkva einen überragenden Schlussmann in ihren Reihen. Gerade nach der Pause, als Essen auf drei Treffer verkürzte (13:16, 38.), reagierte er beeindruckend. Schon am Samstag geht es für den BHC weiter. Dann steht um 18.30 Uhr im Düsseldorfer ISS-Dome die Partie gegen den SC Magdeburg an.

Am vergangenen Spieltag konnte in der 2. Handball-Bundesliga nur ein Rumpfprogramm ausgetragen werden. Zahlreiche Teams waren aufgrund von Corona-Fällen in den Vereinen in Quarantäne. Wie auch der ThSV Eisenach, bei dem der VfL Gummersbach an diesem Samstag (19.30 Uhr) ran muss. Der zunächst positive Test bei den Thüringern erwies sich dann als falscher Alarm. Dennoch waren Mannschaft und Betreuer in Quarantäne. Wie auch der frühere Wermelskirchener und akutelle ThSV-Manager René Witte. Für die Gummersbacher gilt, dass sie sich im Kampf um den Aufstieg keinen Fehltritt mehr leisten dürfen. Mit Hakon Daoi Styrmisson hat der VfL seinen dritten Neuzugang für die kommende Spielzeit unter Vertrag genommen. Der Isländer vom IBV Vestmannaeyjar erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag. Hingegen verlässt Eigengewächs Malte Meinhardt den VfL.

Eine Etage tiefer in der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga will der VfL Eintracht Hagen am Samstag einen ganz großen Schritt in Richtung Viertelfinale machen. Allerdings steht er am Samstag (16.30 Uhr) vor einer immens schwierigen Aufgabe beim HC Empor Rostock. Die Norddeutschen galten als einer der Aufstiegsfavoriten, haben sich in vier Spielen aber schon zwei Niederlagen geleistet und stehen deshalb mit dem Rücken zur Wand. Die Eintracht, bei denen der früherer Wermelskirchener Michael Stock das Amt des Sportlichen Leiters innehat, ist als einziges Team in der Gruppe noch ungeschlagen. Maik Pallach, ein weiterer ehemaliger Wermelskirchener Handballer, ist als Trainer der HSG Krefeld in der Parallelgruppe am kommenden Wochenende spielfrei.

Weil es in der vergangenen Woche einen Corona-Fall im Kader der Handballerinnen des HSV Gräfrath gegeben hat, ist das Solinger Zweitligateam weiter in Quarantäne. Die für diesen Samstag angesetzte Partie gegen den HC Leipzig ist verschoben worden. Derweil steht Ligakonkurrent TV Beyeröhde an diesem Samstag (18 Uhr) vor einem echten Endspiel. Im Falle eines Erfolges wäre der Klassenerhalt für die Wuppertalerinnen unter Dach und Fach.

Ausgerechnet vor dem Westschlager gegen Rot-Weiß Essen (Sa., 14 Uhr, Zoo-Stadion) gibt es beim Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV einen weiteren personellen Rückschlag. Torjäger Marco Königs fällt bis zum Saisonende mit einer Fußverletzung aus. Es handelt sich allerdings nicht um einen Mittelfußbruch. Dies war anfangs befürchtet worden. Zudem ist der Einsatz von Kevin Pires (muskuläre Probleme) mehr als fraglich. Er dürfte ebenfalls pausieren.

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