Handball

BHC vergibt die Überraschung in Hälfte eins

Übermächtiger BHC? Das Bild (mit Maciej Majdzinski im Angriff) täuscht. Die Flensburger waren das bessere, effektivere und individuell stärkere Team in der Klingenhalle.Foto:Christian Beier
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Übermächtiger BHC? Das Bild (mit Maciej Majdzinski im Angriff) täuscht. Die Flensburger waren das bessere, effektivere und individuell stärkere Team in der Klingenhalle.
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Handball-Bundesligist verliert in der Klingenhalle gegen Flensburg-Handewitt

Von Andreas Dach

Mit 4:2 führte der Bergische HC, kurz danach mit 5:3. Sollte eine Überraschung in der Partie gegen den SG Flensburg-Handewitt möglich sein? Die Antwort lieferten die folgenden 20 Minuten bis zur Pause. Der BHC geriet gegen den Champions-League-Teilnehmer mit sieben Treffern in Rückstand, verlor schließlich trotz einer Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel verdient mit 25:30 (10:17).

„Da muss alles funktionieren, um solch ein Spiel noch zu drehen“, sagte Sebastian Hinze nach der Begegnung. Der Trainer des Gastgebers fügte an: „Die Hypothek war letztlich deutlich zu hoch.“ Fehlwurf hatte sich nach durchaus verheißungsvollem Beginn plötzlich an Fehlwurf gereiht. Um ein international renommiertes Team wie die Flensburger an seine Grenzen zu bringen, darf so etwas nicht passieren. Die Nordlichter nutzten die Gunst der Stunde und zogen Tor für Tor davon. Was letztlich auch der Hauptkritikpunkt von Hinze sein sollte. „Wenn wir mit minus drei oder vier in die Kabine gehen, ist vielleicht noch etwas zu machen. So ist der Rucksack zu groß.“

Immerhin bewies der BHC viel Moral. Angetrieben vom immer mehr aufdrehenden Lukas Stutzke, der unbekümmert und mit viel Tempo vorne und hinten seinen Mann stand, kam Hinzes Team bis auf drei Tore heran (22:25). Auch möglich durch 55 Ehrenamtliche auf der Tribüne, die mächtig Alarm machten. Eine echte Aufholjagd wollte aber nicht mehr gelingen. Der Flensburger Wille konnte nie gebrochen werden. Immer dann, wenn es enger zu werden drohte, fand die Mannschaft von Maik Machulla wieder Lösungen. Der Gästecoach war dann auch sehr zufrieden: „Das war von uns eine außergewöhnliche Teamleistung.“

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