Mein Blick auf die Woche im Sport

Vereinsverantwortliche lehnen sich nicht zurück

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  • Peter Kuhlendahl
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Der vorerst gestoppte Bau des DOC führt beim FC Remscheid nicht zur Passivität.

Man kann es ihnen nicht verdenken. Verantwortliche und auch viele Fans des Fußball-Landesligisten FC Remscheid haben am vergangenen Dienstag mit großer Spannung nach Leipzig geblickt. Als am Nachmittag dann die Nachricht das Bergische Land erreichte, dass der Bau des DOC auf dem Areal des Röntgen-Stadions – vorerst – gestoppt sei, dürfte manch einer darauf mit dem einen oder anderen Gläschen angestoßen haben.

Aber Vorsicht. Das Urteil bedeutet nicht, dass noch Generationen von Kickern die Traditionsstätte für ihren Sport nutzen können. Selbst wenn der Investor sich endgültig von seinen Plänen verabschiedet, wird es andere Interessenten geben, die sich für das „Sahnestück“ an der bereits ausgebauten Kreuzung in Lennep interessieren werden. Dass dies dann wieder die Bedenkenträger auf den Plan rufen wird, die der Stadt jetzt bereits einen Bärendienst erwiesen haben, dürfte auf der Hand liegen.

Aus diesem Grund ist für die Verantwortlichen des FCR zumindest eine Sache klar. Die nächsten Jahre wird der Verein das Stadion weiter nutzen können. Dies hat der Vereinsvorsitzende Ralf Niemeyer im Gespräch mit der RGA-Sportredaktion erklärt. Niemeyer, der allerdings auch betonte, dass er es als Remscheider bedauere, dass das DOC nicht gebaut würde, ist aber klug genug, sich angesichts der vermeintlichen Rettung der Spielstätte nicht zurückzulehnen. Der Verein habe zum einen die Umgestaltung des Jahnplatzes in Lüttringhausen weiter im Hinterkopf. Wie auch das Stadion Reinshagen, das die neue Heimstätte des FCR werden sollte.

Im Blick hat er allerdings auch, dass es im Röntgen-Stadion einen Renovierungsstau gibt. Und es dürfte in den nächsten Jahren nicht reichen, ein paar Wände zu streichen oder weitere Schönheitsreparaturen vorzunehmen. Sonst stoppt nicht der Abrissbagger die Fußballer, sondern der Zahn der Zeit, der am Stadion weiter nagt.

TOP Spitzenreiter. Die Bundesligakeglerinnen des RSV Samo haben am vergangenen Wochenende die Tabellenführung übernommen.

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