Rollhockey

Verband droht mit einem Boykott

Auch Daniel Strieder (l.) und Alexander Ober sind gespannt, wie es auf internationaler Ebene weitergeht. Archivfoto: batte
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Auch Daniel Strieder (l.) und Alexander Ober sind gespannt, wie es auf internationaler Ebene weitergeht.
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Während der nationale Spielbetrieb in der Bundesliga weiter ruht, stehen die Profiteams in Südeuropa längst wieder auf Rollschuhen.

Von Peter Kuhlendahl

In Portugal, Spanien und Italien läuft der Meisterschaftsbetrieb bereits seit einigen Wochen. Und ab März sollen nun auch die Spiele in den verschiedenen Europapokal-Runden beginnen.

Hier bleiben die Südeuropäer bekanntlich unter sich. Die deutschen Teams, darunter auch die Bundesliga-Männer und -Frauen der IGR Remscheid, die Schweizer, Franzosen und auch Engländer haben ihre Teilnahme absagen müssen. Zum einen, weil sie seit Oktober im sportlichen Lockdown sind. Zum anderen, weil sie als reine Amateurclubs nicht die finanziellen Risiken höherer Reisekosten in den Zeiten der Pandemie eingehen konnten.

Aktuell geht nun ein Sturm der Entrüstung durch Europa. Der Grund ist, dass der Verband World Skate Europe die Startgelder der Clubs – 500 Euro pro Team – nun endgültig einbehalten will. Die Vereine betonen, der Rückzug aus dem Wettbewerb sei höherer Gewalt geschuldet. Der Verband argumentiert, die Regularien ließen eine Rückzahlung nicht zu. Die Fronten sind mittlerweile komplett verhärtet. Die Bundesligavereine ziehen sogar in Erwägung, die Teilnahme am Europapokal auch in der neuen Saison auf Eis zu legen.

Deutsche Teilnahme an der Europameisterschaft ist unsicher

Terminiert worden sind mittlerweile verschiedene Europameisterschaften in diesem Jahr. Die Männer sollen sich vom 22. bis 28. August messen, die Frauen vom 10. bis 16. Oktober. Außerdem stehen noch eine U19- (18. bis 29. September) sowie eine U17-EM (5. bis 11. September) auf dem Programm. Außerdem ein sogenanntes Auswahlturnier der U17-Frauen (16. bis 19. Dezember).

Dabei steht bisher nur für die U19-EM ein Austragungsort fest. Die soll im italienischen Follonica stattfinden. Allerdings steht bis auf die Männer-Europameisterschaft für alle anderen kontinentalen Turniere Portugal als Austragungsort fest. Aber auch für diese EM hat sich der portugiesische Verband beworben.

Völlig unklar ist, ob deutsche Auswahlteams, zu denen auch einige Remscheider Aktive gehören, an den internationalen Turnieren teilnehmen. Der nationale Verband weist zum einen auf die noch sehr hohen Inzidenzwerte gerade in Portugal hin. Zudem sei vor einer Aufhebung der Reisebeschränkungen eine verbindliche Teilnahme der deutschen Nationalmannschaften nicht zu erwarten.

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