Blick über den Zaun

Veranstalter stellt sich den vielen Auflagen

An einer Laufveranstaltung im Jahr 2020 teilnehmen? Das ist in den Zeiten der Corona-Pandemie so gut wie ausgeschlossen.

Die Saison hatte im März noch gar nicht richtig angefangen, als eine Absage nach der nächsten ins Haus flatterte. Und das nicht nur für aktuelle Läufe, sondern aus organisatorischen Gründen auch für Veranstaltungen bis zum Jahresende. Prominentes Opfer war da zum Beispiel der Röntgenlauf, der Ende Oktober stattfinden sollte.

Abgesagt wurde jetzt auch der Wald- und Crosslauf „Rund um den Freudenberg“, den der LC Wuppertal am 21. November veranstalten wollte. Da ein Ende der mit der Coronapandemie verbundenen Einschränkungen für Laufveranstaltungen nicht abzusehen ist, sei die Entscheidung des Vereins schweren Herzens gefallen. Besonders bitter für die Wuppertaler: Bereits im vergangenen konnte der Lauf nicht stattfinden, da der Sportplatz Freudenberg damals gesperrt war. Jetzt hofft der LC auf das Jahr 2021. Dann soll der Lauf wieder stattfinden.

Derweil soll der Solinger Klingenpfadlauf in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie und daraus resultierender erheblicher Einschränkungen stattfinden. Während der Gemeinschaftslauf über die mehr als 73 Kilometer des Klingenpfades 2019 noch aus anderen Gründen abgesagt werden musste, plant das Organisationsteam der Langlaufgruppe des Solinger LC den Neustart und die 17.  Auflage für Sonntag, 2. August.

Bei den Planungen stand dabei natürlich im Vordergrund, dass die nötigen Abstands- und Hygienemaßnahmen durchgängig befolgt werden können. Und das bedeutet für die maximal 30 gleichzeitig auf der Strecke befindlichen Teilnehmer einiges: So ist vor dem Startschuss um 7 Uhr am Gräfrather Marktplatz ein Mundschutz zu tragen. Während des Laufens sei dann ein nötiger Abstand zu wahren. Die sonst eher „üppigen“ Verpflegungsstationen werden auf drei reduziert, so dass das Mitbringen eigener Stärkung samt einem Laufrucksack erwartet werde. Auch Trinkbecher können dieses Jahr nicht ausgegeben werden.

Für alle Beteiligte vielleicht die bitterste „Pille“, die geschluckt werden muss: Nach Zieleinlauf am Gräfrather Marktplatz wird es weder ein gemütliches Beisammensein noch eine Ehrung der Teilnehmer geben. Die Urkunden werden in diesem Jahr auf dem Postweg zugestellt.

Insgesamt sind die Veranstalter aber natürlich glücklich darüber, dass zumindest diese sportliche Veranstaltung in der Klingenstadt stattfinden kann. Bislang haben sich 27 Läuferinnen und Läufer angemeldet – 16 von ihnen planen, die gesamte Strecke von 73,5 Kilometer zu laufen. pk/db

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