Wer erkennt wen

Zum Umzug reicht ein 40-Tonner nicht

Stefan Brandt – der Kopf ist eingekreist – stand in dieser Woche im Mittelpunkt unserer beliebten Serie. Foto: RGA-Archiv
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Stefan Brandt – der Kopf ist eingekreist – stand in dieser Woche im Mittelpunkt unserer beliebten Serie.
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Wer erkennt wen: Stefan Brandt.

Von Peter Kuhlendahl

Natürlich ließ es sich der Kapitän des Teams, das wir in unserer beliebten Serie „Wer erkennt wen“ in dieser Woche in den Mittelpunkt gestellt hatten, nicht nehmen, uns eine ausführliche E-Mail zu schreiben. „Das ist Stefan Brandt. Damals war er Spieler des SSV Bergisch Born, dessen Trainer er später auch wurde“, erinnerte sich Carsten Jeck, der auch wusste, dass Brandt später als Jugendtrainer des 1. FC Köln gearbeitet und zudem den Landesligisten FC Remscheid gecoacht hat.

„In Born waren wir ein verschworener Haufen, und ich hatte die Ehre, den als Kapitän anzuführen. Wir haben etliche Schlachten auf dem Platz, aber auch an der Theke geschlagen“, merkte Jeck an, der zudem betonte, dass der Zusammenhalt des Teams ausgezeichnet gewesen sei. „Obwohl es eine Mischung aus jüngeren und älteren Akteuren war.“

Anders als heute – was wohl auch daran liegen dürfte, dass die umgebaute Anlage in Born nun ein echtes Schmuckkästchen ist – waren die Ansprüche damals beim heutigen Bezirksligisten ganz andere. Jeck: „Wir haben meist gegen den Abstieg oder um die Goldene Ananas gespielt.“ Natürlich hat der damalige Kapitän auch alle seiner ehemaligen Mitspieler auf dem Foto benannt. Marco Mula, Markus Lambeck, Jens Johann, Stefan Brandt, Marcel Gill, Thorsten Lange, Thorsten Kugel, Jens Piepenbring, Marc Gill, Florian Schaal, Dirk Utracik (h., v., l.), Ayhan, Timo Schmidtke, Hamid Abouti, Andreas Jeck, Carsten Jeck, Thomas Matzner (v., v., l.).

Alle Namen parat hatte auch der damalige Trainer Dirk Utracik. „Stefan ist ein Fußballer durch und durch, war schnell und torgefährlich. Und schlitzohrig. Im Strafraum durfte man ihn nicht berühren.“ Großes Lob gab es auch für seine Arbeit als Trainer. „Es war einfach genial, wie er die Trainings- und die Spieltage vorbereitet hat“, betonte Utracik, der auch heute noch freundschaftlich mit Brandt verbunden ist und gelegentlich mit ihm Tennis spielt.

Auch Jürgen Jäger hat Stefan Brandt erkannt. „Er wohnt mit seiner Familie im schönen Much im Oberbergischen. Außerdem betreibt er seit einigen Jahren die Bergische Sportarena in Wermelskirchen.“ Dort kann man unter anderem Indoor-Soccer, Tennis und Badminton spielen.

Thorsten Kugel, der zum Team gehörte, hat noch eine ganz besondere Erinnerung an Stefan „Brandy“ Brandt. „Unvergessen ist sein damaliger Umzug nach Bergisch Born. Er meinte, er hätte einen LKW besorgt. Das war zwar ein 40-Tonner, aber als wir die Planen öffneten, sahen wir, dass nur der Platz einer Palette frei war. Der Umzug hat entsprechend lange gedauert.“

Auch Mike Zintner meldete sich: „Ich habe nicht nur beim FC Remscheid eine tolle Zeit mit Stefan gehabt. Er ist im Laufe der Zeit einer meiner besten Freunde geworden.“

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