Blick über den Zaun

TV Beyeröhde gelingt in Berlin die Sensation

Ein Tänzchen in Ehren: Die Beyeröhder Handballerinnen nach der Sensation in Berlin. Foto:
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Ein Tänzchen in Ehren: Die Beyeröhder Handballerinnen nach der Sensation in Berlin.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Die Wuppertaler Handballerinnen gewannen völlig unerwartet mit 23:22 (13:13) beim Tabellenzweiten Füchse Berlin und dürfen mehr denn je an den Klassenerhalt glauben.

Bis einschließlich diesem Sonntag haben sich die Bundesliga-Handballer des Bergischen HC in Quarantäne befunden. Das betrifft zumindest die Spieler, die durchgängig negativ getestet wurden. Profis mit Befund, mittlerweile fünf beim BHC, müssen hingegen weiter in Isolation ausharren. Zur Not würden die Löwen auch ohne die fünf Handballer am Mittwoch die Reise in den hohen Norden antreten. Am Donnerstag ist der BHC beim THW Kiel zu Gast (19 Uhr), am Sonntag danach bei der SG Flensburg-Handewitt. Zwischen den Spielen übernachtet der Bergische HC in Kiel. Trainer Sebastian Hinze hat seine guten Kontakte zu Kiels Geschäftsführer Viktor Szilagyi genutzt und darf mit seinem Team auch das Trainingszentrum des THW nutzen.

Einen bösen Rückschlag im Kampf um den Aufstieg hat der VfL Gummersbach in der 2. Handball-Bundesliga erlebt. Bei der vom früheren HGR- und Panther-Spieler Ceven Klatt trainierten DJK Rimpar Wölfe gab es eine verdiente 24:28 (10:16)-Niederlage. Zwar steigerten sich die Oberbergischen nach einer maßlos enttäuschenden ersten Hälfte und egalisierten innerhalb einer guten Viertelstunde einen Sieben-Tore-Rückstand (von 10:17/31. auf 21:21/48.), letztlich musste man aber mit leeren Händen die Heimreise aus Unterfranken antreten. Leichter wird es an diesem Dienstag nicht, wenn um 19.30 Uhr die Partie beim „Lokalrivalen“ TuS Ferndorf ansteht.

Was für ein toller Auftritt des Frauen-Zweitligisten TV Beyeröhde. Die Wuppertaler Handballerinnen gewannen völlig unerwartet mit 23:22 (13:13) beim Tabellenzweiten Füchse Berlin und dürfen mehr denn je an den Klassenerhalt glauben. In buchstäblich letzter Sekunde gelang Hanna Wagner in der Hauptstadt der entscheidende Treffer. Eingeleitet worden war er durch einen langen Pass von Torhüterin Dana Centini. Der Rest war Jubel. Anders als beim Ligarivalen HSV Gräfrath, der beim Abstiegskandidaten HC Rödertal nach einer schwachen Vorstellung überraschend mit 24:25 (12:12) unterlag.

Mit Erfolgen sind der VfL Eintracht Hagen und die HSG Krefeld in der Aufstiegsrunde zur 2. Liga gestartet. Während der 32:26 (15:10)-Sieg des Teams von Sportdirektor Michael Stock gegen den VfL Potsdam nie gefährdet war, machte es Krefeld mit Coach Maik Pallach beim 27:26 gegen die HSG Hanau megaspannend. Zur Pause hatte es noch 12:17 geheißen.

Weiterhin stabil in seinen Leistungen ist Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV. Der 2:0 (1:0)-Sieg im Westschlager bei Alemannia Aachen war nicht nur verdient, sondern basierte auf einer mannschaftlich geschlossenen Darbietung. Wie schon im Hinspiel vor gut sechs Wochen besorgte Kevin Pires per Foulelfmeter (11.) die frühe Führung. Imponierend, dass der WSV die Verletzung von Abwehrchef und Kapitän Tjorben Uphoff (25., Muskelfaserriss?) kompensierte und seinen Stiefel konsequent runterspielte. Einziges Manko: Bis zur Entscheidung durch Mateo Aramburu (2:0, 90.) ließ man trotz guter Gelegenheiten einige Zeit verstreichen. Weiter geht es am Mittwoch um 18 Uhr am Zoo gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach.

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